Pascal Bracher – Ein Handy-Video veränderte den Lauf seines Lebens

Sein Leben, von Drogen, Alkohol und Partys geprägt, erscheint Pascal Bracher nicht mehr lebenswert. Als er schon darüber nachdenkt, seinem Leben ein Ende zu setzen, stösst er plötzlich auf ein Handy-Video.

Sein Leben, von Drogen, Alkohol und Partys geprägt, erscheint Pascal Bracher nicht mehr lebenswert. Als er schon darüber nachdenkt, seinem Leben ein Ende zu setzen, stösst er plötzlich auf ein Handy-Video. Dank dieses Videos versteht er erstmals, was Gottes Liebe bedeutet. Der Wendepunkt in seinem Leben.

Aufgewachsen als Missionarskind in Afrika, erlebte Pascal eine etwas andere, aber prägende Kindheit. Ein Leben fern vom Glauben an Gott – für ihn unvorstellbar. Die Realität holte ihn jedoch schnell ein: Zurück in der Schweiz musste er lernen, dass es sehr wohl Menschen gibt, die von Gott nichts wissen wollen. In der Oberstufe geriet Pascal in ein falsches Umfeld, sein Lebensstil veränderte sich drastisch. In der Zeit, als er seine Lehre absolvierte, schlitterte er immer tiefer in die Szene hinein. Goa-Partys, Alkohol, Cannabis und auch harte Drogen gehörten bald zu seinem Alltag.

Ein gefährlicher Lebensstil

Der Schock kam, als er ins Militär einrücken musste: Sein Körpergewicht war auf bedenkliche 56 Kilos gesunken. Selbst hatte Pascal von diesem Gewichtsverlust nichts gemerkt. Die Situation sprach für sich – ihm wurde schlagartig klar, dass er sich auf einem gefährlichen Weg befand. Nach seinem Militärdienst zog er mit vier Freunden zusammen. «Wir haben uns nicht gut getan», sagt er rückblickend. «Es ging so weit, dass ich aufhören wollte, aber ich konnte nicht stoppen. Ich fiel immer wieder zurück.» Verzweifelt, an Depressionen leidend und völlig freudlos flüchtete er sich in Drogen und Alkohol.

Wenn Gott spricht

Die Wende kam in der Nacht vom 11. März 2013. Es war eine Nacht wie viele andere, die das Leben von Pascal völlig verändern sollte. Er war in seinem Zimmer, warf sich auf sein Bett und hatte keine Lust mehr, sein Leben fortzusetzen. In diesem Moment wurde ihm deutlich klar, dass er zwischen zwei Wegen entscheiden musste: Entweder, er würde diesem trostlosen Leben ein Ende setzen, oder er würde zu dem zurückkehren, was ihn seine Eltern gelehrt hatten. Er schrie zu Gott, dem er jahrelang den Rücken zugekehrt hatte. Kurz darauf stiess er auf seinem Handy auf ein Video, welches die unglaubliche Liebe Gottes, die er uns durch Jesus schenkt, auf eine eindrückliche Weise darstellt (Video «The Bridge», ganz unten im Text). Schlagartig wurde Pascal bewusst, dass Gott zu ihm redete. Er spürte Gottes Liebe, brach zusammen und entschied sich aufs Neue, in seinem Leben Jesus Christus zu vertrauen.

Frei von den Drogen

Am nächsten Morgen war es ihm, als überblicke er mit Gott sein gesamtes Leben, einen Scherbenhaufen, der dringend repariert werden musste. Dieses Bild prägte sich tief in sein Herz ein: Mit Gott hat er jemanden gefunden, der an seiner Seite steht, wenn er die zerbrochenen Teile wieder zusammenfügt. «Es ist etwas Entscheidendes in dieser Nacht passiert; das war ein grosses Wunder. Ich wurde in dieser Nacht frei von allen Drogen.» Er wurde auch von jeglichen Entzugserscheinungen geheilt. Für ihn ist ganz klar: Das war nicht er selbst, das war Jesus Christus – auch nicht bloss etwas in seinem Kopf, wie er es sich von vielen anhören musste.

Heute, bald dreieinhalb Jahre später, steht Pascal an einem komplett anderen Punkt in seinem Leben. «Gott hat mir eine schöne Frau geschenkt, wunderbare Freunde, eine neue Familie, neues Leben, eine Perspektive. Ich bin so glücklich, dass ich ihn an meiner Seite haben kann. Er ist mein Retter!»

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