Imported Image
Stefen Wisniewski

Super-Bowl-Held Wisniewski – «Gott übertrifft die Freude am Football»

Er steht im 54. Super-Bowl: Stefen Wisniewski. Ein Autounfall veränderte seine Perspektive auf das Leben, auf Gott und seinen Glauben. «Am Ende des Tages ist es viel besser, ihn zu kennen, als jede Freude, die der Football zu bieten hat.»

Er steht im 54. Super-Bowl: . Ein Autounfall veränderte seine Perspektive auf das Leben, auf Gott und seinen Glauben. «Am Ende des Tages ist es viel besser, ihn zu kennen als jede Freude, die der Football zu bieten hat.»

«Ich dachte, dass es mir im Leben gut geht», sagte kürzlich Stefen Wisniewski von den «Kansas City Chiefs», die im Super-Bowl gegen die «San Francisco 49ers» antreten. Er hatte Erfolg im Sport und im Studium.

Doch ein Autounfall veränderte Wisniewskis Perspektive betreffend seines Lebens und Glaubens – er war christlich aufgewachsen, aber nicht tief damit verbunden.

Er war gerade mit Freunden zusammen und fuhr zu schnell auf einer kurvenreichen Strasse, als er die Kontrolle über das Fahrzeug verlor, gegen die Leitplanke prallte, vom Weg abkam und einen Hügel hinunter «fuhr», bevor er in einem Hinterhof anhielt.

«Ich dachte, ich könnte Gott verhöhnen»

Niemand in dem demolierten Fahrzeug wurde verletzt, aber Wisniewski war erschüttert. Er hatte kurz davor eine Predigt über Galater Kapitel 6, Vers 7 gehört: «Meint nur nicht, ihr könntet euch über Gott lustig machen! Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten.» Als er vor dem Auto stand und auf die Ankunft der Beamten wartete, erkannte Wisniewski die Wahrheit dieses Verses.

«Ich dachte, ich könnte Gott verhöhnen, indem ich tue, was ich will, aber in dieser Nacht erntete ich, was ich gesät hatte. In Wirklichkeit erhielt ich von Gott keine Gerechtigkeit, sondern Barmherzigkeit, da er uns alle im Auto vor Verletzungen schützte und uns daran hinderte, in den See zu fahren, der nur 50 Meter vom Wagen entfernt war.»

Dieser Unfall war ein Weckruf für Wisniewski, der seit diesem Unfall vor mehr als zehn Jahren treu mit Jesus Christus geht.

«Ich brauche Gott»

«Es hat mir wirklich geholfen zu erkennen, dass ich nicht alles im Griff hatte und dass ich Gott wirklich brauchte. Letztlich ist Stolz ein grosser Feind in der Beziehung zu Gott», sagt Stefen Wisniewski heute. «Jede Beziehung zu Gott beginnt mit Demut, mit den Worten: 'Gott, ich brauche dich. Ich kann dieses Leben nicht ohne dich leben. Ich kann ohne dich keinen Sinn haben. Ich kann mich nicht selbst retten.'»

Wisniewski ist neu bei den Kansas City Chiefs, er unterschrieb etwa Mitte des Jahres bei diesem Team, nachdem ihn die Philadelphia Eagles im August nicht weiter beschäftigen wollten (2018 gewann er den Super Bowl mit den Eagles).

«Man kommt und geht nackt»

Das erneute Erreichen des Super Bowl und das damit verbundene Rampenlicht könnte dazu führen, den eigenen Wert aus dem Football zu ziehen. «Ich erinnere mich immer wieder daran, dass alles, was ich habe, von Gott kommt. Hiob sagte: 'Nackt bin ich auf diese Welt gekommen, und nackt werde ich sie verlassen. Der Herr gibt. Der Herr nimmt. Gesegnet sei der Name des Herrn.'»

Wisniewski fährt fort: «Ich bin mit nichts in diese Welt gekommen, und Gott hat mir diese Fähigkeiten gegeben. Ich bin nur seinetwegen hier. Deshalb bin ich ihm dankbar dafür, dass ich hier bin. Und am Ende des Tages ist es viel besser, ihn zu kennen, als jede Freude, die der Football zu bieten hat.»

Es sei wichtig, sich daran zu erinnern. «Wenn man in der Gegenwart Gottes ist, darf man nicht denken, dass man etwas Grosses ist, denn keiner von uns ist eine grosse Sache im Vergleich zu Jesus.»

Teile diesen Beitrag
Das könnte dich auch interessieren
Story
Anna Shammas im Klassenzimmer

Neun Jahre heimatlos

Das Magazin «Amen» hat in Form von Kurzfilmreportagen festgehalten, wie Menschen heute Jesus erleben. Heute berichtet ...

Story
 Günther Klempnauer blickt mit 90 Jahren auf ein Leben mit zahlreichen tiefen Begegnungen zurück

Günther Klempnauer – Am Frühstückstisch mit Johnny Cash

Günther Klempnauer feiert seinen 90. Geburtstag. Bekannt machten den Pastor, Lehrer und Journalisten seine Gespräche ...

Story
Marianne Awaraji Daou

«Dennoch machen wir weiter» – Mutter und Führungskraft in Kriegszeiten

Der Muttertag findet im Libanon bereits am 21. März statt, mitten in einer Zeit, in der viele Familien mit Unsicherheit ...

Story
Ariana untersützt trotz der Unsicherheit im neuen Land afghanische Flüchtlingsfrauen (Symbolbild)

Ein Zeugnis aus Afghanistan – Von der Angst in die Freiheit

Ohne es zu wissen, heiratete Ariana einen heimlichen Christen in Afghanistan. Sie mussten in ein anderes Land fliehen, ...

Story
Craig DeMartino überlebte den Sturz und kann heute wieder klettern

Nach 30-Meter-Sturz – «Gott ist nicht eine Krücke, sondern die Brücke»

Von rund dreissig Metern auf einen Felsen zu stürzen, würde für viele Menschen tödlich enden. Doch Spitzenkletterer ...

Story
Sarah Drew

Geplant waren nur zwei Folgen – Wie Dr. April Kepner Generationen ermutigt

Eigentlich sollte ihre Rolle in «Grey's Anatomy» nach zwei Folgen enden. Doch aus Dr. April Kepner wurde eine der ...

Story
Melanie Rivas

«Vollständig verwandelt» – Vom «Borderline-Satanismus» zur Gottesbegegnung

Melanie Rivas’ Freude an Jesus ist ansteckend. Noch vor einem Jahr jedoch war die 22-Jährige obdachlos, mittellos und ...

Story
Mike Flynt

College-Spieler mit 59 Jahren – Reue brachte ihn zu einem unglaublichen Comeback

Mit 59 Jahren war Mike Flynt einer der ältesten College-Spieler der Geschichte. Das Durchhaltevermögen des Sohnes eines ...

Story
Gabrielas Startbedingungen waren extrem schwierig (Symbolbild)

Trotz schlechter Startbedingungen – «Gott hat mich von meiner Angst befreit»

Als Gabriela Withs Adoptivvater sie sexuell missbraucht und die Adoptivmutter davon erfährt, versucht diese, ihn vor ...