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Zachary Levi

Zachari Levi – «Ich wollte nicht leben»

Schauspieler Zachary Levi («American Underdog», «Shazam») sagt, er sei von Dunkelheit und Lügen umgeben gewesen. «Ich wollte nicht mehr leben.» Dann fand er etwas, von dem er möchte, dass jeder es kennenlernt.

Schauspieler Zachary Levi («American Underdog», «Shazam») sagt, er sei von Dunkelheit und Lügen umgeben gewesen. «Ich wollte nicht mehr leben.» Dann fand er etwas, von dem er möchte, dass jeder es kennenlernt.

Der 41-jährige Zachary Levi gewährt seinen Fans einen verletzlichen Einblick in sein Leben. In seinem Buch «Radical Love: Learning to Accept Yourself and Ohters» («Radikale Liebe: Lernen sich selbst und andere zu akzeptieren») erzählt er, wie Missbrauch, Chaos und die Unfähigkeit, sich selbst lieben zu können, ihn in Depressionen und Angstzustände stürzten.

Die Art und Weise, wie er von seiner Erziehung geprägt und geformt wurde, war dafür mitverantwortlich. Die Kämpfe des Schauspielers spitzten sich vor einigen Jahren zu, nachdem er umgezogen war. «Ich bin völlig auseinandergefallen. Ich war von Dunkelheit umgeben und ich hatte nichts als die Lügen, die mir ins Ohr geflüstert wurden.»

«Ich wollte nicht mehr leben»

Er fuhr fort: «Ich kam an den Punkt, an dem ich nicht mehr leben wollte und ich wusste nicht, was ich tun sollte.» Levi sagt, dass er einfach einschlafen und nicht mehr aufwachen wollte. Aber Familienmitglieder und Freunde griffen ein und halfen ihm durch dieses finstere Tal.

Als er mit sich selbst am Ende war, begab er sich in Behandlung und fand Heilung durch eine Frau, die ihm half, den Wert der Selbstliebe zu erkennen und sich mit dem christlichen Glauben zu verbinden.

Es muss nicht verdient werden

Diese Erfahrung war für den Schauspieler, der in einem christlichen Umfeld aufgewachsen ist und immer an Gott geglaubt hat, sehr anstrengend. «Ich war so sehr von der Dunkelheit umhüllt, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben nicht mehr an einen Gott geglaubt habe. Ich hatte mich immer auf Gott gestützt, auf meinen Glauben und mein Vertrauen und bin ihm gefolgt. Ich habe es nicht perfekt gemacht. Aber ich kam an einen Punkt, an dem ich mich verlassen fühlte und nicht mehr leben wollte, was meinen Glauben wirklich erschütterte.»

Dann sei er auf unglaubliche Weise erlöst worden. «Gott war die ganze Zeit über massgeblich an allem beteiligt.»

Diese Liebe möchte er weitergeben: Unabhängig davon, wo die Menschen stehen, wenn es um den Glauben an Gott geht, möchte Levi den Menschen helfen zu sehen, dass sie von Gott geliebt sind und dass sie sich diesen Status nicht verdienen müssen.

«Du bist ein Wunder»

«Du bist ein Wunder... du bist immer noch eine mathematische Unwahrscheinlichkeit jenseits aller Massstäbe; zum Beispiel, dass wir auf einem Schlammball mitten im Universum herumwirbeln...»

Der Buchtitel «Radikale Liebe» bedeute, dass «echte Liebe eine radikale Praxis ist». Dabei berief er sich auf die Lehren Jesu. «Jesus sagte, man solle seinen Feind lieben und für seinen Verfolger beten. Das ist etwas, das scheinbar niemand tut. Und Christus spricht davon, dass es keine wirkliche Liebe ist, diejenigen zu lieben, die dich bereits lieben... Liebe bedeutet, den anderen radikal so zu akzeptieren, wie er ist, genau so, wie er kommt.»

Durch Gottes Brille sehen

Das muss nicht bedeuten, dass man immer mit den anderen übereinstimmen muss, sondern dass man aufgerufen ist, andere durch die Brille Gottes zu sehen. «Das sind unsere Feinde, das sind unsere Verfolger. Wir anerkennen oft nicht, dass sie immer noch Kinder Gottes sind, dass sie immer noch Wunder sind, die uns gegenüberstehen.»

Levi spricht aus eigener Erfahrung: «Es hat mich viel Heilung und Vergebung gekostet, um an den Punkt zu gelangen, an dem ich zum Beispiel meiner Mutter vergeben und sie lieben konnte. Sie ist für einen grossen Teil des Traumas, das ich in meinem Leben erlebt habe, verantwortlich.» Um eine bessere Zukunft zu haben, rät er: «Wenn wir eine bessere Welt wollen, müssen wir uns gegenseitig radikal lieben.»

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