Imported Image
CJ Blair

Vom schnellen Geld überholt – Er wollte nur Mutter aus Prostitution retten

Eigentlich wollte CJ Blair nur genug Geld verdienen, damit seine Mutter ihren Körper nicht mehr auf der Strasse an Männer verkaufen musste, die sie misshandelten.

Eigentlich wollte CJ Blair nur genug Geld verdienen, damit seine Mutter ihren Körper nicht mehr auf der Strasse an Männer verkaufen musste, die sie misshandelten.«Wenn Sie mir die Möglichkeit bieten, 3'000, 4'000 oder 5'000 Dollar pro Nacht zu verdienen, dann verbinde ich das damit, dass meine Mutter aufhören kann, ihren Körper zu verkaufen und von Männern verprügelt zu werden», blickt CJ Blair zurück. Die Möglichkeit kam – und sie brachte ihn hinter Gitter…

Die einzigen Vaterfiguren, die er kannte, waren Zuhälter. Einzig seine Grossmutter war gläubig. Wenn er sie jeweils im Sommer besuchte, sah er sie beten. «Meine Oma glaubte an Gott und vertraute ihm in allem – ich meine, in allem», erinnert er sich. «Gleich ob es sich um das Geld für die Miete handelt oder was auch immer. Ich dachte: 'Wow, diese Frau meint es ernst.'»

Regelmässig im Knast

Sie sprach immer positiv über CJ, im Gegensatz zu anderen Familienmitgliedern, die ihn kritisierten. CJ brach die Schule im frühen Alter ab. Bereits mit 13 Jahren wurde er wegen Körpferverletzung verhaftet. Die nächsten zwölf Jahre wurde er immer wieder hinter Gitter gebracht.

Nach einer sechsjährigen Haftstrafe wegen Raubes und böswilliger Körperverletzung kam CJ aus dem Gefängnis und beschloss, eine Musikkarriere in der Hip-Hop-Branche zu beginnen.

Das Zeichen des Bestie

«Eines Nachts war ich im Studio und der Studiotechniker begann, über Jesus zu sprechen. 'Wenn es einen Jesus gibt, du ihn nicht angenommen hast und stirbst, wirst du sehr klein sein'.»

Zwei Wochen später, gerade nachdem er einen grossen Drogendeal getätigt hatte, hörte er sich einen Tonträger von einer Rap-Gruppe an, die fabulierte, ein Auto in Platin zu Färben und das Zeichen des Teufels anzubringen.

«Als ich das hörte, löste das etwas in mir aus», erinnert er sich. «All das wovon meine Grossmutter gesprochen hatte, offenbarte sich hier. Und ich wusste, dass wenn ich mein Leben nicht ändern würde, ich in die Hölle kommen würde.»

«Weisst du, was ein Wunder ist?»

Es war, als würde Jesus zu ihm sagen: «CJ, nimm das raus.» Er stoppte die Audio-Aufnahme, wodurch die Anlage automatisch auf Radio umstellte. Gerade hörte er eine Männerstimme aus dem Lautsprecher: «Weisst du, was ein Wunder ist?»

Für CJ war klar, dass Gott zu ihm sprach – und das machte ihm Angst. Er dachte: «Das ist es, was Gott mit dir tut, bevor er dich tötet: Er lässt dich wissen, dass er echt ist.»

Drogen auf der Strasse

Er griff nach all dem Koks, Marihuana, Zigaretten – alles wonach er greifen konnte und warf es aus dem Fenster. «Ich hoffte, dass das alles Jesus war, denn ich hatte gerade all das Geld weggeworfen, die Leute würden mich umbringen.»

Er ging nach Hause in den Keller und betete zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder ernsthaft. Er übergab sein Herz an Jesus Christus als seinen Herrn und Retter und lud ihn ein, sein Leben in die Hand zu nehmen.

Showdown beim Friseur

CJ warf seine Waffen weg, begann, seine Bibel zu lesen und schrieb sich sogar an der Bibelschule ein. Aber er machte sich Sorgen wegen des Dealers, dem er das Geld von den aus dem Fenster geworfenen Drogen schuldete. Dieser Gangster konfrontierte CJ schliesslich im verwundbarsten Moment – beim Friseur.

