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Demetrius Fears

Demetrius Fears – Sie fand Trost nach traumatischer Schiesserei

Gerade schimpfte ihre Mutter mit Demetrius «Dee» Fears, denn die junge Schülerin hatte erst am Sonntag um 22 Uhr mit den Hausaufgaben begonnen. Da brach draussen eine Schiesserei aus…

Gerade schimpfte ihre Mutter mit Demetrius «Dee» Fears, denn die junge Schülerin hatte erst am Sonntag um 22 Uhr mit den Hausaufgaben begonnen. Da brach draussen eine Schiesserei aus…«Halt! Nein!», schrie ihr Onkel Robert plötzlich draussen. Dann hörte sie Schüsse. Robert taumelte ins Haus, das Blut lief ihm über Gesicht und Körper. «Als das passierte, erstarrte ich. Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Alles geschah wie in Zeitlupe», sagt die heute 22-jährige Dee.

Dees Grossmutter Yvonne begann zu beten und zu prophezeien, dass Onkel Robert leben würde. «Sie sprach das Leben über ihn im Namen Jesu aus», erinnert sich Dee. Ihre Gebete wurden erhört, und Dees Onkel Robert überlebte die Schiesserei.

Ihr Vater starb durch Schüsse

Dee ist nach ihrem Vater benannt, der Wochen vor ihrer Geburt in einer Schiesserei gestorben war. Nachdem nun auch ihr Onkel angeschossen wurde, beschloss Dee, so lange wie möglich im Haus zu bleiben. Da sie auch Babys liebte, brachten nun viele ihre Babys zu ihr, um ihre Dienste als Babysitterin in Anspruch zu nehmen.

Sie begann, regelmässig eine christliche Gemeinde zu besuchen und baute eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus auf. «Als ich damit anfing, das zu tun, was Gott von mir wollte, und seinem Plan für mein Leben zu folgen, sah ich, wie sich für mich viele Türen öffneten.»

Antwort auf Gebete

Sie bekam einen Job bei Starbucks und eine Teilzeitstelle in einer christlichen Kindertagesstätte in Santa Monica.

Mit der Zeit fragte sie sich, warum sie sich überhaupt mit Kaffee beschäftigt, den sie selbst gar nicht mag, und warum sie sich nicht vollzeitlich mit Kleinkindern beschäftigt. Als sie ihre Chefin fragte, ob sie ganz in der Kindertagesstätte «Lighthouse Center for Infants» arbeiten könne, brach diese in Freudentränen aus. Denn die Säuglingspflege brauchte gerade dringend qualifizierte Mitarbeiter. «Sie sagte mir, ich sei eine Antwort auf ihre Gebete. ‘Wow’, dachte ich. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemandes Antwort auf Gebete sein könnte.»

Unsicherheiten überwunden

Eines Tages prophezeite jemand in der Gemeinde, dass sie ihre Unsicherheiten überwinden würde, die daraus entstanden sind, dass sie keinen Vater hatte. Gerade in der Anfangsphase der Ausgangssperre wegen Corona begann sie, sich ungeliebt zu fühlen.

«Ich begann, mich wertlos zu fühlen, als wäre ich in jeder Hinsicht nutzlos, als wäre ich es nicht wert, als wolle mich niemand hier haben», erinnert sich Dee. «Die Gedanken wurden so dominant, dass ich anfing, sie für wahr zu halten.»

Dann stolperte sie über einen Eintrag in ihrem Tagebuch, der lautete: «In Christus werde ich geliebt. In Christus ist mir vergeben.»

Last von Schultern genommen

Sie schlug die entsprechenden Bibelstellen nach. «Mir wurde eine Last von den Schultern genommen», sagt sie. «Ich begann, diesen Schriftstellen zu glauben, weil die Bibel die Wahrheit ist. Ich bin eine Tochter des Königs. Ich werde geliebt, mir wird vergeben und ich bin es wert.»

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