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J'den Cox

Olympionike J'Den Cox – Er wollte sein Leben beenden, da schaltete sich Gott ein

J'den Cox (25) gehört zu den weltweit besten Ringkämpfern. Bei den Olympischen Spielen 2016 holte er die Bronzemedaille. Doch er glaubt, dass die Kämpfe, die er im Inneren austrägt, oft die grössten Siege bringen.

J'den Cox (25) gehört zu den weltweit besten Ringkämpfern. Bei den Olympischen Spielen 2016 holte der US-Amerikaner die Bronzemedaille. Doch er glaubt, dass die Kämpfe, die er im Inneren austrägt, oft die grössten Siege bringen.Der 25-jährige J'den Cox holte 2016, damals im Alter von 21 Jahren, Olympia-Bronze in Rio de Janeiro. In den Folgejahren war er nicht zu bremsen: 2017 folgte WM-Bronze in Paris, und bei den Weltmeisterschaften 2018 (in Budapest) und 2019 (in Nur-Sultan) jeweils WM-Gold.

Aber in seinem Inneren hatte er ganz andere Kämpfe auszufechten. In seinem ersten Studienjahr an der «University of Missouri» hatte er in jüngeren Jahren so viel mit sich selbst zu kämpfen, dass er daran dachte, sich das Leben zu nehmen.

«Ich schämte mich»

Es war ein «zufälliger» Telefonanruf durch seinen Trainer, der ihm in diesem Moment half, sein Leben zu retten. Jetzt, Jahre später, geht es ihm besser und er hat kein Problem damit, öffentlich darüber zu sprechen.

«Lange Zeit habe ich mich geschämt, darüber zu sprechen, weil die Menschen Schwierigkeiten damit haben, Einfühlungsvermögen für Dinge zu zeigen, die sie nicht verstehen können», sagt Cox über seine vergangenen emotionalen Kämpfe. «Ich hatte Angst, um Hilfe zu bitten; heute rufe ich andere dazu auf, es zu tun.»

Glaube früher nur «Routine»

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J'den Cox nach einem Wettkampf

Cox begann, eine Therapie zu machen. Heute sagt er: «Es ist nicht alles perfekt und es ist nicht so, dass ich nicht meine Tage habe, an denen es ein Kampf ist. Aber es ist definitiv besser als in meinem ersten Studienjahr.»

Einen Unterschied mache für ihn der christliche Glaube. «Gott war für mich früher 'Routine' gewesen. Ich ging einfach einmal pro Woche hin (zur Kirche)», sagt Cox über seine frühere Beziehung zu Jesus. «Ich habe mich ihm nie wirklich voll und ganz verpflichtet gefühlt, und ich habe nie wirklich alles für ihn gegeben.»

Die Wende

Dies änderte sich komplett, er gab sich Jesus Christus ganz hin, was sein Leben wesentlich verbesserte und ihm als Kompass dient, um durch die Wirren des Lebens zu kommen.

Sein nächstes grosses Ziel sind die Olympischen Sommerspiele im japanischen Tokyo, sofern diese im Jahr 2020 plangemäss über die Bühne gehen können.

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