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Pastor Terry Billings baute einen Monstertruck für Jesus

Himmlischer Monster-Truck – Ohne Jesus bleibt man im Schlamm stecken

Pastor Terry Billings baute einen Monstertruck für Jesus. Mit diesem tritt er auf Autoshows und kirchlichen Treffen auf, um die Frohe Botschaft zu verbreiten. Der «Heaven Bound Mud Bogger» ist sozusagen ein fahrender Wegweiser zu Gott.

«Es ist der Jesus-Truck», pflegt Pastor Terry Billings jeweils Schaulustigen zu sagen. «Wenn ihr ein Foto mit dem Truck haben wollt, müsst ihr zuerst meine Geschichte hören.» Der «Heaven Bound Mud Bogger» zieht die Blicke auf sich. Ein Slogan auf dem Gefährt lautet: «Bedeckt mit Schlamm, aber gewaschen mit Blut», mit diesem Slogan wird man auch auf der Webseite empfangen.

Auf der Seite des Fahrzeuges ist ein Kreuz gemalt und auf den Felgen der 52-Zoll-Traktorreifen prangt die Aufschrift «Heaven Bound» (dt. Auf dem Weg zum Himmel).

«Ich war Alkoholiker»

Beim Gefährt handelt es sich um einen Chevrolet Pickup aus dem Jahr 1987, den Billings 1991 für etwa 300 Dollar kaufte. «Es war mein Farmfahrzeug.» Er züchtete Rinder und Hühner. «Die Kinder stiegen ein und wir fuhren damit durch den Schlamm.»

Damals habe er ein schlechtes Leben geführt. «Ich war ein Alkoholiker und ich rauchte zwei Schachteln Zigaretten am Tag. Ich habe viel geflucht.»

Sein Sohn Kyle wurde Christ. «Ich war dabei, als er sich taufen liess.» Er selbst wendete sich im Sommer 2004 Jesus Christus zu und hörte mit seinen schlechten Gewohnheiten auf. Sein Leben änderte sich schlagartig. «Ich konnte kein einziges Schimpfwort mehr hervorbringen. Das war vorher meine Hauptsprache.» Fünf Jahre später wurde Billings Pastor in der «Forest Baptist Church» in Gordo, einer Kleinstadt etwa 90 Minuten von Birmingham. Dies im Nebenberuf, neben einem Restaurant, das er mittlerweile führte.

Die Metapher

Im Restaurant und in der Gemeinde sah Billings viele Menschen, die Probleme hatten. «Die Menschen steckten im Leben fest.»

Dann, eines nachts im Jahr 2016, hatte er eine Vision: Ein Monster-Truck, der durch den Schlamm fährt – eine Metapher für Jesus, der Menschen wie Billings hilft und sie von Dingen, in denen sie feststecken, befreit. Trey Robertson, der Besitzer einer Autowerkstatt, bot seine Hilfe an – er verlangte nur etwa die Hälfte seines üblichen Honorars für die Arbeit.

Robertson: «Es eröffnet so viele Vergleiche mit dem Christsein, wenn man im Schlamm feststeckt.» Weitere Menschen spendeten Beiträge, im Wissen, dass keine Werbung auf dem Fahrzeug platziert wird. «Der Name von niemandem steht darauf, ausser dem von Jesus.»

Ein besonderer Dienst

Er gründete den Dienst «Heaven Bound Mud Bogger». «Ich musste den Truck für 10 Dollar an das Werk verkaufen. Eigentlich gehört er Gott und er lässt mich ihn fahren.» Der Monster-Truck zieht die Blicke auf sich. Billings verteilt Bibeln, erzählt seine Lebensgeschichte und erklärt, dass Gott uns Menschen liebt.

Er erreicht Menschen, die Gottes Wort sonst vielleicht nicht hören würden. Jedes Mal, wenn er irgendwo anhält, kommen Schaulustige. «Dann kann ich ihnen meine Geschichte erzählen und was Jesus für mich getan hat. Alles, was es braucht, ist eine Fahrt zu Hardee's (Anm.d.Red.: eine Fast-Food-Kette) und wir haben einen Gottesdienst.»

Inspiration zu Kreativität

Das Lenkrad des «Heaven Bound Mudder» lässt sich leicht abnehmen. Manchmal nimmt Terry Billings es ab, um eine geistliche Botschaft zu vermitteln. Er fragt, wie das Fahrzeug ohne Lenkrad fahren würde – es würde natürlich rasch einen Unfall bauen. Dasselbe gelte für ein Leben ohne Jesus, so Billings. «Ohne Jesus kann man das Leben nicht lenken. Man braucht ihn. Lass ihn der Fahrer sein.»

Darüber hinaus kann auch ein Domino-Effekt entstehen und bei anderen Menschen Ideen und Kreativität wecken – mit Gedanken, auf welche neue und vielleicht auch ungewöhnliche Weise wiederum andere Menschen erreicht werden können.

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