Corina Caspar – «Ein kleines Gebet hat mein Leben verändert»

Die vielen Herausforderungen des Alltags machen Corina Caspar aus Bonaduz zu schaffen. Sie fühlt sich überfordert und ist schnell gereizt. Als sie sich an Gott wendet, erfährt sie, dass er tatsächlich real ist. Heute sagt sie: «Ich bin getragen!»

Die vielen Herausforderungen des Alltags machen Corina Caspar aus Bonaduz zu schaffen. Sie fühlt sich überfordert und ist schnell gereizt. Als sie sich an Gott wendet, erfährt sie, dass er tatsächlich real ist. Heute sagt sie: «Ich bin getragen!»

Es gab eine Zeit in meinem Leben, da war ich mit mir und meiner Situation total überfordert. Meine Mutter litt seit Jahren an einer schweren, nicht heilbaren Krebserkrankung. Mein Vater hatte beginnende Demenz. Und zu Hause hatte ich zwei kleine Kinder, die ich fast alleine erziehen musste, da mein Mann beruflich sehr viel im Ausland war.

Ich kämpfte mit Depressionen, war sehr dünnhäutig und verletzte die Menschen, die mir am wichtigsten waren – meine Familie.

Ein Buch über Gott

In dieser Zeit gab mir meine Schwester ein christliches Buch. Anfangs war ich davon überhaupt nicht begeistert. Mir kam es so vor, als würde dieses Buch nur aus Bibelversen bestehen. Nach ein paar wenigen Seiten legte ich es weg.

Doch ein paar Wochen später kramte ich es wieder hervor, ich weiss eigentlich gar nicht, weshalb. Auf jeden Fall störten mich die Bibelverse nicht mehr. Im Gegenteil, sie sprachen mich sogar direkt an. Ich verstand auf einmal, was ich da las.

Am Ende des Buches stand, dass ich mein Leben nicht alleine meistern muss, sondern dass ich Jesus bitten darf, mich auf meinem Weg zu begleiten. Er würde mir helfen, mir Kraft, Ausdauer, Geduld, Glaube, Hoffnung und Liebe schenken. Das war genau das, was ich brauchte!

Ein einfaches Gebet und Gottes gewaltige Antwort

So fing ich an zu beten: «Lieber Jesus, bitte hilf mir. Stärke mich. Zeige mir den Weg, den ich gehen soll. Bitte komme du zu mir.»

Was dann geschah, kann ich mit Worten kaum beschreiben. Obwohl ich in meinem Wohnzimmer sass, hatte ich das Gefühl, in der Unendlichkeit zu schweben. In einem Meer der Liebe, in dem es keine Grenzen zu geben schien. Überall war wunderbares Licht und Wärme. Ich wusste, dass sich in diesem Moment der Himmel für mich geöffnet hat.

Höhen und Tiefen zusammen mit Jesus

Kurze Zeit später, an meinem 38. Geburtstag, starb meine Mutter. Sie und ich hatten immer eine sehr spezielle Verbindung. Ohne Jesus an meiner Seite hätte ich ihren Tod wohl nie so gut verkraftet.

Heute geht es mir sehr gut. Meine Depressionen sind innerhalb kürzester Zeit verschwunden und ich habe wieder Lebensfreude und viel Geduld für meine Familie.

Sicher läuft nicht immer alles rund, das wäre ja auch langweilig. Aber wenn es Mal drunter und drüber geht, weiss ich: Jesus ist an meiner Seite und hält mich ganz fest in seinen liebenden Händen. Ich bin nie allein. Egal, was geschieht.

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