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David Buckland

Roma streift Heroinsucht ab – Er wuchs im unbeheizten Wohnwagen auf

Als Teil der reisenden Roma-Volksgruppe in Schottland wuchs David Buckland in einem unbeheizten Wohnwagen ohne fliessendes Wasser auf. Während 25 Jahren kämpfte er gegen eine Heroinsucht – heute hilft er anderen Menschen.

Als Teil der reisenden Roma-Volksgruppe in Schottland wuchs David Buckland in einem unbeheizten Wohnwagen ohne fliessendes Wasser auf. Während 25 Jahren kämpfte er gegen eine Heroinsucht – heute hilft er anderen Menschen.

Sein Vater war Landarbeiter, die Familie schloss das TV-Gerät an die Autobatterie an, um fernzusehen.Die schottischen Kinder nannten ihn «Pikey», eine abwertende Bezeichnung für diese europäische Minderheit. «Wir mussten lernen, uns zu verteidigen. Ich hatte zu kämpfen und auch meinen jüngeren Bruder zu verteidigen», erinnert sich David Buckland.

Für David Bucklands Vater war es selbstverständlich, Schläge auszuteilen. «Mein Vater war ein gewalttätiger Mann und wir hatten alle Angst vor ihm. Er hat alle verprügelt, mich, meinen Bruder, andere Menschen.» Seine Mutter dagegen war abhängig von Alkohol und verschreibungspflichtigen Medikamenten. Um mit der Zerbrochenheit in seiner Familie fertig zu werden, begann David zu boxen.

Mit acht vom Boxen besessen

«Als ich acht Jahre alt war, war ich vom Boxen besessen. Ich habe alles getan, um ein Sugar Ray oder Muhammad Ali zu werden. Ich habe das Boxen geliebt – es war meine Flucht.» Diese mündete im Alter von 17 Jahren in eine Jugendbande. Er trank und fing an, Marihuana zu rauchen und halluzinogene Drogen zu konsumieren. Dann wurde er für 25 Jahre heroinabhängig. «Ich habe mich auch im Okkultismus versucht, ohne zu wissen, für was ich die Türen öffnete.»

Von Ex-Mafioso beeindruckt

Als er eine Gefängnisstrafe verbüsste, las er «Blood in, Blood Out», die Geschichte von Art Blajos, der in San Quentin für die mexikanische Mafia ein bedeutender Drogendealer wurde, bevor er zum christlichen Glauben fand und sich in England für Jesus Christus einsetzte. Blajos Lebensgeschichte beeindruckte David, es war der Anfang von Gottes Ruf. Nach der Haftstrafe begann er, sein Leben zu ändern, er erhielt einen guten Job auf einer Ölplattform, kaufte sich ein Haus, heiratete und wurde Vater von zwei Kindern. Aber für Gott öffnete er sich noch nicht ganz.

Der Rückfall

Ohne den Heiligen Geist als Hilfe fiel David in eine Alkoholsucht. «Ich geriet wieder aus der Spur.» Er verlor alles und landete wieder auf Feld eins. Dafür fand sein gewalttätiger Vater zu Jesus Christus und wurde ein völlig neuer Mensch, richtig liebvoll; weitere Familienmitglieder fanden ebenfalls zum christlichen Glauben. Sein Bruder fragte ihn: «Glaubst du, es gibt einen Himmel und eine Hölle?» David hatte das Übergabe-Gebet gebetet, ohne die Bedeutung vollständig zu verstehen, aber Gott öffnete sein Herz und er wurde ebenfalls zu einem neuen Menschen.

Innerhalb weniger Tage war er in einem von «Victory Outreach» betriebenen Drogenrehabilitationsheim. Dieses wurde 1967 von Sonny Arguizoni in Los Angeles gegründet, um Menschen zu erreichen, die unter Drogenmissbrauch versklavt sind. Das Werk betreibt auch ein halbes Dutzend Häuser in England.

«Gott tat erstaunliche Dinge»

David erhielt sein Leben zurück. «Gott hat erstaunliche Dinge getan», sagt er. Er traf Art Blajos, der das erwähnte Buch verfasst hat. Heute ist David noch immer im «Victory Outreach»-Haus anzutreffen und hilft früheren Süchtigen, eine Arbeit zu finden. Viele kennen sich mit Papierkram nicht aus, haben nie Steuern gezahlt oder haben womöglich kein Bankkonto. David hilft ihnen Konten einzurichten und er zeigt ihnen, wie sie ihre Rechnungen bezahlen müssen. Inzwischen ist er wieder verheiratet, seine südafrikanische Frau arbeitet jetzt ebenfalls für «Victory Outreach».

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