Vertrauen auf Gottes Schutz – Flüchtlingsehepaar begegnet Jesus in zeitgleichen Träumen

Immer noch begegnet Jesus Muslimen im Mittleren Osten – oft in Träumen und Visionen. Im Libanon erschien er fast gleichzeitig in den Träumen eines syrischen Flüchtlingsehepaares.

Immer noch begegnet Jesus Muslimen im Mittleren Osten – oft in Träumen und Visionen. Im Libanon erschien er fast gleichzeitig in den Träumen eines syrischen Flüchtlingsehepaares.

Vor dem syrischen Bürgerkrieg lebten Amir und Rasha ein friedvolles Leben in der drittgrössten Stadt Syriens, Homs, die einst über 600'000 Einwohner zählte. Doch ihr Leben und ihre Ehe wurden auf eine harte Probe gestellt, nachdem Homs zur Festung der Opposition wurde und die syrische Regierung die Stadt im Jahr 2011 aufs Heftigste attackierte. Die Belagerung kostete Tausende Einwohner das Leben und reduzierte die Bevölkerung drastisch. Amir und Rasha flohen, wie so viele andere auch, im Jahr 2012.

«Seither leben wir in einem Zelt», erzählte Amir dem Missionswerk «Open Doors». «Wir haben kein einfaches Leben. Vor etwa einem Jahr wurde meine Schwiegermutter von einem Scharfschützen erschossen, als sie einfach nur nach draussen ging, um frische Luft zu schnappen. Mein Schwager wurde auf seinem Heimweg getötet.»

Begegnung im Traum

Doch vor einigen Monaten widerfuhr Rasha mitten in der Nacht etwas äusserst Ungewöhnliches. «Ich schlief, und plötzlich sah ich Jesus Christus ganz in weiss», erinnert sie sich. «Er sagte: 'Ich bin Christus. Du wirst eine wunderschöne Tochter bekommen.'» Zu diesem Zeitpunkt war Rasha im achten Monat schwanger, und einen Monat später brachte sie eine hübsche, gesunde Tochter zur Welt.

Erstaunlicherweise hatte ihr Mann Amir zur etwa selben Zeit ebenfalls einen dramatischen, unvergesslichen Traum. «Ich sah Jesus Christus», berichtet er. «Er war ganz in weiss gekleidet. Er sagte zu mir: 'Ich bin dein Retter. Du wirst mir nachfolgen.'» Nach diesen Träumen stellten Amir und Rasha ihr Leben unter die Herrschaft von Jesus. «Wir haben uns entschieden, ihm nachzufolgen. Unser Baby haben wir Christina genannt. Wir haben unsere alten islamischen Bräuche verlassen.»

Angst vor den Folgen…

Sie wussten, dass sie innerhalb ihrer Familie und ihres Freundeskreises einen Preis dafür bezahlen würden, dass sie Jesus nachfolgten. Amir geht nicht länger zur Moschee, doch Rasha kleidet sich immer noch wie eine Muslima und trägt weiterhin Kopftuch. «Unser Clan ist sehr gross; wir haben Angst, dass sie uns jetzt umbringen werden», sagt Rasha. Amir macht sich auf Gegenwind gefasst. «Unsere Familie weiss, dass wir jetzt Christen sind. Für sie ist das so schlimm als hätte ich in Saudi-Arabien die Kaaba zerstört. Das liegt daran, dass wir bisher in Dunkelheit waren, jetzt aber im Licht sind.»

…doch «Gott wird Situation lösen»

Wenn die beiden auch nicht wissen, was die Zukunft bringt, so wissen sie doch, auf wen sie ihr Vertrauen setzen. «Das Wichtigste ist, dass wir Jesus Christus als unseren Erlöser kennen», sagt Amir. «Er wird uns retten. Wir beten regelmässig, wir beten ihn an, und er beschützt uns. Gott wird unsere Situation lösen.»

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