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Rapper «Flame»

Rapper «Flame» – «Es ist Zeit, alles für Jesus zu geben»

«Verrückt für Jesus», so beschreibt Rapper «Flame» seine jüngeren Jahre. Nach einer Schiesserei, in die Rapper «Thi'sl» involviert war, besuchte ihn «Flame» und rappte Römer 7 vor. Das führte zu einer überraschenden Wende.

«Verrückt für Jesus», so beschreibt Rapper «Flame» seine jüngeren Jahre. Zu stoppen ist der Hip-Hopper nicht. Nach einer Schiesserei von Rapper «Thi'sl» besuchte ihn «Flame» und rappte Römer 7 vor. Das führte zu einer überraschenden Wende.

«Flame» selbst fand nach einer schwierigen Zeit zu Jesus. Er überlebte zuerst einen tragischen Verkehrsunfall und zwei Wochen später starb seine Grossmutter – die «Matriarchin» der Familie – an einem Herzanfall. Harte Zeiten und Weckrufe im Leben könnten zu einem Durchbruch führen, so «Flame». «Gott rettet Leute. Dies tut er durch Menschen, die einfach da sind und in Liebe Antworten geben.»

Er wuchs auf in einer Stadt, die jahrelang in sich geteilt war. Als der dunkelhäutige Teenager Michael Brown von einem weissen Polizisten erschossen wurde, entbrannten sofort Unruhen. «Satan hat einen guten Job getan, indem er uns Menschen auf unterschiedliche Weise getrennt hat – und Rassismus gehört dazu. Wir leben in einer gefallenen Welt mit Rassismus, Korruption und Hass auf beiden Seiten. Und wenn Gott nicht in uns arbeitet, wird immer Chaos existieren.»

Hoffnung

Während den Ausschreitungen nach dem Mord an Michael Brown gingen «Flame» und seine Frau Crystal nach Ferguson. Sie sahen ein Einsatzteam der «Billy Graham Gesellschaft» und halfen mit, den Menschen die Hoffnung in Christus weiterzugeben. «Wir trafen jemanden, der verletzt, frustriert und verwirrt war. Wir konnten ihm vom christlichen Glauben erzählen. Noch heute sind wir in Kontakt.»

«Flame» und seine Frau führen inzwischen ein Musik-Label namens «Clear Sight Music». Neben seiner Musik publizierte er kürzlich ein Buch mit dem Titel «All In» («Mit allem drin»). Er ermutigt, die Geschichte von Gott zu verbreiten. Dabei gehe es nicht um endlose Diskussionen, welche eher verwirren würden. «Es geht darum, ihren Weg zu beeinflussen; nicht einfach Informationen geben, sondern dass die Menschen da berührt werden, wo sie leben. Die Personen sind verletzt und sie suchen nach Antworten. Und wir haben diese Antworten. Die Bibel ist immer relevant, wir müssen diese Relevanz bloss zeigen.»

Vor den Rektor zitiert

Im Alter von 16 Jahren entschied sich «Flame» für ein Leben mit Christus; möglich, dass er damals etwas über das Ziel hinausgeschossen habe. Er trug eine grosse Jesus-Kette und stellte sich auf die Pulte, um über Himmel und Hölle zu predigen, was dazu führte, dass er in das Büro des Schulrektors zitiert wurde. Seine Leidenschaft konnte aber von niemandem gestoppt werden.

«Menschen mit kriminellen Karrieren kommen mit mir in die Kirche», sagt «Flame», der bürgerlich Marcus Gray heisst und aus St. Louis stammt. Manchmal würden 15 neue Leute das Evangelium hören. «Wir spielen zusammen Basketball und ich sage dann: 'Lasst uns doch diese Predigt hören!'»

Römer 7 nach Schiesserei gerappt

Sein Herz schlägt für den Einsatz auf der Strasse und führte zu einer seiner engsten Freundschaften, jener mit Hip-Hoper «Thi'sl». «Thi'sl» beherrschte den ganzen Westen von St. Louis. Nach einer Schiesserei, in die «Thi'sl» involviert war, besuchte ihn «Flame», um mit ihm und seinen Leuten zu beten und Bibeln zu verteilen.

«Ich rappte ihm Römer 7 vor. Er war erstaunt und antwortete: 'Mann, du tust ja das gleiche wie ich, nur ohne zu fluchen!'» Das war die einzige gemeinsame Basis. «Ich durfte erleben, wie der Herr ihn rettete, heute verbreiten wir das Evangelium gemeinsam.»

«Wir sind sehr ähnlich»

Bei all den Unterschieden, die heute existieren, sei es leicht, das Gemeinsame zu übersehen. «Doch wir sind alle sehr ähnlich», beobachtet «Flame». «Eine Kultur mag das Brot 'Chapati' oder 'Naan' nennen und eine andere spricht von 'Tortilla'. Doch es ist einfach flaches Brot, das wir alle mögen und das gut schmeckt, wenn wir es etwas rösten.»

Wenn es um den Glauben gehe, sei das manchmal herausfordernd. «Wir leben in einer Zeit, wo es nicht cool ist, Christ zu sein. Es ist komisch, es ist eigenartig und es ist nicht immer bequem. Doch wir dürfen nicht vergessen, dass sich derzeit Menschen vom traditionellen, christlichen Hintergrund entfernen. Das ist die grosse Zeit für die Gemeinden, um sich zu engagieren.» Manchmal müssten die Menschen zunächst verloren gehen, damit sie gefunden werden können.

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