Schauspielerin Jen Lilley – «Ich kann nicht so tun, als gäbe es Gott nicht»

Dass es Gott gibt, davon ist Schauspielerin Jen Lilley überzeugt. Denn sie hat Wunder erlebt, wie sie sonst nur in der Bibel stehen. Auch deswegen wirkt sich ihr Glaube an Jesus ganz praktisch aus.

Dass es Gott gibt, davon ist Schauspielerin Jen Lilley überzeugt. Denn sie hat Wunder erlebt, wie sie sonst nur in der Bibel stehen. Auch deswegen wirkt sich ihr Glaube an Jesus ganz praktisch aus.

Es ist sicher nicht leicht, sich als Schauspieler in Hollywood durchzusetzen und Rollen zu ergattern. Doch irgendwie scheint Jen Lilley diesbezüglich ganz entspannt.

Als sie vor ein paar Jahren ihre Rolle als Maxie Jones der TV-Serie «General Hospital» aufgab, meinte sie nur: «Eigentlich freu ich mich. Denn ich weiss, Gott führt meine Schritte und das bedeutet, dass er jetzt ein neues Abenteuer für mich hat.»

Jesus in Hollywood

Auch wenn ihr Glaube an Jesus sie zu tragen scheint, macht genau diese Überzeugung nicht unbedingt alles leichter. «Es kam schon vor, dass ich ein Drehbuch gelesen habe und gedacht habe: 'Das kann ich nicht machen als Christ'», gibt die Schauspielerin zu. 

«Zum Beispiel Horrorfilme. Ich mag ja Psychothriller, aber wenn es dämonisch wird, hat das gar nichts Erbauliches mehr. Oder einmal las ich ein Drehbuch, indem als erstes ein Kind stirbt. Ich bin ein grosser Verfechter von Kinderrechten. Und dann sagten die Filmfiguren noch die ganze Zeit 'Gott ist tot, es gibt keinen Gott'. Da bin ich lieber keine Schauspielerin, als so etwas in die Welt zu posaunen. Nein, da lebe ich lieber nach dem Willen Gottes.» Aktuell ist sie in der Komödie «Crossing Streets» zu sehen.

Wunder erlebt

Den starken Glaube und dieses Vertrauen auf Jesus hat Jen Lilley schon mit der Muttermilch aufgesogen. Von klein auf hörte sie, dass Gott Menschen liebt und denen nahe ist, die ihn suchen. Und dann erlebte sie ein unglaubliches Wunder.

Die Künstlerin erzählt: «Als meine Mutter mit meinem kleinen Bruder schwanger war, stellte man fest, dass er eine gespaltene Wirbelsäule hat. Doch meine Mutter hat sich davon nicht einschüchtern lassen und immer für das Ungeborene gebetet.»

Während der Geburt verwickelte sich das Baby in der Nabelschnur und bekam etwa 15 Minuten lang keine Luft. Als es endlich zur Welt kam, war es bereits tot. «Doch meine Mutter, legte ihre Hände auf das Kind und sagte: «Sei geheilt im Namen Jesus», woraufhin mein kleiner Bruder wieder anfing zu atmen!

Die Ärzte sagten, er würde immer Lernschwierigkeiten und andere gesundheitliche Probleme haben, aber meine Mutter war sich sicher, dass Gott keine halben Sachen macht. Heute ist mein Bruder ein gesunder, junger Mann, sportlich und der Beste in seiner Klasse», freut sich Jen Lilley.

Und fügt hinzu: «Ich kann die Macht von Jesus Christus nicht leugnen. Ich kann nicht so tun, als wäre mein Bruder nicht von den Toten auferstanden. Ich kann nicht bestreiten, dass etwas passiert, wenn man den Namen von Jesus ruft.»

Die Botschaft von diesem vollmächtigen Gott ist Jen Lilley in Fleisch und Blut übergegangen. Sie redet nicht nur von Nächstenliebe, sondern spendet die Hälfte ihres Einkommens für Menschen, denen es nicht so gut geht, wie ihr.

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