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Saeed Ziadah mit seiner Frau

Ein mutiger Flüchtling – Trotz Morddrohungen: Syrischer Christ evangelisiert in Norwegen

Er floh aus Syrien, weil ISIS ihm mit dem Tod drohte. Doch auch in Norwegen erhielt Saeed Ziadah Morddrohungen, weil er Menschen von Jesus erzählt und die Norweger über die Gefahren des militanten Islam aufklärt. Dennoch will er nicht schweigen…

Er floh aus Syrien, weil ISIS ihm mit dem Tod drohte. Doch auch in Norwegen haben Saeed Ziadah jetzt Morddrohungen erreicht, weil er Menschen von Jesus erzählt und die Norweger über die Gefahren des militanten Islam aufklärt. Dennoch will er nicht schweigen…

Viele Menschen in ganz Europa setzen sich auf unterschiedlichste Weise für Flüchtlinge ein. Auch die christlichen Gemeinden der Gastländer haben vielfältige Programme entwickelt, von «Willkommens-Cafés» über kostenlose Sprachkurs-Angebote bis hin zur Unterstützung bei Behördengängen. Doch es gibt mittlerweile auch viele der Flüchtlinge selbst, die andere Asylsuchende unterstützen, sich für sie einsetzen oder ihnen den christlichen Glauben nahebringen. So auch Saeed Ziadah.

Flucht vor dem Tod

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Saeed Ziadah

Der syrische Evangelist Saeed Ziadah floh vor den Morddrohungen von ISIS aus seinem Heimatland. Warum? Weil Saeed keine Angst hatte, selbst in Moscheen den Menschen von Jesus Christus zu erzählen. Er erlebte dabei viele Wunder. «Wir verteilten Bibeln und den Jesus-Film und diskutierten darüber, wie wichtig es ist, an den Herrn Jesus Christus zu glauben», berichtet der Evangelist gegenüber CBN. «Es war eine wunderbare Arbeit, viele Muslime nahmen den Herrn Jesus als ihren Retter an. Doch dann brach der Krieg in Syrien aus…»

Saeed floh mit seiner Frau Rana nach Russland, wo er lange auf religiöses Asyl wartete. Frustiert reisten sie nach monatelanger Wartezeit weiter und landeten schliesslich im tiefen Norden Skandinaviens, in der norwegischen Stadt Finnsnes. Sie hofften, hier endlich ein sicheres Zuhause zu finden.

Sicherheit vs. Evangelisation

Doch seinen Ruf als Evangelist gab der Syrer nie auf. Auch von Finnsnes aus erzählte er den Menschen weiterhin von Jesus, nun über Internet und die Sozialen Medien. Er verglich die Lehre der Bibel mit dem Koran – und er warnte Norweger vor den Gefahren des militanten Islam. «Dadurch wurden einige Muslime wütend», berichet Saeed. Ob sich diese innerhalb oder ausserhalb von Norwegen befinden, ist ihm nicht bekannt. Doch auch im nördlichsten Norwegen erreichten ihn Morddrohungen – zunächst über Facebook, später per Telefon. Man sagte ihm, dass in seinem Flüchtlingswohnheim Jihadisten lebten, die ihn ohne weiteres töten könnten, wenn er nicht aufhörte, seine Gedanken und seinen Glauben über das Internet zu verbreiten.

Er schweigt nicht…

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Saeed Ziadah mit Ehefrau

Doch Saeeds Liebe zu Gott und zu seinen Mitmenschen ist grösser als seine Angst. «Ich habe nicht aufgehört, über Facebook zu schreiben, weil ich an die Redefreiheit glaube, aber auch an die Kraft von Gottes Wort. Die westliche Welt muss wissen, was im Koran steht. Die Welt versinkt im Chaos durch die muslimische Lehre. Viele der Muslime kommen nach Europa und in die USA. Werden sie sich in die Gesellschaft integrieren, aber weiterhin an den Koran glauben, der zu Hass und Gewalt aufruft und sich gegen die Rechte der Frau ausspricht?»

… koste es, was es wolle

Schliesslich bat Saeed jedoch die norwegische Polizei um Hilfe und erhielt ein GPS-Gerät, das der Polizei – sobald Saeed es aktiviert – helfen wird, ihn schnell zu finden. Doch trotz aller Gefahren gehen Saeed und Rana weiterhin auf die Strasse und besuchen neu gefundene Freunde, vor allem aus Syrien. Sie geben ihren Glauben weiter und ermutigen andere in ihrem Glauben an Jesus Christus. Vor wenigen Wochen wurde ihre Aufenthaltserlaubnis in Norwegen bestätigt. Sie werden nun zu einem Familienangehörigen ziehen, der in einer anderen Stadt lebt. Auch dort werden sie sich weiterhin dafür einsetzen, dass andere Menschen – insbesondere andere Flüchtlinge – von Jesus Christus erfahren, egal, welche Konsequenzen das für ihn und seine Frau haben kann.

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