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Curtis Kelley

Voodoo-Hexer denkt um – Er sah dämonische Manifestierung – jetzt lehrt er Befreiung

Curtis Kelley war früher ein hochrangiger Voodoo-Hexer. Die meisten Christen sind seiner Ansicht nach abgrundtief ignorant gegenüber der Strategie des Feindes.

Curtis Kelley war früher ein hochrangiger Voodoo-Hexer. Die meisten Christen sind seiner Ansicht nach abgrundtief ignorant gegenüber der Strategie des Feindes.

«Ich steckte tief in diesem dunklen Zeug. Dann zeigte mir Gott, dass ich diese Informationen auf den Tisch bringen sollte», sagt Curtis Kelley (64). Als Sohn einer haitianischen Einwandererfamilie in New York war Curtis der Erbe der Familie in Sachen Hexerei, denn er wurde als siebtes Kind geboren.

Er lernte Zaubersprüche, Astralprojektion, Séance-Sprüche und Klientenmanipulation, aber als er Dämonen in seinem Stockwerk ein- und ausgehen sah – und besonders nach einem drogeninduzierten Tauchgang in der Hölle – beschloss Curtis, dass er raus wollte.

Zähneknirschend in Kirche

Er besuchte zähneknirschend während einer Evangelisationswoche mehrere Anlässe in einer Kirche und eines Tages rief der Prediger: «Junger Mann, Gott will dich retten. Gott sagt: 'Ich liebe dich. Ich will dich retten'. Ich wollte nichts mit der Kirche zu tun haben, weil ich dachte, sie sei schwach. Aber als ich hörte, dass Gott mich liebt, wollte ich mehr wissen.»

Neben dem Voodoo hatte Curtis bis zu diesem Zeitpunkt auch eine Boxer-Laufbahn eingeschlagen. Er erregte die Aufmerksamkeit des Promoters Don King, der ihn als Boxer im Superschwergewicht zusammen mit Mike Tyson förderte.

Im Schatten von Tyson verzeichnete auch Curtis einigen Erfolg, aber nach einem Frontalzusammenstoss mit einem Auto im Jahr 1986 beendete er seine Sportler-Karriere abrupt.

Befreiung

Curtis stellte sich nun in den Dienst der christlichen Gemeinde. Anfang der 1990er Jahre führte er in einer Kirche in Los Angeles ein Programm zur Drogenentziehung durch, als ihm zwei gut gekleidete Besucher – ein Mann und eine Frau – ins Auge stachen. «Sie sehen nicht so aus, als hätten Sie irgendwelche Probleme mit Drogen», bemerkte Curtis in einem günstigen Moment.

«Oh nein», antwortete der Mann. «Wir sind wegen unseres Sohnes hier. Unser Sohn ist ziemlich zugedröhnt.» Curtis konnte mithelfen, den Sohn aus den Drogen zu holen, heute ist er ein erfolgreicher Ingenieur.

Berufung

Curtis, mittlerweile siebenfacher Familienvater, wurde gebeten, über die Befreiung aus dem Okkulten zu berichten. Gerade auch Jugendliche wollten immer wieder mehr von ihm dazu erfahren.

«Der Feind will nicht, dass wir als Christen darüber aufgeklärt werden, was er tut und wen er bewegt», erzählt Curtis im Gespräch mit God Reports. Erlösung sei kein Sprint, sondern ein Langstreckenlauf. Es könne eine Weile dauern, bis man sich auf diesem Weg zurechtfindet und diese Dinge gelernt hat. Viele geben wieder auf, weil sie zu wenig wissen. Der Gemeinde werde nicht beigebracht, wie man kämpft.

Er erkannte eine grosse Not in dieser Sache, deshalb gründete er kürzlich die «School of Deliverance». Einzig Covid-19 hat verhindert, dass diese nicht bereits gestartet wurde.

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