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Granger Smith mit seiner Familie

Granger Smith – «Ich bin ein Adoptivsohn unseres Herrn geworden»

Eine Tragödie brachte Sänger Granger Smith dazu, die Hauptrolle im neuen Glaubensfilm «Moonrise» zu übernehmen. Er erzählt die Geschichte eines jungen Vaters, der ebenfalls einen persönlichen Verlust erlebt hat.

Eine Tragödie brachte Sänger Granger Smith dazu, die Hauptrolle im neuen Glaubensfilm «Moonrise» zu übernehmen. Er erzählt die Geschichte eines jungen Vaters, der ebenfalls einen persönlichen Verlust erlebt hat.

Im Jahr 2019 ertrank Granger Smiths dreijähriger Sohn River. Diese schwere Tragödie führte nun dazu, dass Granger Smith im glaubensbezogenen Film «Moonrise» mitspielt. Smith sah Parallelen zwischen seiner Geschichte und der seiner Filmfigur Will Brown, einem Country-Sänger, der den Tod seiner Frau betrauert.

«Ich wollte in diese Figur schlüpfen, damit andere Menschen, die mit Trauer zu kämpfen haben und keinen Ausweg sehen, ermutigt werden können.»

«Trauer ist gut»

In «Moonrise» ist Smiths Figur deprimiert und unfähig, der Vater zu sein, den seine Kinder brauchen. «Trauer ist gut», sagt Smith. «Es ist eine natürliche Reaktion auf die Liebe, die wir für jemanden empfinden, den wir verloren haben. Aber wenn sie in eine Depression umschlägt, dann wird sie schädlich für andere und für uns selbst. Sie geht über die eigentliche Ursache des Verlustes hinaus. Und es bringt uns in eine Warteschleife. Das ist es, was wir durchbrechen müssen, und wir müssen uns davon lösen. Ich wollte in der Lage sein, diese Figur für andere zu verkörpern.»

Tragödie liess Glauben wachsen

Die Familientragödie von 2019, so Smith, hat seinen christlichen Glauben stark wachsen lassen. «Davor war ich ein 'kultureller Christ', es war für mich ein Erbe. Ich verstand das Evangelium, konnte sagten, dass ich aus Gnade durch den Glauben gerettet wurde und ich wusste, wer Jesus ist.» Er habe aber nicht gewusst, was es heisst, tatsächlich auf diesem Grund zu stehen.

Smith hatte zwar viele Andachtsbücher gelesen, sich aber nie in Gottes Wort vertieft. Erst als er einen Pastor hörte, der über Johannes 14 predigte, wurde Smith klar: «Ich bin geliebt. Und ich liebe Jesus. Aber ich kenne Sein Wort nicht. Ich halte es nicht ein, weil ich es nicht einmal kenne. Also ging ich nach Hause, warf die Andachtsbücher beiseite und schlug die Bibel auf.»

«Hungrig nach seinem Wort»

Er las das Neue Testament durch und dann das Alte Testament. «Noch heute bin ich hungrig nach seinem Wort. Jeden Morgen neu. Das war der Moment, in dem ich vom 'kulturellen Christen' zum Adoptivsohn unseres Herrn wurde.»

Smith hofft, dass «Moonrise» die Zuschauer ermutigt, die entweder einen kürzlichen Verlust oder einen Jahrestag eines Verlustes betrauern. «Ich hoffe, dass dieser Film zuallererst sagen kann: 'Du bist nicht allein!' Es gibt einen Weg nach vorne. Vielleicht nicht in diesem Jahr, und das ist in Ordnung. Aber im nächsten Jahr und im übernächsten Jahr wirst du einen Weg nach vorne finden. Es gibt einen Weg», so der Schauspieler.

Granger und seine Frau Amber haben zu Ehren ihres Sohnes eine gemeinnützige Stiftung, den «River Kelly Fund», gegründet.

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