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Jonathan Cain

Jonathan Cain – Jesus rettete ihn zweimal vor dem Tod

«Journey»-Songwriter Jonathan Cain, der Mann hinter dem Hit «Dont Stop Believin», sprach kürzlich darüber, wie zwei Nahtoderfahrungen seinen christlichen Glauben beeinflusst haben.

«Journey»-Songwriter Jonathan Cain, der Mann hinter dem Hit «Don't Stop Believin'», sprach kürzlich darüber, wie zwei Nahtoderfahrungen seinen christlichen Glauben beeinflusst haben.

In einem Video, das kürzlich von «I Am Second» veröffentlicht wurde, sprach der 72-jährige Künstler über seinen Glauben. «Ich beobachtete in der Kirche meinen Vater beim Beten. Er betete so inbrünstig, dass ihm die Tränen über die Wangen liefen. Das wollte ich ebenfalls, also fragte ich: 'Kann ich mit dir zu Jesus gehen?' Und er sagte: 'Du musst deinen eigenen Weg mit Jesus finden. Such dir deine eigene Beziehung, Jon'», erzählte Cain.

Er begann selbst eine Beziehung zu Jesus aufzubauen und hatte als Kind zwei Nahtoderfahrungen. Bei einem Familienausflug in Arkansas sei er im See fast ertrunken. Er erinnert sich, dass ihn eine Hand aus dem Wasser zog und ihn per Mund-zu-Mund-Beatmung wiederbelebte. «Ich sagte zu meinen Eltern: 'Ich wäre fast gestorben, und nur dank Gott lebe ich noch'», so Cain.

«Was ist passiert?»

Die zweite Nahtoderfahrung folgte, als er acht Jahre alt war. Die katholische Schule, die er besuchte, brannte bis auf die Grundmauern nieder. 92 Kinder und drei Nonnen kamen ums Leben. «Ich fühlte mich einfach verloren», erinnert sich Cain.

Obwohl er dankbar dafür war, dass er es unbeschadet aus den Flammen geschafft hatte, sagte Cain, dass er nach dem Vorfall zum ersten Mal in seinem Leben einen Anflug von Zweifel verspürt habe. «Ich habe mich gefragt, was an diesem Tag passiert ist. Ich fragte mich, ob Jesus uns an diesem Tag verlassen hat.»

Als sein Vater mit ansehen musste, wie der Sohn mit dem Glauben rang, ermutigte ihn der Vater, sich der Musik zu widmen, dem Ventil, das ihn zu Jesus zurückbringen würde: «Sohn, du wurdest für etwas Grösseres gerettet, und das muss die Musik sein.» Vater brachte ihn auf eine Musikschule.

«Das ist nur das Sprungbrett!»

Seine musikalische Begabung brachte Cain, der mit der Fernsehpredigerin Paula White-Cain verheiratet ist, in die britische Band «The Babys». Er schrieb viele Songs des Albums «Union Jacks».

«Mein Vater sagte immer, wenn mir etwas Grossartiges gelang: 'Das ist nur ein Sprungbrett zu etwas Grösserem, Kind.' Und ich fragte: 'Was meinst du, Dad, mit 'nur ein Sprungbrett'?' Mein Vater war nicht beeindruckt. Er sagte: 'Das ist es nicht. Da kommt noch etwas anderes'.»

Ohne die Bemerkungen seines Vaters zu vergessen, schloss sich Cain 1980 der berühmten Rockband «Journey» an, wo er unter anderem als Autor, Keyboarder und Sänger tätig war und ist – von ihm stammt unter anderem das Lied «Don't Stop Believin'».

«Bleib auf Kurs»

Bevor er zu «Journey» kam, machte Cain eine schwierige Phase durch, in der er darüber nachdachte, die Musik aufzugeben. Er kämpfte damit, seine Rechnungen bezahlen zu können. Doch sein Vater ermutigte ihn.

Nach dem Gespräch nahm er einen Stift hervor und schrieb sofort auf, was sein Vater ihm gesagt hatte, und zwar in ein kleines Lyrikbuch. Die Worte wurden später die Grundlage für den 1981 veröffentlichten Hit «Don't Stop Believin'»

Fünf Jahre später, mittlerweile spielte Cain bei «Journey», fragte der damalige Sänger Steve Perry: «Hast du noch einen Song?» Cain sagte: «'Lass mich in meinem Buch nachsehen.' Und siehe da, da stand, was Dad gesagt hatte. Ich schrieb ein Lied über einen Stadtjungen und ein Kleinstadtmädchen, die in einem Mitternachtszug irgendwohin fahren. Am nächsten Tag kam ich damit zur Gruppe, und der Rest ist Geschichte. Das war es, was uns in die 'Rock and Roll Hall of Fame' brachte. Danke, Dad!»

Wem danken?

Als sein Vater Jahre später starb und er am Klavier weinte, erkannte er, dass er Gott für seine Musik hätte danken sollen. «Ich dachte nicht, dass ich in der Lage sein würde, weiterzumachen. Ich habe immer für ihn geschrieben. Jede Note, die ich gespielt habe, kann ich auf meinen Vater zurückführen. Und dann zeigte mir Gott: 'Nein, Jon, ich bin es gewesen. Ich bin es, Jon. Ich war es immer durch ihn. Aber ich bin die Quelle. Ich bin der, von dem es kommt.'»

Obwohl er vor allem für seine säkulare Musik bekannt ist, veröffentlichte Cain 2016 ein christliches Album «What God Wants to Hear» mit Liedern, die sich auf seine Glaubensreise konzentrieren. «Gott hat für wahre musikalische und geistliche Wiederherstellung gesorgt.»

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