Jeannie Ortega Law – In ihrer Jugend entfloh sie der Hexerei

Jeannie Ortega Law beschreibt ihre Kindheit als gewalttätig, chaotisch und manchmal beängstigend. Schon in jungen Jahren wurde sie in die Hexerei eingeführt. Sie war geistlichen Qualen und Selbstmordgedanken ausgesetzt.

Jeannie Ortega Law beschreibt ihre Kindheit als gewalttätig, chaotisch und manchmal beängstigend. Schon in jungen Jahren wurde sie in die Hexerei eingeführt. Sie war geistlichen Qualen und Selbstmordgedanken ausgesetzt.

Ihre Familienreligion war eine Mischreligion namens Santeria, in welcher Götter und katholische Heilige angebetet wurden, erinnert sich Jeannie Ortega Law. «Im Grunde ging es um die Anbetung von Toten und die Beschwörung von Toten.»

Die Journalistin, Autorin und Sängerin rang als Kind mit diesen spirituellen Praktiken. «Ich fühlte mich unwohl, aber für die meisten in meiner Familie war das einfach normal. Schon in sehr jungen Jahren wurde ich da herangeführt.»

An Gott festgehalten

Diese Probleme waren jedoch nicht die einzigen Kämpfe für Jeannie Ortega Law. Sie wuchs in einer problematischen Gegend in Brooklyn, New York auf und wurde misshandelt.

Durch all das klammerte sich Law an Gott fest, um diese Schwierigkeiten zu bewältigen. «Ich brauchte einen Gott, denn ich bin nicht nur in diesem spirituellen Klima aufgewachsen, sondern es gab auch Gewalt innerhalb und ausserhalb des Hauses.»

Albträume

Law erinnert sich an den finsteren Einfluss ihrer spirituellen Umgebung, dazu gehörte die Manifestation von schrecklichen Albträumen und Qualen. «Ich wurde ständig von Albträumen und solchen Dingen heimgesucht.» Merkwürdige, übernatürliche Ereignisse seien um sie herum geschehen. «Ich war Dingen ausgesetzt, denen ich nicht hätte ausgesetzt werden sollen.»

Sie war derart von spiritueller Negativität überschwemmt worden, dass sie einen Ausweg finden musste. Law entdeckte die Musik – diese habe Gott benutzt, um sie von einem Weg abzubringen, der ein destruktiver und tödlicher Pfad hätte werden können.

Ein neuer Fokus

«Ich brauchte ein Ventil – Musik oder Selbstmord… Gott hat Musik benutzt, um meinen Fokus zu verschieben und mir etwas zu geben, wofür ich leben kann.»

Law begann, Musik zu machen, um sich selbst zu heilen und um andere zu stärken. Bald aber erkannte sie, dass die Unterhaltungsindustrie mit Herausforderungen verbunden ist, einschliesslich Belästigung und zutiefst unangenehmen Situationen. «Du begibst dich in diese Welt und wirst ständig aus allen Richtungen angegangen, um den Leuten zu geben, was sie wollen.»

Obwohl sie Hit-Songs komponierte und mit Rihanna tourte, sagt Law, dass sie wieder innerlich zu kämpfen hatte und überlegte, warum sie weiterleben sollte. Der Erfolg, das Geld und der Ruhm trugen wenig dazu bei, die Probleme zu lösen, die sie verzweifelt zu überwinden versuchte.

Innerlich immer noch gebrochen

«Ausser meinem Bankkonto hatte sich nichts geändert. Innerlich war ich immer noch das gebrochene kleine Mädchen.» Sie konnte all die Wut und die Dinge, die in ihrem Herzen vor sich gingen, nicht klären.

Dann lud eine Freundin sie in eine christliche Gemeinde ein und zum ersten Mal erlebte sie Gott und authentischen Glauben auf eine neue Art und Weise.

Christliche Journalistin geworden

Sie nahm Jesus Christus an und begann ein Leben im christlichen Glauben zu führen. Bis heute hat sie dies nicht bereut. Heute ist sie mit einem Pastor verheiratet und ist Journalistin bei «The Christian Post».

«Was mich wirklich an Gott begeistert hat, war, dass er beständig ist. Das einzige, was jeder von uns braucht, ist unerschütterliche Liebe. Und diese bietet nur Gott.»

Teile diesen Beitrag
Das könnte dich auch interessieren
Story
Anna Shammas im Klassenzimmer

Neun Jahre heimatlos

Das Magazin «Amen» hat in Form von Kurzfilmreportagen festgehalten, wie Menschen heute Jesus erleben. Heute berichtet ...

Story
 Günther Klempnauer blickt mit 90 Jahren auf ein Leben mit zahlreichen tiefen Begegnungen zurück

Günther Klempnauer – Am Frühstückstisch mit Johnny Cash

Günther Klempnauer feiert seinen 90. Geburtstag. Bekannt machten den Pastor, Lehrer und Journalisten seine Gespräche ...

Story
Marianne Awaraji Daou

«Dennoch machen wir weiter» – Mutter und Führungskraft in Kriegszeiten

Der Muttertag findet im Libanon bereits am 21. März statt, mitten in einer Zeit, in der viele Familien mit Unsicherheit ...

Story
Ariana untersützt trotz der Unsicherheit im neuen Land afghanische Flüchtlingsfrauen (Symbolbild)

Ein Zeugnis aus Afghanistan – Von der Angst in die Freiheit

Ohne es zu wissen, heiratete Ariana einen heimlichen Christen in Afghanistan. Sie mussten in ein anderes Land fliehen, ...

Story
Craig DeMartino überlebte den Sturz und kann heute wieder klettern

Nach 30-Meter-Sturz – «Gott ist nicht eine Krücke, sondern die Brücke»

Von rund dreissig Metern auf einen Felsen zu stürzen, würde für viele Menschen tödlich enden. Doch Spitzenkletterer ...

Story
Sarah Drew

Geplant waren nur zwei Folgen – Wie Dr. April Kepner Generationen ermutigt

Eigentlich sollte ihre Rolle in «Grey's Anatomy» nach zwei Folgen enden. Doch aus Dr. April Kepner wurde eine der ...

Story
Melanie Rivas

«Vollständig verwandelt» – Vom «Borderline-Satanismus» zur Gottesbegegnung

Melanie Rivas’ Freude an Jesus ist ansteckend. Noch vor einem Jahr jedoch war die 22-Jährige obdachlos, mittellos und ...

Story
Mike Flynt

College-Spieler mit 59 Jahren – Reue brachte ihn zu einem unglaublichen Comeback

Mit 59 Jahren war Mike Flynt einer der ältesten College-Spieler der Geschichte. Das Durchhaltevermögen des Sohnes eines ...

Story
Gabrielas Startbedingungen waren extrem schwierig (Symbolbild)

Trotz schlechter Startbedingungen – «Gott hat mich von meiner Angst befreit»

Als Gabriela Withs Adoptivvater sie sexuell missbraucht und die Adoptivmutter davon erfährt, versucht diese, ihn vor ...