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Arynn Andrews

Nie mit Psychiatrie gerechnet – Studentin begann ihren Tag mit Tequila-Shots

Arynn Andrews hätte nie gedacht, dass sie einmal in einer psychiatrischen Anstalt landen würde. Doch sie begann jeden Tag mit Tequila-Shots. Und nachdem sie sich selbst geschnitten hatte, wurde sie genau dorthin gebracht.

Arynn Andrews hätte nie gedacht, dass sie einmal in einer psychiatrischen Anstalt landen würde. Doch sie begann jeden Tag mit Tequila-Shots. Und nachdem sie sich selbst geschnitten hatte, wurde sie genau dorthin gebracht.

«In dem Moment, in dem ich das Blut sah, war es, als wäre ich süchtig», erinnert sich Arynn. «Ich habe mich auf eine wirklich verdrehte Art und Weise mit der Selbstschädigung fast selbst belohnt.»

Arynn war von Christen abgestossen. «Ich dachte immer, dass Christen diese emphatischen Menschen sind, die wollen, dass man sich von allem abwendet, was Spass macht.»

Sobald sie 18 Jahre alt wurde und auf Partys gehen konnte, begann sie zu trinken. «Ich hatte einfach Spass daran und dachte dann lange Zeit, dass ich einfach so weitermachen könnte und es mich nie einholen würde.»

Als 19-jährige Studentin an einem christlichen College begann sie schon morgens um acht Uhr, Tequila zu trinken. Sie merkte nicht, dass sie Alkoholikerin geworden war.

«Spass» wird zu Depression

Fast unmerklich entwickelte sich der «Spass» zu einer Depression. Dies führte zu Selbstverletzungen. «Je weiter der Alkoholismus fortschritt, desto stärker wurde der Drang, sich selbst zu verletzen. Ich hatte das Gefühl, dass selbst wenn Gott mich liebt, er nicht viel mit mir zu tun haben will, denn sieh dir nur an, wo ich gelandet bin.»

Der Tod wurde zu ihrer täglichen Meditation und das Ritzen zu einer Obsession. «Ich erinnere mich, dass ich eines Nachts beschloss, es wenigstens einmal zu versuchen, und so nahm ich das Rasiermesser, schnitt mir die Pulsadern auf und nichts passierte, also machte ich einfach weiter. Schliesslich war ich von Blut umgeben, aber ich verblutete nicht.»

Ein Freund fand sie, hielt sie auf und rief den Krankenwagen. Arynn wurde in eine psychiatrische Anstalt gebracht, wo sie eine Woche lang unter Beobachtung stand.

Als Versagerin gefühlt

Sie fühlte sich wie eine Versagerin. Wie konnte ein junger Mensch mit so viel Talent und einer glänzenden Zukunft in einer Anstalt für psychisch Kranke landen? Diese Frage stellte sie sich unaufhörlich.

Eines Tages kam ein Mann auf sie zu und sagte ihr, Gott wolle, dass er mit ihr rede. Gott liebe sie und habe sie nicht verlassen. Er sagte ihr, sie solle jeden Tag in der Bibel lesen, was sie seltsam fand, weil sie das als Teenagerin immer getan hatte.

Dennoch schöpfte sie dadurch frischen Mut. «Ich weiss noch, dass ich das Gefühl hatte, dass etwas Gutes aus meinem Leben entstehen würde», blickt sie zurück. «Ich weiss nicht, was Gottes Plan für mich war, aber ich weiss, dass es besser sein würde als in einer psychiatrischen Anstalt zu sein.»

Hoffnung erhalten

Sie nahm sich vor, jeden Tag ein Kapitel der Bibel zu lesen, und mit der Zeit begann sich ihr Leben zu verändern. Sie kämpfte immer noch mit Selbstverletzungen und Depressionen, aber mit der Zeit konnte sie sich erholen, und auch ihre Narben verschwanden.

Letztlich konnte sie ihr altes Leben hinter sich lassen. Gott hat sie völlig verändert. Jesus ist der, auf den sie sich verlassen kann, wenn sie sich schwach fühlt, sagt Arynn Andrews heute.

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