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Ben Roethlisberger

Ben Roethlisberger tritt zurück – In seinen grössten Stunden hält er sich an Gott

Der NFL-Held mit Wurzeln im schweizerischen Emmental, Ben Roethlisberger («Big Ben»), hat seinen Rücktritt erklärt. Roethlisberger, einer der grössten Stars der Liga, zählt aber auch weiterhin auf den Schöpfer des Universums.

Der NFL-Held mit Wurzeln im schweizerischen Emmental, Ben Roethlisberger («Big Ben»), hat seinen Rücktritt erklärt. Roethlisberger, einer der grössten Stars der Liga, zählt aber auch weiterhin auf den Schöpfer des Universums.

Der Quarterback der Pittsburgh Steelers, Ben Roethlisberger, hat seinen Rücktritt aus der NFL bekannt gegeben und dabei vor allem Gott gedankt. «In erster Linie muss ich dem Herrn Jesus für den vielen Segen danken, den er mir geschenkt hat.»

Der Starspieler bedankte sich bei seiner Familie, beim Trainer, den Mitspielern und auch bei seinen Fans für ihre Unterstützung in all den Jahren. Roethlisberger hat schon häufig offen über seinen christlichen Glauben gesprochen – und über seine Kämpfe. Auf der Veranstaltung «ManUp Pittsburgh» im Jahr 2020 sprach er über den Umgang mit Süchten wie Alkohol und Pornografie. Sportler, sagte er, sind Menschen wie alle anderen.

«Wir machen Fehler»

«Wir begehen Sünden wie jeder andere auch. Ich bin nicht anders. Wir machen Fehler. Wir werden süchtig nach Dingen. Wir sind Menschen. Ich denke, manchmal werden wir auf ein Podest gestellt, auf dem wir keine Fehler machen dürfen. Ich habe genauso viele Fehler gemacht wie jeder andere auch. Ich war süchtig nach Alkohol. Ich war süchtig nach Pornografie, was mich nicht zum besten Ehemann, nicht zum besten Vater und nicht zum besten Christen macht, der ich sein kann.»

Trotz dieser Kämpfe sei es möglich, Hindernisse und Herausforderungen zu überwinden und mit Gott weiterzumachen. «Man muss sich selbst hingeben und verstehen, dass man durch die Gnade Gottes aus dieser Situation herauskommen kann und er sagt: 'Hör zu, du bist gut genug für mich, so wie du bist. Du musst nicht perfekt sein!'»

Ein zweites Mal taufen lassen

Vor einiger Zeit gelang Ben Roethlisberger in der kommerziell stärksten Sportliga der Welt, der National Football League (die britische Premier League folgt auf Rang vier), ein Liga-Rekord. Zum Start siegten die Pittsburg Steelers achtmal in Serie. Im Rekordspiel lag das Team gegen die Dallas Cowboys deutlich zurück, ehe Ben Roethlisberger mit einem triumphalen Pass einen Touchdown einleitete und damit seine Equipe auf die Siegesbahn führte.

Nach dem Spiel lobte Roethlisberger auf der Pressekonferenz den Einsatz seiner Mitspieler, und weiter: «Ich möchte meine Teamkollegen nicht enttäuschen. Deshalb will ich alles geben, was ich habe, und kämpfen.» Schon früher im Jahr nannte er einen weiteren Grund für seinen Einsatz: «Vor nunmehr drei Jahren habe ich die Entscheidung getroffen, mich taufen zu lassen. Ich wollte einen engeren Weg gehen, eine bessere Beziehung zu Jesus, zu meiner Frau, zu meinen Kindern, zu meiner Familie haben – ein besserer Mensch werden.» Der Glaube helfe ihm. «Ich habe das Gefühl, dass ich heute ein besserer Christ, ein besserer Ehemann und ein besserer Vater bin, weil Jesus mir vergeben hat.»

Nicht das eine gegen das andere ausspielen

Man könne ein guter Sportler und Christ sein. «Es ist nicht das eine oder das andere. Man kann beides machen. Ich möchte, dass das bekannt wird. Es ist cool, Christ und Sportler zu sein. Sei der beste Athlet, die beste Athletin und versuche, ein besserer Christ zu sein.»

Eine längere Zeit sei er im Glauben nicht gewachsen. «Ich bin im College nicht als Christ gewachsen, und ich wünsche mir mehr als alles andere, dass ich es getan hätte. Ich wünschte, ich wäre während des ganzen Studiums auf dem Weg des Wachstums gewesen und hätte versucht, Jesus näher zu kommen, denn ich kann mir nur vorstellen, wo ich jetzt wäre, wenn ich das getan hätte.»

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