Schauspieler Ben Davies – «Gott zeigte mir durch die Not seinen Plan»

Ben Davies weiss, wie es ist, einen Plan für sein Leben zu machen, hart zu trainieren und die Ziele zu erreichen – um eines Tages zu erkennen, dass Gott einen völlig anderen Weg geplant hat. Nach Erfolg im Zehnkampf landete er auf der Leinwand.

Ben Davies weiss, wie es ist, einen Plan für sein Leben zu machen, hart zu trainieren und die Ziele zu erreichen – um eines Tages zu erkennen, dass Gott einen völlig anderen Weg geplant hat. Davies gehörte im Zehnkampf zur nationalen Spitze. Nach einer Verletzung landete er auf der Leinwand. Unter anderem spielte er in «War Room» und «Courageous» mit.Inzwischen ist Ben Davies in über einem Dutzend Spielfilmen zu sehen, darunter in der wahren Geschichte von Rachel Joy Scott, dem ersten Opfer der Columbine Highschool-Tragödie, die für ihren Glauben an Gott getötet wurde. Ihre Geschichte kam unter dem Titel «I'm not ashamed» ins Kino.

«Meine Mutter gründete im Jahr meiner Geburt eine Talent-Agentur, deshalb habe ich schon früh Erfahrungen vor der Kamera gesammelt und ein paar grundlegende, einfache Schauspieltechniken gelernt.» Dadurch seien Grundlagen geschaffen worden, die ihm halfen, sich auf Rollen vorzubereiten.

Auf Olympia konzentriert

«Ich denke, es war wirklich Gott, der mir durch die Umstände und die Not seinen Plan für mein Leben zeigte.» Während seiner Jugend habe er sich auf die Olympischen Spiele konzentriert. «Ich trainierte die ganze Zeit dafür. Im Zehnkampf war ich gut und redete dort auch von Gott. Ich trug stets einen Bibelvers auf meinen Armen und die Leute fragten mich danach. Ich dachte, wenn ich auf der Strecke stark bin, würde ich diese Aussage noch weiter verbreiten können.»

In der High School schaffte er den nationalen Rekord seiner Altersklasse, erhielt Goldmedaillen und blickte auf eine verheissungsvolle, internationale Karriere. Doch es kam anders. «Am College folgten Verletzungen und es war hart mitanzusehen, wie zehn zielgerichtete Jahre meines Lebens von Dingen weggerafft wurden, die ich nicht kontrollieren konnte.»

Courage im Film «Courageous»

Nach einer Schulter-OP, von welcher der Arzt sagte, dass die Erfolgschance bei nur 70 Prozent liegt, musste er so oder so mehrere Monate pausieren. «An diesem Punkt liess ich Gott ganz in mein Leben. Ich sagte: 'Okay, was immer du willst, ich mache es. Wenn du willst, dass ich nach Afrika ziehe, ist mir das egal. Wenn du willst, dass ich den Sport aufgebe, tue ich das.'»

Da er sechs Monate ausser (dem sportlichen) Gefecht war, wurde er gefragt, ob er für den Film «Courageous» vorsprechen wolle. Ben Davies erhielt die Hauptrolle… «Wenn Gott meine sehnlichen Gebete erhört hätte, wäre mein Leben nicht so erfüllend gewesen, wie es jetzt ist, und ich wäre nicht in der Lage gewesen, die Menge der Menschen zu erreichen, die ich erreicht habe, und mein Dienst wäre nicht das, was er jetzt ist.»

Eine neue Laufbahn beginnt

Etliche Filme sind seither dazugekommen, darunter «Courageous» und «War Room». Derzeit sind vier Produktionen in Arbeit, in denen er mitwirkt.

In «I'm Not Ashamed» spielte er Nathan Ballard, einen obdachlosen Mann, mit dem Rachel Joy Scott befreundet war, bevor sie während der Massenerschiessung an der Columbine High School ermordet wurde. Ihn beeindrucke, dass «es nicht so sehr um das Ereignis geht, an das sich jeder erinnert, sondern um das Leben, das Rachel Joy Scott gelebt hat und wie Gott sie benutzt hat, um die Menschen um sie herum zu beeinflussen. Sie schämte sich nicht für das, was sie glaubte.»

«Ich traf Rachels Mutter Beth Nimmo und ich konnte mich hinsetzen und ihr einfach zuhören. Es war unglaublich, sie mit dem Heiligen Geist leuchten zu sehen, als sie über das Leben ihrer Tochter sprach und darüber, wie ihre Geschichte so viele Menschen beeinflusst hat. Diese Rolle zu spielen, hat mein Leben verändert.»

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