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Rapper Ki'Shon Furlow

Er wollte Geschwistern helfen – Drogendealer schickte Rapper zurück zur Schule

Der Rapper K’Shon wollte in den Drogenhandel einsteigen, um seine Mutter und die fünf Geschwister zu unterstützen. Gleichzeitig war er ein vorzüglicher Schüler. Dies erkannte auch ein Dealer, der ihn zurück zur Schule schickte.

Der Rapper K'Shon wollte in den Drogenhandel einsteigen, um seine Mutter und die fünf Geschwister zu unterstützen. Gleichzeitig war er ein vorzüglicher Schüler. Dies erkannte auch ein Dealer, der ihn zurück zur Schule schickte. Heute will der Hip-Hopper die Kids in den Ghettos anders erreichen…Rapper Ki'Shon Furlow stand als Schlussredner bei der High-School-Abschlussfeier im Rampenlicht. In Kanada und den USA wird dieser Schüler als «Valedictorian» bezeichnet – der gewählte «Valedictorian» ist traditionell der Schüler mit dem höchsten Notenschnitt in seiner Abschlussklasse.

Ki'Shon Furlow war Klassenbester, Abschiedsredner, ein «Valedictorian». Gleichzeitig versuchte er sich im Drogenhandel, um zu helfen, seine Mutter und fünf Geschwister in Little Rock, Arkansas durchzubringen.

Von Drogendealer auf Schule geschickt

Ironischerweise (und glücklicherweise) war es ein Drogendealer, der ihn davon abhielt: «Du machst deinen High-School-Abschluss. Du bist ein Idiot. Du hast all diese Dinge, die für dich sprechen. Du hast eine gute Familie. Geh zur Schule und sei ein guter Junge.»

Ki'Shon ist froh, dass er sich schliesslich für ein Leben mit Jesus Christus entschieden hat, anstatt in das gefährliche Leben zu fallen und Tod oder Gefängnis zu riskieren.

Aufruf ins Ghetto

«Ich weiss jetzt, wer ich bin», rappt er in seinem Lied «Yes I Am». «Gott hat den Plan.» Er schaute, dass die Lage mit «sauberem Geld» verbessert wird und zelebriert mit seinem Song «Summa Hood Laude» die Worte, die ihn vor dem Drogenverkauf gerettet haben – ironischerweise die Worte eines Drogendealers.

Verschiedentlich ruft «Ki'Shon», der sich inzwischen «YourWelcome Shon» nennt, die Kids in den Ghettos auf, an Gott zu glauben. Und, statt sich von Selbstzweifeln zernagen zu lassen, an sich selbst zu glauben, Gutes zu tun und an die Chance zu glauben, es durch legitime Arbeit zu schaffen.

Aus dem Ghetto

Furlow ging mit gutem Beispiel voran. Er hat seine Hochschulausbildung fortgesetzt, begann ein Physikstudium und schloss schliesslich mit Hauptfach Englische Literatur an der Abilene Christian University ab.

«Ich möchte in dieser akademischen Welt wirklich florieren, sei es als Professor, Probst oder Dekan», sagt YourWelcome Shon. «Ich bin wirklich ein Rapper. Ich komme wirklich aus einem solchen Viertel. Ich rede wirklich so. Ich ziehe mich wirklich so an. Aber ich bin immer noch ein Intellektueller.»

Fokus Innenstadt

YourWelcome Shon heiratete in seinem zweiten Studienjahr und ist mittlerweile Vater zweier Kinder. Zwischenzeitlich dachte er daran, Missionar zu werden und das Studium in Übersee fortzusetzen.

Doch dann änderte sich sein Fokus auf die Innenstädte in Amerika, wo er sich weiterhin wie ein Kind aus dem Ghetto kleidet und spricht, damit die Teenies sich mit ihm identifizieren und ihre Herzen öffnen können.

Gerade arbeitet er an seinem Master-Abschluss. «Ich engagiere mich daneben stark in meiner Nachbarschaft und in der christlichen Gemeinde. Wir Menschen haben mehr gemeinsam, als wir wissen. Es geht nur darum, die Dinge zu überwinden, die uns entzweien und die Dinge, die uns anders machen.»

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