Sie ist ebenfalls Pflegemutter – Ehemaliges Pflegekind wird Mrs. Universe

Victoria Petersen, ein ehemaliges Pflegekind, das jetzt selbst Pflegemutter ist, wurde kürzlich zur «Mrs. Universe» gekrönt. Als sie einst fast ausgebrannt war, zeigte Gott ihr etwas ganz Besonderes.

Victoria Petersen, ein ehemaliges Pflegekind, das jetzt selbst Pflegemutter ist, wurde kürzlich zur «Mrs. Universe» gekrönt. Als sie einst fast ausgebrannt war, zeigte Gott ihr etwas ganz Besonderes.

In einem Video von «Students for Life» aus dem Jahr 2020 enthüllte Petersen, dass sie durch eine Vergewaltigung gezeugt wurde, und sie dankte ihrer Mutter dafür, dass sie sich für das Leben entschieden hat, anstatt sie abzutreiben.

«Meine Mutter hat sich heldenhaft und mutig dafür entschieden, den potenziellen Leidtragenden – mich – nicht zu beseitigen, und aufgrund ihrer Entscheidungen bin ich jetzt eine Frau, die ihre Zeit damit verbringt, sich leidenschaftlich gegen das Leid von Menschen im Mutterleib und in Pflegefamilien einzusetzen», sagt Victoria.

«Kinder Gottes»

Petersen wurde im Alter von zwölf Jahren in Pflegefamilien untergebracht und von Scott Wichman adoptiert, der auch ihr Lauftrainer an der High School war.

«Ich betrieb Leichtathletik, weil Schule und Laufen die einzigen Dinge waren, in denen ich gut war.» Später heiratete sie Jacob, die beiden sind nun selbst Pflegeeltern geworden.

Petersen ist zudem Gründerin der Non-Profit-Organisation «Bring Beloved», mit der sie versucht, das Bewusstsein für Pflegekinder zu schärfen und deren Wert als Kinder Gottes zu bekräftigen.

«Meine Erfahrungen als ehemaliges Pflegekind, Fürsprecherin von Pflegekindern und Pflegemutter nähren meine Lebensleidenschaft, meine eigene Familie aufzubauen, zu nähren sowie für die Wiederherstellung der Familie einzutreten», erklärt sie auf ihrer Website.

«Ich war ausgebrannt»

Regelmässig äussert sich Victoria Petersen in sozialen Medien über ihren christlichen Glauben. So schrieb sie unlängst: «Mir war klar, dass Gott mich zu etwas berufen hatte, das grösser war als ich selbst – nämlich zu verbreiten, was er in meinem Leben getan hat, andere zu beeinflussen, andere zu führen, insbesondere durch Pflegefamilien und Adoption.» Und sie ermutigt alle: «Gott will Dinge durch dich tun!»

Kurz nach der Wahl zur Mrs. Universe (der seit 2007 durchgeführt wird und nicht mit dem Miss Universe-Titel zu verwechseln ist) gewährte sie bei Instagram einen tiefen Einblick in ihr Leben: «Ich war an einem Punkt angelangt, an dem ich müde und ausgebrannt war. Aber ich sagte mir immer wieder: 'Ich muss für Gott weitermachen. Ich muss Gott die Ehre geben für alles, was er in meinem Leben getan hat.' Das Gewicht lastete schwer auf meinen Schultern.»

«Sei einfach mit mir»

Durch eine Reihe von Podcasts, Bibelstellen und weise Ratschläge habe Gott ihr aufgezeigt: «Du musst nicht für mich arbeiten. Du musst nicht so etwas wie ein guter Christ sein. Du musst nur MIT mir arbeiten. Sei einfach MIT mir.»

Das hatte Auswirkungen: «Ich änderte meine Perspektive, indem ich Gott nicht mehr diente, sondern mich an ihm erfreute.»

«Ich hatte das Gefühl, dass die Wahl zur Mrs. Universe etwas war, was mir wirklich Spass machen würde, aber ich hatte Angst. Ich hatte Angst, dass die Leute mich für oberflächlich und unverantwortlich halten würden. Ich hatte Angst, dass die Leute denken würden, ich würde nur eine weitere wilde Sache zu meinem Leben hinzufügen. Ich hatte Angst, dass das Tragen von teuren und extravaganten Kleidern meinen Werten der Sparsamkeit und Nachhaltigkeit widersprechen würde.»

«Stereotypen aufbrechen»

Victoria Petersen sieht sich nicht als klassische Schönheitskönigin. «Wenn wir die Stereotypen im Schönheitswettbewerb aufbrechen können, dann können wir auch die Stereotypen aufbrechen, die uns davon abhalten, uns um Pflegekinder zu kümmern.»

Weiter verweist sie auf den Sinn des Lebens: «Das Hauptziel des Menschen ist es, Gott zu verherrlichen, indem er sich ewig an ihm erfreut.»

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