Angie Stones – «Jesus erschien mir dreimal im Traum»

Während sieben Jahren päppelte Angie Stones (27) in der Innerschweiz ihren dem Tod geweihten Vater wieder auf. Zuletzt hatte sie ein Burn-out. Hilfe fand sie bei dem, an den sie lange nicht glauben wollte: bei Gott.

Während sieben Jahren päppelte Angie Stones (27) in der Innerschweiz ihren dem Tod geweihten Vater wieder auf. Seine Drogenprobleme hatten zu Nierenwerten geführt, die normalerweise in den Tod führen. Zuletzt hatte sie ein Burn-out. Hilfe fand Angie bei dem, an den sie lange nicht glauben wollte: bei Gott. Und es kommt noch besser: Ihre Geschäftsidee «ALPINAFIT» kam dadurch in Schwung.«Ich hatte ein schwere Kindheit, weil mein Vater ein Drogen- und Alkohlproblem hatte», blickt Angie Stones auf ihre ersten Lebensjahre zurück. «Durch Vater hatte ich Gewalt und Erniedrigung erlebt. Er verliess uns im Streit und sagte, er wolle nichts mehr mit uns zu tun haben. Zur Welt gekommen war ich in Brasilien, wir zogen später in die Schweiz.» Jahrelang hörte sie nichts mehr von ihrem Vater.

Angies Mutter arbeitete hart, um die beiden durchzubringen. «2011, zum Geburtstag meiner Mutter, war mein Vater plötzlich wieder da und wollte zurück zu uns. Er war mit Medikamenten vollgepumpt. Ich war keine Christin und glaubte nicht an Gott. Meine Mutter war aber schon lange gläubig – und sie gab meinem Vater eine Chance; was ich überhaupt nicht verstand.»

19 verschiedene Medikamente

«Die Ärzte gaben meinen Vater auf, seine Leberwerte waren am Anschlag», erinnert sich Angie Stones. Er war dem Tod geweiht und musste 19 verschiedene Medikamente einnehmen. «Meine Mutter sagte: Zuletzt entscheidet Jesus. Sie und ihre Mitchristinnen in Brasilien beteten unablässig.»

«Ich dachte: 'Schön, dass du deinen Glauben hast, aber die Ärzte wissen schon, warum sie sagen, was sie sagen.' Ich konnte mit dem Gebet nichts anfangen.»

Angie und ihre Mutter versorgten den Vater rund um die Uhr, da er schwerst pflegebedürftig war.

Zwei Wunder

«Mutter wollte, dass er von einem christlichen Psychologen betreut wird. Diese arbeiten ein Stück weit anders. Tatsächlich ist mein Vater heute stabil und er braucht keine Medikamente mehr. Er hat sich erholt und kann den Alltag meistern. Auch die Ärzte sprechen von einem Wunder.»

Doch die unaufhörliche Pflege am Tag und in der Nacht zehrte an den Kräften. «Als Vater so stabil war, dass er wieder 'funktionierte', fiel ich in ein Burn-out – weil wir ihn jahrelang 24 Stunden am Tag gepflegt hatten.»

Plötzlich war Angie jene, der Medikamente verordnet wurden. «Ich ging in eine Klinik und wurde mit Medis vollgestopft. Dies verstehe ich ein Stück weit, weil auch da die zeitlichen Ressourcen des Personals knapp sind.»

Aufgrund der Erfahrungen mit ihrem Vater entschied sie sich ebenfalls dazu, die Dienste christlicher Psychologen in Anspruch zu nehmen. «Tatsächlich erholte ich mich innerhalb von sechs Monaten, obschon davon ausgegangen worden war, dass es eineinhalb Jahre dauern würde.»

Drei Träume

Um anderen Menschen mit Burn-out und anderen Problemen zu helfen, baute Angie Stones das Angebot «ALPINAFIT» auf. Doch innerlich fühlte sie sich leer. «Auf dem Balkon meines Freundes ging ich auf die Knie und sagte: 'Wenn es da oben irgendetwas gibt, musst du mir dein Gesicht zeigen. Ich mag nicht mehr!'»

«Ich hatte schon vorher manchmal ganz reale Träume, als wäre man wirklich da gewesen. Nicht wie ein gewöhnlicher Alltagstraum. Schon mehrmals erlebte ich, dass solche realen Träume sich bewahrheiten. » Nach dem Hilferuf schlief Angie auf dem Balkon ein. «Ich glaubte nicht an Gott. Doch nun träumte ich von Jesus, der sagte: 'Ich bin da' und ich spürte eine Hand, die mich berührte. Es war sehr real. Ich fragte ihn: 'Wer bist du?'»

Nach ein paar Tagen folgte ein zweiter Traum: «Diesmal kam Jesus von den Wolken und sagte: 'Ich komme zurück, willst du mitkommen?' Ich fragte: 'Wie mitkommen?' Die Antwort war: 'Ins neue Reich.'»

Sie dachte sich, wenn das alles wahr ist, träume ich noch ein drittes Mal. «Mutter erzählte ich noch nichts davon. Ich träumte ein drittes Mal. Diesmal sagte Jesus, dass ich in seinem Buch lesen soll.» Angie tat das und im Telefongespräch mit einer Freundin, die bereits Christin war, nahm sie Jesus in ihrem Leben auf.

Das war vor rund einem Jahr. Nun wird das ALPINAFIT auf christlicher Basis aufgebaut. «Wären all die erwähnten Probleme nicht gewesen, wäre ich wohl nicht zum Glauben gekommen und die Geschäftsidee hätte sich ebenfalls nicht in dieser Form entwickelt.» Über ihr Erleben verfasste sie ein Buch; im September lädt Angie Stones gleich zu mehreren Lesungen.

Zur Webseite:
ALPINAFIT

Zum Video-Beitrag von wunderheute.tv:
Streit, Drogen, Gewalt – Die Liebe hat gesiegt

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