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Cassie Blanko

Lebenswende – Drei Kinder von drei Vätern – dann fand sie die Liebe

Cassie Blanko führte ein Leben, das von Alkohol und Drogen dominiert war. Ihre Kinder standen nicht im Mittelpunkt, dafür ein exzessives Partyleben. Bis sich plötzlich alles änderte.

«Meine Eltern haben meine Kinder praktisch grossgezogen», erinnert sich Cassie Blanko traurig. «Ich war wirklich eine beschissene Mutter.»

Ihr erstes Kind bekam sie mit 18 Jahren, nachdem sie ihre Jungfräulichkeit an ihren damaligen Freund verloren hatte. Sie wollte das Baby weder behalten noch abtreiben und entschied sich schliesslich für eine Adoption. «Ich habe es meiner Mutter erst nach der Adoption erzählt», sagt Cassie Blanko. «Ich war sogar schwanger, als ich meinen Schulabschluss machte, und niemand hat es gemerkt.»

«Bis heute ein schlechtes Gewissen»

Das Adoptivpaar hatte mehr als zehn Jahre lang vergeblich versucht, ein Kind zu bekommen. Für sie war das Baby ein Segen. «Ich habe bis heute ein schlechtes Gewissen, aber ein Teil von mir findet Trost darin, dass ich in ihrer schweren Zeit ein Segen sein konnte», berichtet Cassie Blanko. 

Nach ihrer ersten Schwangerschaft verfiel sie dem Alkohol- und Drogenkonsum. Die Situation stürzte sie in tiefe Depressionen, sie dachte sogar an Selbstmord.
In Los Angeles setzte sie ihr zerstörerisches Partyleben fort. Mit 20 lernte sie einen Mann kennen. «Ich habe die Warnsignale bei ihm nicht gesehen», sagt sie. Schliesslich wurde er gewalttätig.

Sie wurde schwanger und bekam ihren Sohn Cyro. Der endgültige Bruch kam, als er sie in einem Kino tätlich angriff, weil sie eingeschlafen war. «Die Polizei kam, sah mich blutüberströmt und verhaftete ihn sofort.»

«Wie der Ex – nur auf Steroiden»

Einige Jahre später lernte Blanko einen noch schlimmeren Mann kennen. «Er war wie mein Ex – nur auf Steroiden», beschreibt sie ihn.
Mit ihm bekam sie einen weiteren Sohn namens Cardier, doch der Vater erkannte das Kind nie an.

Cassie Blanko dachte ernsthaft daran, das Kind abzutreiben, aber ihre Freunde überzeugten sie, es nicht zu tun. Heute ist sie dankbar für diese Entscheidung, denn sie liebt ihren Sohn und kann sich ein Leben ohne ihn nicht vorstellen.

Im Jahr 2020, während der Pandemie, rauchte und feierte Blanko weiterhin mit ihren Freunden und liess ihre Kinder die meiste Zeit bei ihren Eltern. Sie begann, sich für psychedelische Drogen und Hexerei zu interessieren, kaufte Kristalle und beschäftigte sich mit Manifestationsritualen und Tarotkarten.

«Wir werden richtig feiern!»

Im Jahr 2021 freundete sie sich mit der Nichte einer Nachbarin an. Als diese im Urlaub war, erhielt Cassie Blanko eine überraschende Nachricht von ihr: «Sie schrieb mir: 'Hey, ich fliege dich hierher, Gott hat mir gesagt, ich soll dich holen‘. Und ich dachte mir nur: 'Hm? Okay, Urlaub umsonst, cool'.»

Schon am Flughafen fing sie an zu trinken und schrieb ihrer Freundin: «Wir werden so viel Spass haben, richtig feiern!» Doch die Freundin antwortete: «Wir trinken nicht.» Cassie Blanko war verärgert und dachte daran, allein im Hotelzimmer zu trinken. Dort angekommen, zeigte ihr die Freundin ein Video von einer Predigt. «Das war meine erste Erfahrung mit dem Heiligen Geist», sagt Blanko. «Ich spürte plötzlich Gottes Liebe in meinem Herzen und begann zu weinen.»

Von Liebe durchdrungen

Sie fühlte sich von dieser Liebe durchdrungen und gleichzeitig von einem Gefühl der Reue überwältigt. «Ich weinte stundenlang», erinnert sie sich. Gott habe sie in diesem Moment geheilt und ihr Dinge gezeigt, die sie sich nicht erklären konnte.

Nach diesem Erlebnis hatte sie Angst, nach Hause zurückzukehren und in ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen. «Das letzte Mal, dass ich betrunken war, war auf diesem Flughafen», sagt Blanko. «Ein paar Monate später habe ich von einem Tag auf den anderen auch mit dem Rauchen aufgehört.»

Bei einem christlichen Treffen, das ihre Freundin organisiert hatte, erlebte Blanko eine tiefe Begegnung mit Gott. Sie übergab ihr Leben Jesus und fühlt sich heute als neuer Mensch in Christus.

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