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David Jeffrey

Ein Jahr nach Buschbrand – «Ich habe das Gefühl, ein neues Leben bekommen zu haben»

Vor einem Jahr, in den albtraumhaften Szenen der australischen Buschbrände, bewegte die Geschichte von David Jeffrey. Er wurde als «Wundermann» bekannt, nachdem selbst «BBC» berichtete, dass sich nach seinem Gebet eine Feuerwand gewendet hatte.

Vor einem Jahr, in den albtraumhaften Szenen der australischen Buschbrände, bewegte die Geschichte von David Jeffrey. Er wurde als «Wundermann» bekannt, nachdem selbst «BBC» berichtete, dass sich nach seinem Gebet eine Feuerwand gewendet hatte. Heute unterstreicht Jeffrey, wie wichtig es ist, auf die Ewigkeit vorbereitet zu sein.

Gleich wie David Jeffrey suchten Tausende Urlauber und Einheimische den Schutz am Kai in Mallacoota, wo Jeffrey das «Wave Oasis B & B» führte. Der Morgenhimmel wurde zur Nacht, als dichter Rauch die Stadt umgab.

Der Ort hätte eigentlich aufgrund der Windrichtung vom Feuer verschluckt werden müssen. Doch David Jeffrey betete unablässig und eindringlich. Das Wunder geschah und plötzlich zogen die Winde eine überraschende, unvorhersehbare neue Bahn. Jeffreys Geschichte gehörte bei Livenet zu den fünf meistgelesenen des Jahres 2020.

Jetzt, ein Jahr später, sagte er gegenüber der australischen Plattform «Eternity News»: «Wenn Gott damals unsere Gebete nicht beantwortet hätte, wären wir tot.» Er vermutet, dass es noch etwa 30 Sekunden gedauert hätte, bis das Feuer bei ihnen gewesen wäre. «Es war unmöglich, aber er (Gott) hat es getan. Und das innerhalb von fünf Minuten; die Feuerfront war so weit gebrochen, dass es nicht mehr dort ankam, wo wir waren.»

Das Gesicht der Krise

Jeffrey erzählte sein Erleben auch der Mainstream-Presse, seine Geschichte machte die Runde bei «BBC», «SkyNews» und «ABC». Inzwischen bestätigten sich seine Worte: «Jetzt habe ich das Infrarotmaterial vom Hubschrauber gesehen und der Tsunami des Feuers war keine Übertreibung. Es war massiv. Die Behörden hatten offensichtlich einen grossen Verlust menschlicher Leben erwartet… Niemand konnte dieses Ding zurückhalten. Es war ungefähr tausend Grad und es bewegte sich mit 60 bis 90 Stundenkilometern.»

Jeffrey sagt, er kenne «nichtchristliche Zeugen», die nicht erklären können, wie dieser aussergewöhnliche Wind entstanden ist, um diese Wand zurückzudrängen – und die Behörden können es ebenfalls nicht. «Dieser Wind kam so stark an uns vorbei. Und es fühlte sich so kühl an. Ich weiss, dass es Gott war», sagt Jeffrey nun ein Jahr später. «Man braucht Glauben, um davon überzeugt zu sein, dass dies Wunder waren. Für diejenigen, die nicht an Gott glauben, ist es Dummheit.» Doch er und Tausende haben es miterlebt. «Gott gebührt das ganze Lob. Ob die Leute es verstehen oder nicht, spielt keine Rolle.»

Hort des Einsatzes

In den Wochen danach nutzte Jeffrey sein verschontes Anwesen und die «Bed & Breakfast»-Einrichtungen, um viele Feuerwehrleute, Polizei und die Luftwaffe einzuquartieren. «Wir hatten zeitweise bis zu 20 Leute – sie schliefen in Hängematten, sie schliefen auf dem Boden. Und sie waren meistens nur nachts hier.»

«Das Feuer war hier am 15. Februar endlich erloschen. Bis dahin benetzte und befeuchtete ich ständig das Grundstück und setzte Wassersprenkler auf für den Fall, dass der Wind aus dem Norden wehte und wir einen Glutangriff zu erwarten hatten.» In der Gegend von Mallacoota waren 150 Häuser den Flammen zum Opfer gefallen.

Positiv trotz Covid

Natürlich befand sich Mallacoota von August bis Oktober ebenfalls im Corona-Lock-down. Aber anstatt dies als einen weiteren Schlag für seine ohnehin schon angeschlagene Stadt zu sehen, sieht Jeffrey das Positive.

«Wir wurden erstaunlich unterstützt, von der Armee und der Marine. Wir hatten vor kurzem 'Tennis Australia' mit John Fitzgerald hier. Sie sammelten sechs Millionen Dollar für die Wiederherstellung nach dem Buschfeuer. Sie gaben dem örtlichen Sport- und Jugendverein einen Scheck. Ich durfte auch gegen 'Fitzy' Tennis spielen, das hat Spass gemacht.»

Momentan wohnt ein Team von Elektrikern und anderen Arbeitern bei Jeffrey, während sie beim Wiederaufbau der Häuser in der Stadt helfen. «Die Stadt kommt zurück.»

«Ein neues Leben»

Für Jeffrey war seine Hauptunterstützung in diesem Jahr aber Gott selbst. «Ich denke, im Leiden gibt es keinen besseren Ort als das lebendige Wort Gottes. Das war für mich die Audio-Bibel. Ich habe das Gefühl, dass mir ein neues Leben gegeben wurde. Wir hätten letztes Jahr so ​​leicht unser Leben verlieren können. Ich denke, viele Leute werden wahrscheinlich über diese Erfahrung nachdenken. Ich bin mir nicht sicher, wie sie sich fühlen – es könnte Angst sein... Aber ich habe das Gefühl, ein neues Leben bekommen zu haben.»

Es erinnere ihn daran, «wie zerbrechlich dieser Planet ist – dass es jederzeit ein Flugzeug, ein Auto, ein Vulkan, ein Tsunami, ein Buschfeuer, ein Erdbeben sein kann… das Leben auf diesem Planet kann ziemlich gefährlich sein. Meistens sind wir uns dessen nicht bewusst.»

«Es geht um die Ewigkeit»

«Für mich geht es darum, für die Ewigkeit bereit zu sein. Es geht darum sicherzustellen, dass mein Herz direkt vor Gott ist und dass ich die Bibel nicht verdrehe, um meinen Sünden oder meinen menschlichen Wünschen zu entsprechen. Ich möchte bereit sein – und ich bin im Frieden.»

Und weiter betont er: «Ich durfte miterleben, was Gott tun kann, wenn wir zu ihm schreien und wie barmherzig er gegenüber Menschen ist – gegenüber Menschen, die ihn nicht kennen und gegenüber Menschen, die ihn kennen... Er ist der Gott der zweiten Chance. Wenn du es vermasselt hast, wenn du einen Neuanfang brauchst, gibt es keinen besseren Tag als heute, um direkt vor Gott zu kommen.»

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