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Matthew McPheron

Von zwei Müttern verlassen – Durch falsche 10-Dollar-Note auf den richtigen Weg gekommen

Drogensüchtig und obdachlos lebte Matthew McPheron auf der Strasse. Er schlief in einem Abflussgraben unter einer Autobahn. Ausgerechnet durch eine falsche 10-Dollar-Note fand er zurück auf den richtigen Weg.

Drogensüchtig und obdachlos lebte Matthew McPheron auf der Strasse. Er schlief in einem Abflussgraben unter einer Autobahn. Ausgerechnet durch eine falsche 10-Dollar-Note fand er zurück auf den richtigen Weg.Das Heroin trieb Matthew McPheron auf die Strasse. Manchmal schlief er auf einem Spielplatz unter einer stinkenden Decke. «Ich hatte den Ort erreicht, an den ich gehörte: obdachlos und drogensüchtig.» Er lebte mehrere Jahre in einem Abflussgraben unter einer Autobahn.

Seine Mutter jedoch habe ihn verlassen, als er noch klein war. «Sie hat mich einfach in ein Zimmer mit Legosteinen gesteckt und mich verlassen und nicht einmal etwas gesagt. Das brachte mich in eine Lage, in der ich dachte, ich sei dazu bestimmt, verlassen und abgelehnt zu werden.»

Sein Vater, der zuerst Feuerwehrmann und später Pastor war, heiratete wieder, doch dann starb Matthews Stiefmutter. «Ich hatte einen egoistischen Blickwinkel. Ich sagte mir, dass ich immer wieder verlassen werde.»

Matthew, inzwischen Oberschüler, nahm Medikamente, um seine Qualen zu lindern.

Gebet: «Herr, gib mir Geld für Drogen»

«Ich fühlte mich verletzt, ich fühlte mich verloren, und ich wusste nicht, was ich tun sollte. Ich zog mich in einen Dunst zurück, um der Realität zu entgehen.»

Als junger Mann verkaufte Matthew Drogen und stahl Fahrzeuge, um sein Verlangen nach Drogen zu finanzieren.

Eines Nachts war Matthew auf der Suche nach seinem nächsten Schuss: «Ich lief auf der Sixth Avenue Richtung Norden, fing an zu beten und sagte: 'Herr, bitte, gib mir nur zehn Dollar, damit ich mir einen Schuss Dope kaufen kann.' Und da sah ich etwa zehn Meter vor mir eine '10'.»

Der falsche Schein

Der Zehn-Dollar-Schein war eine Fälschung. «Mir war klar, dass es kein echter Zehn-Dollar-Schein war. Und ich sagte: 'Herr, ich wusste, dass du mich nicht liebst. Ich wusste, dass du mir keine zehn Dollar geben würdest.'»

Er erinnerte sich an das Buch der Sprüche in der Bibel. Er gelangte tatsächlich an eine und las an diesem Abend das Buch der Sprüche.

Ein entscheidender Moment. «Zum ersten Mal in meinem Leben dachte ich, dass es einen Gott gibt und er in meinem Leben gegenwärtig ist. Ich dachte zuerst, er hätte einen verzerrten Sinn für Humor. Mir wäre ein echter Zehn-Dollar-Schein lieber gewesen! Aber das war ein Punkt, an dem es offensichtlich war, dass die Hand Gottes in dieser Situation wirkte. Und ich spürte, wie der Herr sagte: 'Ich bin immer bei dir. Ich werde dich nie im Stich lassen. Ich werde dich nie zurückweisen.'»

Ein neues Leben

Matthew entschied sich für ein Leben mit Jesus Christus. Er durchlief eine Drogen-Reha, wo er seine Frau Jennifer kennenlernte, die das gleiche Programm durchlief.

Die beiden heirateten. Matthew arbeitete zuerst als Hausmeister, heute hilft er unter anderem seiner Frau Jennifer bei der Leitung des «The Miracle Center», einer Drogenrehabilitation in Tucson.

Ausserdem hilft er anderen Menschen aus den Drogen und verschafft ihnen einen Arbeitsplatz in seiner eigenen Reinigungsfirma «TrueCore Cleaning» – diese gründete er, nachdem er 2016 seit zehn Jahren clean war.

Matthew: «Zu den mächtigsten Dingen, wenn man an Jesus Christus glaubt, gehört, dass man aus der Dunkelheit hinausgezogen wird und den Menschen das gleiche Leben anbieten kann. Gottes bedingungslose Liebe ist so gross, dass man sie nicht leugnen kann.»

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