NBA-Star Dwight Howard – Sein Lebensziel: Gott bekannt machen

Als Dwight Howard 15 Jahre alt war, lobten hochrangige Trainer seine Fähigkeiten, viele nannten ihn einen Freund und Mädchen warfen ihm Kuss-Händchen zu. Doch nach einem Unfall schien es so, als sei die Sportlerlaufbahn in weite Ferne gerückt...

Als Dwight Howard 15 Jahre alt war, lobten hochrangige Trainer seine Fähigkeiten, viele nannten ihn einen Freund und Mädchen warfen ihm Kuss-Händchen zu. Nach einem Unfall schien die nahende Sportlerlaufbahn in weite Ferne zu rücken – doch es sollte anders kommen.

Früh zeichnete sich ein kometenhafter Aufstieg ab. Doch dann brach er sich ein Bein – Trainer, Freunde und Mädchen waren weg, als wären sie entrückt worden. «Gott sagte mir damit: 'Dwight, ich möchte dich demütig machen!'», blickt der Sportler heute zurück. «Da antwortete ich: 'Ich will nie mehr hochmütig werden, sondern demütig bleiben. Ich will nicht, dass mir noch einmal so etwas widerfährt.'»

Später strafte Dwight die Zweifler unrecht, die meinten, nach dem Unfall würde ihm der Sprung in die NBA nicht mehr gelingen. Mittlerweile wurde er achtmal ins NBA-Allstar-Team berufen und dreimal zum Abwehrspieler des Jahres gekührt. Dreimal führte er die «Orlando Magic» zum Divisions-Titel und einmal zum Conference-Titel. Mittlerweile spielte er für die «Houston Rockets».

«Ihr braucht alle Jesus»

In all diesen Jahren hat er immer wieder über seinen christlichen Glauben gesprochen. Erst vor kurzem trug er in einem Video ein T-Shirt, auf dem die Worte «Y'all need Jesus», also «Ihr braucht alle Jesus» stand. Schon als er während seiner High-School-Zeit gedraftet wurde, versprach er, dass er seine Bekanntheit nutzen werde, um «den Namen Gottes in der Liga und in aller Welt bekannt zu machen.»

Dwight wuchs in einem christlichen Elternhaus auf, im Alter von zwölf Jahren entschied er sich für eine persönliche Beziehung mit Jesus Christus. Als er Gott fragte, was seine Lebensaufgabe sei, habe er akustisch das Wort gehört: «Dwight.» Doch er sei alleine daheim gewesen und sei erschrocken. Erneut habe er gehört: «Dwight.» Geängstigt sei er ins Badezimmer gegeben. Dort habe er von Gott gehört, dass er ihn in der NBA verehren solle.

Die Bestätigung

Zunächst zweifelte er diese übernatürliche Begegnung an und so bat er um eine Bestätigung in einem Gottesdienst am selben Abend. Tatsächlich rief der Pastor auf, dass, wenn jemand Bauchschmerzen habe, er nach vorne kommen soll, um Gebet zu empfangen – und das betraf tatsächlich Dwight…

Das Ganze empfand er als surreal, doch er stand dennoch auf und ging nach vorne. Und der Pastor sagte ihm ebenfalls, dass es sein Lebenssinn sei, in der NBA Gott zu verehren; dazu verwendete er den gleichen Wortlaut, den Dwight daheim im Badezimmer vernommen hatte.

«Warum können wir nicht vergeben?»

Nach besagtem Unfall und der Wiederherstellung begann seine Bilderbuchkarriere, die unter anderem Olympia-Gold im Jahr 2008 beinhaltete. Geradlinig verlief seine Laufbahn nicht immer. 2007 bekam er ein aussereheliches Kind und erntete dafür heftige Kritik. Er kommentierte: «Ich bin ein Mann des Glaubens und glaube stets an Gott. Doch in dem Moment, in dem ich sündigte, schossen alle auf mich.» Doch Jesus sei für die Sünde gestorben. «Wenn er bereit ist, uns zu vergeben, warum können wir einander nicht vergeben?» Was freilich nicht als Freipass dafür gemeint war, verantwortungslos zu leben.

2012 wechselte er von den «Orlando Magic» zu den «Los Angeles Lakers» und von dort zu den «Houston Rockets», wo er – wie an früheren Orten – ein Gebet vor den Spielen einführte.

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