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Gilles Yapi

Fussballer Gilles Yapi – Fussball, Okkultismus und neues Herz

Typisch Mensch: Läuft es nicht reibungslos, ergreifen wir allerlei Hilfsmittel. Gilles Yapi beanspruchte Okkultismus - stürzte noch tiefer. Äusserst übernatürlich tauschte Gott sein Herz aus und hinterliess eine unerschütterliche Persönlichkeit.

Gilles Yapi, der ehemalige Fussball-Profi von der Elfenbeinküste, hat wortwörtlich «bewegte Jahre» hinter sich. Der dreifache Schweizer Meister, der auch in Belgien spielte, erzählt Andreas Lange im WunderHeute TV, wie er Heilung, Vergebung und eine geistliche Wiedergeburt erlebte.

Bestnote in der Kirche

Zu seiner Lebensreise sagt der 42-Jährige: «Gott ist der Regisseur, auch wenn wir ihn nicht kennen. Er ist im Hintergrund und macht alles.» Vom Glauben hatte Gilles Yapi einiges durch seine Eltern mitbekommen. Er ging gerne in die katholische Sonntagsschule, es sei die einzige Schule gewesen, wo er die beste Note hatte. Gott sei auch in seinem Herzen gewesen, erzählt er.

Strudel des Okkultismus schluckt Fussball-Traum

Plötzlich gab es beim Profi-Fussballer viele Sport-Verletzungen, auch Probleme finanzieller Art und mit Freundinnen. Sein grösster Traum, der Fussball, lief nicht rund, so suchte er Hilfe. «Das ist unsere Tradition, Okkultismus. Wenn du nichts Schlimmes gegen Menschen machst, ist das ok», meinte ein Bekannter, und da stieg Yapi ein.

Doch die Schwierigkeiten nahmen nicht ab, sondern zu. Sogar mit Depressionen und schlussendlich Selbstmordgedanken hatte der Fussballer zu kämpfen. Auch der Schuldenberg wuchs an. Sein Umfeld bemerkte dies jedoch gar nicht, er erzählte niemandem von den Umständen.

Neues Herz, neues Leben

In Europa lebend, begab er sich wieder mal zurück an die Elfenbeinküste. Weil es ihm nicht gut ging, lud ihn eine christliche Bekannte in die Kirche ein.

Da passierte es. Gilles Yapi erzählt von einem Erlebnis, das einer Operation glich – einer Transplantation: Er erhielt ein neues Herz. Die tiefe Begegnung mit Gott erfüllte ihn mit Freude; und dies alles ohne spezielles Gebet oder andere Handlungen. Auch ein unerklärlicher Wunsch des Bibellesens packte ihn, was er bis dahin nicht kannte. «Ich musste immer die Bibel lesen, sobald ich Freizeit hatte, und dies überall: im Flughafen, im Mannschafts-Bus, auf der Strasse. Überall hatte ich die Bibel dabei.»

Knie kaputt – alles kaputt?

Endlich hatte der Ivorer die Lebensfreude zurückgewonnen und eine echte Identität in Christus erhalten.

Da erlitt der Profi-Fussballer 2014 ein brutales Horrorfoul, das eine heftige Knieverletzung nach sich zog. Mit dem Ende der Karriere musste gerechnet werden. Acht verschiedene Verletzungen, darunter einen Kreuzbandriss, zog er sich zu. Der Angreifer wurde für sechs Spiele gesperrt, und der FC Zürich zeigte ihn wegen schwerer Körperverletzung an.

Gilles Yapi erzählt, wie stark die Schmerzen waren, aber nur paar Sekunden nach dem Crash begann er zu beten: «'Ich bin dein Sohn, und nichts kann bei mir passieren, ohne dass du dein grünes Licht gibst. Ich weiss, dass du alles unter Kontrolle hast.' Ein paar Sekunden später hatte ich Freude und Frieden, trotz der Schmerzen.» Auch die Mitspieler waren überrascht und geschockt, dass der Kollege so aufgestellt war und er sie aufmunterte und nicht umgekehrt.

Fussball-Ende und Ende von Hass

Es war nicht anders zu erwarten. Der Doktor stellte fest, dass der Spieler seine Fussballschuhe an den Nagel hängen müsse. Das nahm Yapi so entgegen. Gleichzeitig merkte er, dass er die Entscheidung und Lösung für die Zukunft von Gott erwarten wird: «Wenn du, Gott, das erlaubt hast, wird es zu deiner Ehre sein. Ich konnte sofort vergeben, als der foulende Mitspieler zu mir kam», und ergänzt die Botschaft der Vergebung «Er (Gott) hat mir Kraft gegeben, dass ich schnell vergeben konnte.»

Mit einer Prophetie im Gepäck, konnte der Kicker nach zehn Monaten wieder Fussball spielen. Natürlich war auch der damalige Doktor total überrascht, dass eine solche Genesung geschah. «Mit Pastor Guido haben wir das ausgesprochen, dass Gott Wunder tun kann. Ich machte Physio, musste lernen zu laufen – das waren meine Aufgaben. Aber Gott hat mir geholfen», erklärt der Geheilte.

Nicht Jesus, sondern Fussball ist das Werkzeug

Gilles Yapis persönliches Résumé ist eindrücklich: «Es gibt mehr als Fussball, mehr als Geld oder Ehre auf der Erde zu haben – es geht um Ewigkeit. Jesus ist die Nr. 1, dann kommt die Familie und dann der Fussball.  Ich brauche nicht mehr Jesus, der mir den Fussball-Traum erfüllen soll, sondern Fussball ist das Werkzeug, um seine frohe Botschaft zu verteilen.»

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