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Davide Ilardo

Davide Ilardo – Überrascht von Gottes Eingreifen

Als Teenager gerät Davide Ilardo aus Schaffhausen an Drogen und wird süchtig. Es geht einige Jahre immer weiter bergab, bis er sich aus Hoffnungslosigkeit das Leben nehmen will.

Als Teenager gerät Davide Ilardo aus Schaffhausen an Drogen und wird süchtig. Es geht einige Jahre immer weiter bergab, bis er sich aus Hoffnungslosigkeit das Leben nehmen will. Doch statt der Drogen für eine Überdosis bekommt er ein kleines christliches Büchlein. Und das verändert alles...

Mit 16 Jahren fing ich an Marihuana zu rauchen, mit 19 probierte ich das erste Mal Kokain. Die Droge packte mich sofort, mit Koks fühlte ich mich wie Gott: mächtig, erhaben über alle Umstände, wie der Boss. Und so spielte ich mich auch auf. Über jegliche Vernunft, über alle Verhältnisse hinweg. Ich opferte alles für diesen Rausch und merkte nicht, dass ich eigentlich selbst das Opfer war. Meine Sucht kostete mich meine Familie und meine Freunde. Ich habe sie beraubt, betrogen und schwer verletzt. Alle meine Beziehungen gingen kaputt und ich war selbst Schuld daran. Aber es kam noch schlimmer.

Kurz vor dem Wahnsinn

Mit 26 Jahren begann ich, Stimmen zu hören. Sie sagten mir, was ich tun soll und ich konnte ihnen nicht ausweichen. Das war beängstigend, ich konnte nichts dagegen tun. Ich war wie ein Gefangener in meinem eigenen Körper. Ein Jahr lang versuchte ich, mit diesen Stimmen zu leben, dann konnte ich nicht mehr. Ich wusste: Wenn ich nicht Schluss mache, werde ich verrückt. Ich wollte eine Überdosis nehmen und mein Leben beenden.

«Heute mach ich Schluss»

Ich ging zu unserem Drogenumschlagplatz und wartete auf die Dealer. Weil es regnete und kalt war, stellte ich mich in einen Buchladen, von dem aus ich alles im Blick hatte. Aber es war seltsam, an diesem Abend war kein einziger Dealer unterwegs. Ich wartete so lange, bis mich die Verkäuferin darauf aufmerksam machte, dass sie nun den Laden schliessen muss. Dann sah sie mich an und sagte: «Ich sehe, Sie leiden.» Da erzählte ich ihr, dass ich Stimmen höre, die schreien: «Deine Seele! Deine Seele!» Und ich fragte, ob sie irgendein Buch hat, das mir helfen kann. Sie schenkte mir ein kleines, christliches Büchlein.

Hoffnung am Horizont

Wieder daheim fing ich an zu lesen und blieb schon beim Vorwort hängen. Da stand eine Bibelstelle aus dem Lukasevangelium, Kapitel 4, Vers 18: «Ich bin gesandt, den Armen die frohe Botschaft zu bringen. Ich rufe Freiheit aus für die Gefangenen...» Als ich das las, musste ich furchtbar weinen. Der Satz berührte mich so sehr. Und ich schöpfte zum ersten Mal Hoffnung: Da ist jemand, der mich befreien kann.

Ich musste mit dem Autor des Buches in Kontakt treten. Und tatsächlich fand ich seine Telefonnummer und bekam ihn ans Telefon. Er lud mich zu sich ein.

Plötzlich wertvoll

Als ich den Autor traf, fühlte ich mich sofort wohl. Er strahlte solche Liebe und so einen Frieden aus. Er bat mich, von meinem Leben zu erzählen und ich war überrascht, dass sich jemand die Zeit nahm und sich für mich interessierte. Ich erzählte ihm alles. Die Ungerechtigkeiten, die Hänseleien in der Schule, meine Verletzungen, die Drogensucht, die Stimmen. Er hörte sich alles an, ohne mich zu verurteilen. Und dann holte er eine grosse Bibel und sagte: «Ich kann dir nicht helfen. Wir brauchen Jesus!»

Gemeinsam lasen wir verschiedene Stellen in der Bibel und ich erfuhr, dass ich wertvoll bin für Gott. Dass er an mich glaubt, selbst wenn ich nicht an ihn glaube, und dass er mich liebt, mich erwählt und gesegnet hat. Das überwältigte mich. Bislang hatte mein Leben weder Sinn noch Hoffnung gehabt und jetzt sprach Gott so klar zu mir. Nach eineinhalb Stunden wusste ich, dass ich diesen Jesus brauche. 

Frei und völlig verändert

Wir gingen auf die Knie, ich sprach dem Autor ein Gebet nach und lud damit Jesus in mein Leben ein. Dann meinte der Mann, dass ich vergeben lernen muss. Ich sollte ihm die Namen der Menschen sagen, die mich verletzt haben und bei denen ich immer noch ein Rachegefühl habe. Es fiel mir schwer, aber ich zählte alle auf und vergab ihnen. Danach verspürte ich eine Freude wie nie zuvor. Es fielen Ketten von mir, ich war so leicht. Ich lachte und dankte Gott. Ich war so erfüllt von dieser Freude.

Das ist nun 17 Jahren her und heute bin ich noch begeisterter von Jesus als vorher. Denn mein Gott zeigt mir jeden Tag aufs Neue, wie sehr er mich liebt. Ich kam als zerbrochener Mann, der keine Hoffnung mehr hatte. Aber mein Vater im Himmel hat mir gezeigt, dass er alles neu machen und komplett wieder herstellen kann.

Ich möchte Ihnen Mut machen: Wenn Ihr Leben ein Scherbenhaufen ist, wenn Sie hoffnungslos bist, dann geben Sie Jesus eine Chance. Denn Gott sagt in seinem Wort: Nichts und niemand und keinerlei Umstände können uns von seiner Liebe trennen. Gott liebt Sie und er glaubt an Sie!

Zur Webseite:
Wunderheute.TV: Geheilt durch die Vaterliebe Gottes

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