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Steve Fenchel

Steve Fenchel an der Pforte – «Komm mit mir», schien sein verstorbener Vater zu sagen

Nach dem Tod des Vaters wurde Steve Fenchel zum Tyrann in der Nachbarschaft. «Ich wollte ein harter Kerl sein.» Drogen, Alkohol, Gangs – «ich verlor komplett den Verstand.» Es schien, als würde Steve Fenchel alles verlieren.

Nach dem Tod des Vaters wurde Steve Fenchel zum Tyrann in der Nachbarschaft. «Ich wollte ein harter Kerl sein.» Drogen, Alkohol, Gangs – «ich verlor komplett den Verstand.» Halluzinationen und Visionen stellten sich ein. Es schien, als würde Steve Fenchel alles verlieren.

Als Steve Fenchel sieben Jahre alt war, wurde sein Vater krank. Zwei Jahre lang ging er im Krankenhaus ein und aus. Dann verstarb er plötzlich. «Ich war am Boden zerstört über seinen Tod», sagte Steve Fenchel. «Es war wie eine Stichwunde, direkt in mein Herz.»

Der unerwartete Tod führte zu einer deutlichen Persönlichkeitsveränderung in Steve, der jüdische Wurzeln hat. «Ich wurde zum Tyrann in der Nachbarschaft. Ich kann mich daran erinnern, wie jemand meinen Bruder geschubst hat. Normalerweise hätte ich das zugelassen, aber ich bekam einen Wutanfall. Ich habe den Jungen richtig verprügelt.»

«Ich verlor komplett den Verstand»

«Ich wollte ein harter Kerl sein. Für mich waren jüdische Kinder eher Buchhalter als harte Kerle. Ich wollte so weit wie möglich von meiner jüdischen Identität weglaufen.»

In der achten Klasse fing er an zu trinken und geriet in die falschen Kreise. Er konsumierte Drogen, prügelte sich auf der Strasse und stahl Geld von seiner Mutter. «Als ich in die Highschool kam, geriet ich in die Gangs von Brooklyn. Ich trank, nahm Drogen, war sehr wütend und hatte einen Nervenzusammenbruch.» Der Konsum von Amphetaminen und LSD führte zu Halluzinationen. «Ich verlor einfach komplett den Verstand.»

Halluzinationen und Visionen

Steve schloss sich in seinem Zimmer ein und blieb dort im Wesentlichen zwei Jahre lang. Er erlebte eine Heimsuchung durch seinen verstorbenen Vater, der leuchtend und weiss gekleidet erschien. «Komm mit mir; ich werde dich zu meinem Gott bringen», teilte ihm sein Vater mit.

Aber Steve fühlte sich nicht würdig. In der Tat fühlte er sich schmutzig. «Ich kann nicht gehen, um Gott zu sehen. Ich kann nicht mit dir gehen», sagte er. «Ich konnte spüren, wie ich die Vision wegschob, wie ich Gott wegschob und sagte: 'Geh weg, ich bin nicht bereit. Ich kann nicht mit dir gehen'», erinnert er sich.

Dann erhielt Steve plötzlich eine erschreckende Vision der Hölle. «Ich war eiskalt. Ich wurde nach unten in diesen Abgrund katapultiert. Ich hatte das Gefühl, dass ich von Dämonen und gottlosen Dingen umgeben war. Ich fiel unaufhörlich und wurde an einen Ort geschleudert, von dem ich nicht einmal wusste, dass er existiert, und der sich für mich wie die Hölle anfühlte.»

Überraschende Frage auf der Strasse

Eines Abends wagte sich Steve in einer regnerischen Nacht aus dem Haus und wurde auf der Strasse von einer vermummten Frau angesprochen. «Wussten Sie, dass Jesus Sie liebt?», fragte sie. Was will ich mit ihr und ihrer Religion und ihrem Jesus zu tun haben?, dachte Steve.

Aber als sie «Jesus liebt dich» sagte, fiel ihm etwas auf: Das war es, wonach er suchte. Das ist echt, dachte er. «Ich spürte und erlebte in ihren Augen die Liebe Jesu», erinnert er sich.

Die Frau reichte ihm ein Traktat mit Zitaten von C.S. Lewis. Steve hatte auf der Couch einiger drogensüchtiger Freunde geschlafen, dem Paar, das ihn zum ersten Mal mit LSD in Berührung brachte. Morgens weckten ihn deren kleine Töchter oft und baten ihn, ihnen aus dem C.S. Lewis-Klassiker Narnia vorzulesen.

«Ich dachte, C.S. Lewis sei ein Hippie»

«Ich wusste nicht einmal, dass C.S. Lewis ein Christ war. Ich dachte, C.S. Lewis sei ein Hippie wie ich, der in Berkeley lebt. Ich verliebte mich in ihn und ich verliebte mich in Aslan und Narnia.»

Nach der Begegnung mit der vermummten Frau bekam er einen überraschenden Anruf von dem Paar mit den beiden Mädchen. «Steve, wir haben ihn gefunden. Er kann dich annehmen. Er ist für dich gestorben!»

Sie erklärten ihm das Evangelium, zu welchem sie selbst gefunden hatten. «Ich wusste, dass das, was sie mir sagten, die Wahrheit war. Ich habe es einfach gespürt. Es war das, wohin meine ganze Suche geführt hatte. Ich wollte beten.»

Plötzlich mitten im Gebet

Er hatte noch nie in seinem Leben gebetet, aber er fühlte sich vom Heiligen Geist dazu geführt, die Worte zu sagen, die das Paar ihm gerade empfohlen hatte: «Herr, ich glaube, dass du der bist, von dem mir diese Leute erzählen. Ich glaube, dass du mein Herr bist und ich bitte dich, in mein Leben zu kommen, mir meine Sünden zu vergeben, mein Leben zu übernehmen und mich in dein Reich zu bringen. Amen.»

Steve wurde Christ und fühlte ein sofortiges, überwältigendes Gefühl des Friedens. «Ich hatte immer das Gefühl, dass ich im Leben eine Last mit mir herumtrage. Ich fühlte mich zum Blues hingezogen, zu traurigen Dingen, zu dunkler Poesie. Jetzt fühlte ich mich leichter und freier, nachdem ich Jesus bat, in mein Leben zu kommen.»

«Ich betrachte mich heute als Jude, als ein Jude, der seinen Messias gefunden hat. Er wurde für uns gesandt. Meine Suche nach meinem Vater endete, als ich ihn fand.»

Dieses Wissen gibt er heute gerne weiter, unter anderem engagiert er sich zusammen mit seiner Frau Carol für «Chosen People Ministries», eine Organisation, die sich seit mehr als 100 Jahren für Juden einsetzt.

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