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DJ Black Coffee erlebte ein Nahtoderlebnis.

DJ Black Coffee – Trotz Erfolg und Grammy: «Etwas fehlte noch»

Der preisgekrönte südafrikanische Songwriter, DJ und Plattenproduzent Nkosinathi Maphumulo – bekannt als «DJ Black Coffee» – sagt, dass seine Nahtoderfahrung in Südamerika dazu führte, dass er nun Jesus Christus nachfolgt.

Nkosinathi Maphumulo, besser bekannt unter seinem Künstlernamen «DJ Black Coffee», sagte in einem Interview, dass ein Flugzeugunglück auf dem Weg nach Argentinien ihn dazu gebracht habe, sein Leben ernsthaft zu überdenken.

Er erlitt mehrere Verletzungen, nachdem sein Flugzeug Mitte Januar auf dem Weg zum Flughafen Mar del Plata in Argentinien in Montevideo, Uruguay notlanden musste; er war per Charterflug aus Brasilien unterwegs, wo er in verschiedenen Clubs aufgetreten war.

«Ich hatte meine Kopfhörer aufgesetzt und machte gerade ein Nickerchen.» Plötzlich fand er sich in einem Albtraum wieder. «Das Flugzeug schüttelte extrem heftig. Ich fiel zu Boden, der Kopfhörer aber fiel nicht ab. Es lief ein Gospellied in dem ‘Hallelujah, Hallelujah’ zu hören war. Die Passage wurde immer höher und höher. Es fühlte sich an, als würde ein Engel-Chor singen, um mich in diesem Moment zu retten.» Etwas, das er jetzt als Nahtoderlebnis bezeichnet.

«Ich sah mein Leben zu Ende gehen»

Er wurde für eine Woche ins Krankenhaus gebracht, wo er sich einer fünfstündigen Operation zur Korrektur seines oberen Rückenmarks unterziehen musste. Der Unfall und seine Folgen veränderten seine Perspektive auf das Leben.

«Ich sah mein Leben zu Ende gehen. Ich betete nicht, um am Leben zu bleiben, sondern um in den Himmel zu kommen. Ich betete: ‘Sperr mich nicht aus, Gott. Ich will nicht auf der anderen Seite sein.’ Nun habe ich das Gefühl, dass ich eine zweite Chance bekommen habe.»

Leer sein trotz Ruhm und Besitz

Existenzielle Fragen drängten sich noch Wochen nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus sowie der Rückkehr nach Südafrika in seinem Herzen und in seinem Kopf herum.

Er wandte sich an Pastor Kabelo Mabalane, um Antworten zu erhalten. Dieser angesehene, ehemalige Musiker hat bereits eine Reihe von Künstlern begleitet, die sich Jesus zugewandt haben. Dies, nachdem er selbst ein Leben voller Ruhm und Sucht hinter sich gelassen hatte. Kabelo Mabalane kann das nagende Gefühl bestens nachvollziehen, «wenn man alles hat, sich aber leer fühlt».

«Ich wusste nicht, dass das existiert»

«DJ Black Coffee» wurde stark ermutigt: «Er zeigte mir eine Perspektive des Lebens und des Glaubens, von der ich nie wusste, dass sie existiert.» Der DJ hatte noch einen Freund zu dieser Begegnung eingeladen. Nachdem der Pastor den beiden das Evangelium erklärt hatte, fragte er: «Meine Herren, seit ihr bereit, Christus als euren Retter anzunehmen?»

Zunächst reagierte «DJ Black Coffee» ablehnend, indem er entgegnete: «Die meisten Menschen, die sagen, dass sie gerettet sind, sind Leute, die andere verurteilen. Ich möchte nicht, dass mich die Menschen beobachten und warten, bis ich hinfalle.» Doch Pastor Kabelo Mabalane erläuterte: «Das wird so nicht passieren.»

«Nicht für die Vollkommenen»

Der Pastor erklärte dann geduldig, wie man durch den Glauben gerettet werden kann. Er betonte, dass dieser nichts mit eigenen Werken zu tun hat, sondern dass Jesus bereits den Preis für unsere Sünden bezahlt hat.

Mabalane hielt weiter fest, dass die Erlösung nicht für die Vollkommenen ist, sondern dass das Ganze eine Reise mit Gottes Hilfe ist.

DJ Black Coffee: «Er sagte uns weiter: ‘Das erste, was ihr tun müsst, um auf diese Reise zu gehen, ist, Jesus in euer Herz einzuladen’. Da habe ich diesen Ruf angenommen.»

«Etwas fehlte noch»

Ein Teil dessen, was ihn davon überzeugte, war das Gefühl, dass ihm, obwohl er seine Lebensziele erreicht hatte, immer noch etwas fehlte. Immerhin war er ja ein preisgekrönter Künstler, der in den grössten Musikclubs und auf den grössten Festivals der Welt spielte. Er war berühmt und reich. Er hatte seit 1994 neun Studio Alben produziert und verschiedene Preise gewonnen, darunter einen Grammy.

Jetzt freue er sich auf diese neue Reise. «Ich weiss, dass ich gehen, fallen, rennen, stolpern werde, aber ich will weiter gehen!»

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