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Mann aus Nepal (Symbolbild)

Hindu findet Erleuchtung – «Jesus hat mich komplett verändert»

Um den hinduistischen Gott Shiva zu gefallen, fängt Surya Bandhari aus Nepal schon als Kind an zu kiffen. Er rutscht in eine Sucht und landet schliesslich auf der Strasse. Doch mitten in seiner Hoffnungslosigkeit findet er neuen Mut...

Um den hinduistischen Gott Shiva zu gefallen, fängt Surya Bandhari aus Nepal schon als Kind an zu kiffen. Er rutscht in eine Sucht und landet schliesslich auf der Strasse. Doch mitten in seiner Hoffnungslosigkeit findet er neuen Mut... Hier erzählt er seine Geschichte.

Ich bin in Nepal geboren und schon als Kind wollte ich dem hinduistischen Gott Shiva gefallen. Weil er Marihuana geraucht haben soll, fing auch ich damit an, obwohl ich erst acht Jahre alt war. Ich glaubte, dadurch Shivas Anerkennung zu finden.

In der sechsten Klasse lernten wir, dass Rauchen und Kiffen krebserregend sind und da zweifelte ich das erste Mal an der Weisheit meines Gottes. Dazu kam, dass ich als «schlechter Umgang» galt, weil ich kiffte. Aber wenn ich durch Marihuana so in Verruf kam, war doch auch Shiva ein schlechter Umgang. Also konnte er kein Gott sein. Obwohl ich der heiligen Kaste der Brahmanen angehörte, konnte ich von da an nicht mehr glauben.

Ich hatte nun keinen Grund mehr zu kiffen, aber ich konnte nicht damit aufhören. Zu erkennen, dass ich wegen Shiva abhängig geworden war, machte mich wütend. Dieser Gott hatte mein Leben ruiniert und wenn ich eines Tages an Krebs sterben würde, hatte er mich auf dem Gewissen. Ich war so gefrustet, dass ich jetzt auch noch andere Drogen und Alkohol konsumierte. War doch eh schon egal.

Ein Traum und seine Folgen

Eines nachts träumte ich, dass mir ein weissgekleideter Mann hinterhergeht. Es war so real, dass ich wusste: Das war etwas Echtes. Aber ich wusste nicht was und dachte, ein Geist ist hinter mir her. An dem Tag traute ich mich nicht aus dem Haus und verkroch mich im Zimmer meines Bruders. Er war Christ geworden und seitdem untergetaucht. Als ich in seinen Büchern blätterte, entdeckte ich auf einem Bild den Mann aus meinem Traum! Es war Jesus, der Gott der Christen. Dass Jesus sich mir gezeigt hatte und mir hinterhergeht, berührte mich zutiefst. Wer war ich, dass sich ein Gott sich für mich interessierte? Von da an wollte ich unbedingt mehr über Jesus wissen. Doch das war im damaligen Nepal kein leichtes Unterfangen.

Eine Bibel zu besitzen galt zu der Zeit als ein Verbrechen - schlimmer als Drogenhandel. Auch missionieren stand unter Höchststrafe. Und als ich endlich eine christliche Gemeinde im Untergrund fand, redete dort niemand mit mir. Wahrscheinlich dachten sie, ich ich wäre ein Spion. So schloss ich damit wieder ab.

Hoffnungslos

Mit mir ging es bergab. Ich schmiss die Schule, haute von zu Hause ab und lebte auf der Strasse. Immer wieder versuchte ich von den Drogen loszukommen, aber ich schaffte es nicht. Ich war erst 15, aber ich war fertig mit dem Leben. Am schlimmsten war das Gefühl, eine Schande für meine Familie zu sein. Ich glaubte: Wenn ich meinem Vater keine Ehre machen kann, habe ich kein Recht zu leben. Und so entschied ich schliesslich, mein Leben zu beenden und mich von einem Felsen in den Fluss zu stürzen.

Als ich ankam, sass dort ein kleines Mädchen und ich bat sie, meiner Familie von meinem Tod zu erzählen. Sie war erst ein Kind, doch sie redete auf mich ein, nicht aufzugeben. Heute glaube ich, dass Gott durch sie gesprochen hatte, denn ihre Worte waren so ermutigend und sie redete, wie es ihrem Alter eigentlich nicht entsprach. Gott hat sie benutzt, um an dem Tag mein Leben zu retten.

Begegnung mit der Freiheit

Manchmal, wenn sonst niemand daheim war, besuchte ich heimlich meine Oma. Einmal sass dort mein Bruder. Aber statt mich zu verfluchen, klopfte er mir auf die Schulter und sagte: «Ich habe alles über dich gehört, ich weiss alles. Aber Jesus liebt dich und er will dein Leben verändern.» Freundliche Worte statt Verachtung. Tränen traten in meine Augen. Als mein Bruder meinte, dass Jesus sich für mich interessiert und mir helfen will, erinnerte ich mich an meinen Traum und wusste, dass er die Wahrheit sagt. Von da an nahm er mich mit in die Kirche und erklärte mir, wer Jesus ist. Ich vertraute Jesus mein Leben an und wurde komplett neu. Ich konnte aufhören Drogen zu nehmen, fand Hoffnung und einen tiefen Frieden, den niemand sonst geben kann.

Heute bin ich überglücklich, dass Jesus in mein Leben gekommen ist. Inzwischen hat fast meine ganze Familie zum Glauben an Jesus gefunden. Ich selbst bin heute Pastor und kann aus ganzem Herzen sagen: Die Wahrheit zu kennen verändert alles.

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