Pastor Rick Scadden hat ein väterliches Herz für verlorene Kids, die – wie er einst selbst – schon früh im Leben durch falsche Entscheide Jesus verlassen haben. Er weiss, wo dies hinführen kann.
Im Alter von 15 bis 19 Jahren war Scaddens Leben ein heilloses Durcheinander, geprägt von Drogenkonsum, Alkoholmissbrauch und sexuellen Ausschweifungen. Mit 19 Jahren missachtete Scadden unter Alkoholeinfluss eine rote Ampel. Er rammte ein anderes Auto und verletzte sich beim Aufprall schwer.
«Bist du fertig mit Weglaufen?»
Rick Scadden war mit Handschellen ans Krankenhausbett gekettet. Ihm wurde klar, dass sein Leben tragisch enden würde, wenn er weiterhin vor Gott davonlaufen würde. Wegen Trunkenheit am Steuer und weiterer Vergehen wurde er zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt.
In seinem Inneren vernahm er nun die gleiche Stimme, die er bereits im Alter von 15 Jahren gehört hatte, als er sein Leben mit Jesus Christus gestaltete. «Ich hörte Gott fragen: 'Rick, bist du bereit, nach Hause zu kommen? Bist du fertig mit dem Weglaufen?'»
Rick Scadden war bereit, nach Hause zu kommen. Hinter Gittern lud er Jesus Christus ganz neu in sein Herz ein. Er wollte nicht mehr länger ein Wrack sein – im Gegenteil: «Ich wollte ein Mann nach dem Herzen Gottes sein», erinnert sich Rick Scadden. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis schloss er sich einer christlichen Gemeinde an.
«Ich wäre tot oder im Gefängnis»
Mittlerweile ist Rick Scadden rund 20 Jahre nüchtern und leitender Pastor einer Gemeinde. Hätte Gott nicht andere Menschen in sein Leben geschickt, und hätte er nicht den Unfall benutzt, um ihn zurückzubringen, «dann wäre ich jetzt entweder tot oder im Gefängnis».
Scadden hat ein entsprechend grosses Herz für verlorene Jugendliche, die den Glauben hinter sich gelassen haben. Der Plan und das Ziel von Gott, dem Vater, besteht darin, seine verlorenen Söhne und Töchter zu sich zu ziehen, weiss Scadden, der aus eigener Erfahrung das väterliche Herz Gottes für verlorene Kids kennt. «Das Liebevollste, was Sie tun können, ist, für die Kinder zu beten.»









