«Viele bei NASA glauben» – Rekord-Astronaut rechnet mit Gottes Existenz

Keiner seiner Landsleute lebte länger im Weltraum als Jeffrey Williams. Nicht weniger als 534 Tage verbrachte er – zusammengerechnet – im All. Nun räumt er mit dem Vorurteil auf, dass bei der NASA hauptsächlich Atheisten arbeiten würden.

Keiner seiner Landsleute lebte länger im Weltraum als Jeffrey Williams. Nicht weniger als 534 Tage verbrachte er – zusammengerechnet – im All. Nun räumt er mit dem Vorurteil auf, dass bei der NASA hauptsächlich Atheisten arbeiten würden: «Das stimmt nicht, viele Christen arbeiten hier.»

Der TV-Sender «CBN» umschreibt ebenso malerisch wie treffend: «Ein Mann, der Gottes Schöpfung von der ersten Reihe aus ansehen kann, wie es sonst fast niemand kann, sieht keinen Konflikt zwischen Bibel und Wissenschaft.»

«Oft wird verallgemeinert, dass jeder, der für die NASA oder eine ähnliche Organisation arbeitet, von Natur aus Atheist ist. Doch das stimmt nicht», erklärte er beispielseweise gegenüber dem «Institute for Creation Research». «Es gibt viele Christen in dieser Institution und viele Christen in anderen Regierungs-Behörden. Es gibt überall Christen.»

Tatsächlich hält Jeffrey Williams den amerikanischen Rekord betreffend der Anzahl verbrachter Tage im All, mehrere tausend Mal umrundete er dabei die Erde – den weltweiten Rekord hält übrigens der Russe Gennady Padalka mit 878 Tagen im Weltraum.

«Perfekt kompatibel»

Williams betont, dass sich entgegen populären Spekulationen seine wissenschaftlichen Kenntnisse mit dem biblischen Bericht decken. «Die Arbeit, die ich ausgeführt habe, ist perfekt mit der Heiligen Schrift kompatibel. Mein Leben als Christ habe ich normal ausgelebt, das war dort kein Problem.» Weiter hebt er hervor, dass, wenn ein Konflikt zwischen Bibel und Wissenschaft auftaucht, dies bei Leuten geschehe, welche es ablehnen, die Existenz Gottes anzuerkennen.

Astronaut mit Buch über Gott

«Wenn jemand die Möglichkeit eines Gottes ausschliesst, wenn jemand übernatürliche Dinge ausschliesst und alles nur durch natürliche Prozesse erklären will, dann limitiert sich diese Person für die objektiven Beobachtungen, welche die Wissenschaft einem ermöglicht», erklärt Williams weiter. Er selbst setze die Existenz eines Gottes voraus.

Nach seiner Rückkehr von der «Expedition 21» im Jahr 2009 schrieb Jeff das Buch «The work of his hands: A view of God’s creation from space» («Das Werk seiner Hände: Ein Blick auf Gottes Schöpfung vom Weltraum aus»). Darin geht es, so Williams, «um die akribische Güte der Fürsorge Gottes, wie Gott sich um seine Schöpfung kümmert, und um die Weisheit, mit der er das All angeordnet hat.»

Studienbibel im All

Zu Christus gefunden hatte Williams während einer Ehekrise. Durch einen Nachbarn hatte seine Frau von Christus gehört und nach einigen Monaten entschied sich auch Jeff für diesen Weg. «Gott ersetzte mein steinernes Herz durch eines aus Fleisch und Blut», sagte er im Gespräch mit der Plattform «Glory to you».

Über christliche Radio-Programme habe er damals trotz engem Terminkalender vieles über den Glauben lernen können. Und später im All hatte er eine Studien-Bibel – natürlich mit Bewilligung vom Bodenpersonal – auf einen der Laptops laden dürfen.

Derzeit ist Williams erneut im Weltraum, auf Twitter lässt er die Welt an seinen Erlebnissen teilhaben.

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