Vom Scheich zum Verfolgten – Jesus schützte ihn vor seinem Vater

Hussein sollte Scheich werden, das war seiner einflussreichen Familie im Nahen Osten klar. Dass er Christ werden würde, hätten sie nie gedacht. Heute muss sich Hussein vor ihnen verstecken – und ist gleichzeitig ein Zeuge für Jesus in der Region.

Hussein sollte Scheich werden, das war seiner einflussreichen Familie im Nahen Osten klar. Dass er Christ werden würde, hätten sie nie gedacht. Heute muss sich Hussein vor ihnen verstecken – und ist gleichzeitig ein Zeuge für Jesus in der Region.Hussein würde Scheich werden, das war von seiner Geburt an klar. Und über einen grossen Bereich im Herzen des Nahen Ostens herrschen, denn seine Familie ist dort äusserst einflussreich. Doch dann wurde er krank. Etwas stimmte mit seinem Kopf nicht – aber kein Arzt fand heraus, woran es lag. Sie untersuchten ihn auf Hirntumore hin, prüften diverse Dinge, doch es gab keine Diagnose.

Geheilt

Eines Nachts träumte Hussein von einem weissgekleideten Mann. Dieser berührte sein Gesicht und sagte: «Hussein, ich werde dich heilen!» Als der junge Mann aufwachte, war sein Kopfkissen nass – von Blut. Aber zum ersten Mal in über einem Jahr spürte er keine Schmerzen – er war geheilt!

Hussein machte sich auf die Suche nach Christen, die vom Islam konvertiert waren. Sie sollten ihm den christlichen Glauben erklären. Seine neuen Freunde warnten ihn wiederholt – sein Vater würde niemals erlauben, dass der vielversprechende Sohn zum «Ungläubigen» würde. Trotzdem übergab Hussein sein Leben Jesus.

Verfolgt

Nicht lange danach wurden die Warnungen wahr: Mehrmals versuchte seine Familie, ihn zu töten. Einmal haute ihm sein Vater wiederholt mit einem Hammer auf den Kopf. Hussein hörte das Knacken seines Kiefers, als dieser beim Angriff brach. Der junge Mann schaffte es trotzdem, zu fliehen – und er musste noch nicht einmal in ein Krankenhaus, Jesus heilte seinen gebrochenen Kiefer, wie er heute bezeugt. Auch die anderen Male schützte Jesus ihn vor dem Tod.

Beschützt

Erst Ende September – mittlerweile versteckt er sich in einer Höhle – engagierte sein Vater einen Scharfschützen, der Hussein töten sollte. Die Kugeln flogen ganz knapp an ihm vorbei. Doch statt in Selbstmitleid zu verfallen oder den Kopf in den Sand zu stecken, sagt er nur: «Jesus hat mich wieder geschützt, ich liebe ihn so sehr!» Jesus selbst ermutige ihn regelmässig. «Er besucht mich in meinen Träumen und versichert mir, dass er bei mir ist», erzählte Hussein im Ende September gegenüber der christlichen Organisation «Uncharted Ministries». «Ich bin nicht allein. Ich lese meine Bibel und Jesus ist mir ganz nah.»

In der Stadt, in der seine Eltern wohnen, leben zehn alteinagesessene Familien, die alle offiziell das Recht haben, ihn zu töten, wenn sie ihn sehen. Hussein berichtet, dass ihn von jeder Familie schon mindestens ein Mitglied besucht hat – aber nicht, um ihn zu töten, sondern um ihn über Jesus zu fragen. «Ich weiss nicht, ob ich noch einen Tag, eine Woche oder noch 20 Jahre leben werde, aber ich lebe für Jesus und ich bin dazu bereit, koste es, was es wolle…»

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