Früher hatte CJ seinem Friseur immer gesagt, er solle ihn nicht auf dem Stuhl drehen, weil dieser ihm den Rücken zur Tür kehrte. Damals wurden Gangster häufig in Friseurläden getötet. Beim Haareschneiden hatte CJ immer ein Auge auf die Tür geworfen.

Und nun war er da – ohne Waffe. Und der entsprechende Dealer war berüchtigt dafür, ein skrupelloser Killer zu sein. Tatsächlich kreuzte dieser auf. Instinktiv griff CJ nach der Pistole, aber diese war nicht da. Ihm wurde klar, dass seine Zeit abgelaufen war. Der Dealer lief direkt auf ihn zu: «Ich höre, du bist jetzt bei Jesus», sagte der Dealer. «Bete für mich.» Dann ging er wieder.

CJ wird Pastor

Ihm war klar, dass Gott ihn beschützt hat. Er wuchs im christlichen Glauben und nach einiger Zeit wurde er Pastor in seiner Heimatstadt Washington D.C.

«Die Menschen müssen andere Menschen sehen, die Fehler gemacht haben», sagt er. «Ich stehe für den Mann, der rebellisch war, der ins Gefängnis ging, der fast erschossen wurde, der all die falschen Dinge getan hat – und ich zeige Gottes Herrlichkeit, denn in jedem Augenblick, in dem es ein Wort des Herrn gibt, kann sich all das, was in einem jeden Leben schief gelaufen ist, ändern.»

Teile diesen Beitrag
Das könnte dich auch interessieren
Story
Makenna Brown wurde durch einen Bibelvers im Gefängnis ermutigt

Sie fühlte sich nie genug – «Ich war zu einem Monster geworden»

Jahrelang versucht Makenna Brown, von anderen akzeptiert zu werden. Drogen, Diebstahl und Beziehungen sollen die Leere ...

Story
Jacoby Shaddix

«Papa Roach»-Frontmann – «Ich bin überzeugter Christ»

Jacoby Shaddix, die Stimme von «Papa Roach», erzählt von seinem tiefgreifenden Glaubensweg und wie die Annahme des ...

Story
Stephen McWhirter

Echte Freiheit – Vergeben, was unverzeihlich scheint

Er sah, wie Menschen nach den Predigten seines Vaters zu Jesus fanden – und zu Hause, wie seine Mutter durch ...

Story
Jonathan Hacker mit seiner Frau und seinem Kind

13 Jahre drogenabhängig – «Gott kann alles zum Guten wenden»

23 Mal sass er hinter Gittern, ein Drogendealer, meth-abhängig, ein völliges Wrack. Dabei war Jonathan Hacker ein ...

Story
Sheri Palmer liess ihre Sucht los und hält sich heute an Jesus fest

Vom Tiefpunkt zur Erlösung – Sie schlief im Auto auf dem Kirchparkplatz

Gezeichnet von Krankheiten, Verlusten und schwerer Sucht wollte Sheri Palmer nicht mehr weiterleben. Doch ein ...

Story
Rick Hansen

«Nur die Kraft des Kreuzes» – Von Satanismus und Dämonen befreit

Rick Hansen wuchs in einem Zuhause auf, in dem Exorzismen zum Alltag gehörten. Sein Vater, einst von Anton LaVey in den ...

Story
Jonathon M. Seidl ist Autor, Speaker und Storyteller

Jon Seidl – Als die Sucht ans Licht kam…

Jahrelang versteckte Jon Seidl seine Sucht hinter Gebeten und christlichen Texten. Erst ein erschütternder Tiefpunkt am ...

Story
Ally Tower

Ehemalige Wikka-Hexe – «Halloween ist nicht so harmlos, wie es scheint»

Gruselfeste feiern und sich spektakulär als Geist, Vampir oder Zombie verkleiden – viele freuen sich auf Halloween. ...

Story
Jesse Borst

Jesse Borst – Vom Milliarden-Manager zum Diener Gottes

Jesse Borst jagte einst dem Reichtum hinterher, um die Leere in sich zu füllen. Heute investiert er in das Leben von ...