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Cynthia Garrett

Cynthia Garrett – «Liebe ist ein Verb»

Cynthia Garrett hat aus erster Hand die Leere erfahren, die entsteht, wenn die Liebe nicht im Zentrum unserer Beziehungen zu anderen steht. Sie ging selbst durch sehr dunkle Täler.

Cynthia Garrett hat aus erster Hand die Leere erfahren, die entsteht, wenn die Liebe nicht im Zentrum unserer Beziehungen zu anderen steht. Sie ging selbst durch sehr dunkle Täler. Heute zeigt die TV-Moderatorin Wege auf, wie wir lernen können, andere so zu lieben, wie Gott uns liebt.

Cynthia Garrett ist die Moderatorin der Fernsehsendung «The Sessions with Cynthia Garrett» auf «TBN» sowie Gründerin und Leiterin von «Cynthia Garrett Ministries». «Ich hatte viele Talkshows im säkularen Fernsehen, und ich bin die erste afroamerikanische Frau, die jemals ihre eigene Late-Night-Show im Fernsehen hatte.»

Sie blickt selbst auf ein sehr bewegtes Leben, als Überlebende von sexuellem Missbrauch in der Kindheit, Vergewaltigung und Krebs. «Ich überstand eine missbräuchliche erste Ehe, Scheidung und lebte als alleinerziehende Mutter.»

Weiter hält sie fest: «Ich habe eine ganze Menge Dinge erlebt, mit denen der Teufel versuchte, mich in eine Opferrolle zu drängen. Aber durch meinen Glauben und durch die Kraft, die Gott mir gegeben hat, und durch das Wissen, dass er mich liebt und dass er für mich da ist, habe ich gelernt, jeden Tag den Sieg zu wählen. Und das ist eine tägliche Entscheidung.»

Geheimtipp: Zuhören

Jeder könne lernen, mehr zuzuhören: «Wir müssen mehr zuhören. Ich glaube, wir haben viele Probleme, weil wir aufgehört haben, uns gegenseitig zuzuhören. Wir hören den sozialen Medien zu. Wir hören dem Fernsehen zu. Wir hören darauf, was Prominente uns sagen, was cool ist. Wir hören auf die Mode. Wir hören auf Musik. Aber wir haben aufgehört, uns gegenseitig zuzuhören. Auf die Menschen zu hören. Verstehen Sie? Hören wir den Menschen zu, dann werden wir ihr Herz hören.»

Man sei gegenwärtig sehr stark abgelenkt mit vielen Albernheiten und verschiedene Dingen. «Wir sind eine Nation, die abgelenkt ist. Und so hören wir auf nichts anderes als auf das, was gerade unsere Aufmerksamkeit hat. Und wir müssen uns von all dem Zeug da draussen abkoppeln, und wir müssen innehalten, mehr präsent sein vor den Menschen oder den Personen, mit denen wir diesen Planeten teilen.»

Durch zuhören beten

Cynthia Garrett hält weiter fest: «Wissen Sie, es gibt jemanden, mit dem Sie arbeiten, es gibt jemanden in ihrer Gemeinde, es gibt jemanden, mit dem Sie zur Schule gehen, es gibt jemanden, den Sie kennen, der anders ist als Sie, und der beste Weg, Verständnis und Weisheit zu erlangen, ist, ihm Fragen über seine Lebenserfahrung zu stellen und zuzuhören, und dann durch das Zuhören zu beten.»

Wenn wir aus diesem Dialog sensibler und fürsorglicher werden, dann werden wir an einem besseren Ort ankommen, hält Garrett weiter fest. Und sie weisst auf das Hohelied der Liebe in 1. Korinther, Kapitel 13. «Ich finde, dass das Reden über Liebe, besonders mit Nichtchristen, mächtig ist, weil sie nicht wirklich von Jesus hören können, bis sie das Gefühl haben, dass Sie sie lieben. Das ist also eine sehr mächtige Massnahme, die Sie ergreifen können, um tatsächlich etwas zu tun und einen Unterschied zu machen – um in das Leben von Menschen zu investieren.»

Beten für Zukunft

Sie bete viel. Oft passiere Folgendes: «Ich bitte Gott, etwas in meinem Leben zu bewirken, und dann schickt er mich durch eine Prüfung. Und dann erkenne ich, wenn ich die Prüfung überstanden habe, dass er tatsächlich die Sache in meinem Leben bewirkt hat, die er für mich bewirken wollte.»

Deshalb sei ihr Gebet, «dass Gottes Wille geschieht und dass er mir die Weisheit und die Einsicht gibt, zu verstehen, dass er meine Gebete tatsächlich erhört. Auch wenn die Antwort und der Prozess der Erhörung meiner Gebete nicht so aussieht, wie ich es möchte.»

Liebe sei ein Verb, «es ist ein sehr mächtiges Verb. Liebe tut. Was will ich damit sagen? Liebe lässt sich auf andere Menschen ein. Liebe setzt sich für das Recht ein. Denn die Liebe weiss: 'Das Einzige, was zur Ausbreitung des Bösen nötig ist, ist, dass gute Männer und Frauen nichts tun und sagen.'»

Das mächtigste Wort der Bibel

Die Liebe steht auf, wenn andere niedergeschlagen sind. Die Liebe wird helfen. Die Liebe schläft nie, beobachtet Cynthia Garrett. «Liebe geht um zwei Uhr nachts ans Telefon, weil jemand Hilfe braucht und man eigentlich nicht ans Telefon gehen will. Liebe ist eine Aktion.»

Gleichzeitig sei Liebe auch das mächtigste Wort in der Bibel. «Es ist die mächtigste Lektion, die wir von Christus gelernt haben, und es ist die mächtigste Sache, in der wir wandeln können. Und es ist das mächtigste Gebot, das uns gegeben wird, denn Jesus sagte, dass das ganze Gesetz und alle Gebote in einem einzigen einfachen Wort zusammengefasst sind: Liebe. Liebe deinen Nächsten. Es ist wirklich, wirklich so einfach. Dies ist so herausfordernd und so schwierig und es ist so notwendig. Und es kann die Dinge in unserem Land verändern.»

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