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Trevor Rubenstein mit seiner Frau

Durch «verlorenen Sohn» gefunden – «Dieser Jesus ist ein falscher Prophet!»

Trevor Rubenstein wurde wütend, als einige Christen ihn in einem Einkaufszentrum ansprachen und ihm von Jesus erzählten. Doch ausgerechnet eine Geschichte aus der Bibel erwärmte sein Herz und bald darauf verflogen sogar seine Depressionen.

Trevor Rubenstein wurde wütend, als einige Christen ihn in einem Einkaufszentrum ansprachen und ihm von Jesus erzählten. Doch ausgerechnet eine Geschichte aus der Bibel erwärmte sein Herz und bald darauf verflogen sogar seine Depressionen.

Als ihm Christen von Jesus erzählen wollten, regierte Trevor Rubenstein heftig erzürnt: «Ich bin Jude!», bellte er. «Dieser Jesus, dem ihr folgt, ist ein falscher Prophet! Warum erzählt ihr mir von ihm?»

Lange Zeit später reflektierte er, dass seine Wut ungerechtfertigt war. Aber damals schien seine Reaktion vernünftig: Das Judentum war für seine wohlhabende Familie wichtig.

Trevor – sein hebräischer Name ist Tuvia – wuchs in einer gutbetuchten Familie auf. Obwohl er im Luxus lebte, litt er schon früh unter schweren Depressionen bis hin zur Selbstmordgefährdung. «Ich habe oft darüber nachgedacht, mich umzubringen», erinnert er sich. «Tief in mir fühlte ich, dass ich nicht so geliebt werde, wie ich es mir wünsche.»

Bei Süchtigen angenommen

Die innere Leere veranlasste ihn, nach Akzeptanz zu suchen – die er bei Drogensüchtigen fand. Er begann zu trinken und Drogen zu nehmen. «Das hat sich auf meine Schulnoten ausgewirkt», blickt er zurück.

Wegen schlechterer Noten und Verhaltensauffälligkeiten wurde er von der Schule verwiesen. Der Direktor des Bildungsinstituts donnerte grimmig: «Ich werde alles in meiner Macht Stehende tun, um sicherzustellen, dass du nicht wieder auf diese Schule zurückkommst.»

Dennoch fand Trevor den Weg an die Uni. Dort lud ihn ein Freund zu einer Bibelstunde ein. Ohne genauer hinzusehen, worum es dabei ging, sagte Trevor zu und merkte erst zu spät, dass er an einer Bibelstunde teilnahm.

Der verlorene Sohn

Aber der Freund hatte Antworten auf Trevors Zweifel – somit machte sich der neue Teilnehmer nicht gleich wieder aus dem Staub. Das Thema an diesem Tag war das Gleichnis vom verlorenen Sohn aus Lukas Kapitel 15.

Trevor hörte, wie der jüngere Sohn – in dieser von Jesus verwendeten Allegorie – seinen Vater um eine frühzeitige Freigabe des Erbes bittet. Der junge Mann verprasste dies in einem wilden Leben, bis er zuletzt mittellos hart arbeiten musste.

Die Bedingungen für den verlorenen Sohn waren so schlecht, dass er ass, was die Schweine assen – was für Juden ein undenkbarer Gräuel ist. Nachdem er eine Zeit lang gelitten hatte, beschloss er, nach Hause zurückzukehren und um Vergebung zu bitten. Er wollte es nicht wagen, um die Wiederherstellung der vollen Sohnschaft zu bitten; er würde sich damit abfinden, ein Diener im Haus seines Vaters zu sein. Die Diener seines Vaters hatten es besser als er in diesem Moment.

Tief beeindruckt

Sein Vater sah ihn von weitem kommen, er hatte ihn enorm vermisst, denn er liebte ihn inniglich. Er umarmte ihn und sagte zu ihm: «Du bist nicht mein Diener, du bist mein Sohn!»

Dies beeindruckte Trevor wie nichts zuvor. «Ich spürte einen tiefen Frieden in mir», berichtet Trevor von dieser ganz besonderen Bibelstunde auf dem College. «Es war ein Gefühl der Akzeptanz und der überwältigenden Liebe.»

Trevor erkannte: «Es gibt einen Gott, der mich liebt. Was ich jahrelang getan habe, hat mich von ihm getrennt. Und der Weg, ihn kennenzulernen, führte über die Worte von Jeschua (Jesus).»

Staunend las Trevor von nun an weiter in der Bibel. Er spürte Gottes Liebe und etwas Unerklärliches geschah: «Meine Depressionen gingen weg. Wie kann ein Buch so etwas bewirken? Wie konnte das Lesen von Worten das bewirken?»

Versöhnt

Trevor lernte den jüdischen Messias kennen. «Durch Jeschua kann ich mit Gott versöhnt werden. Obschon ich mich von ihm getrennt und isoliert hatte, hat er mich geliebt.»

Später wurde Trevor Rubenstein wohlhabend, er verkaufte Messinstrumente an die US-Regierung. «Ich hatte alles, was ich wollte, aber ich erkannte, dass Glück nicht von Geld und Erfolg kommt. Ich brauchte etwas Tieferes.»

Und weiter: «Ich verdanke mein Leben Jesus, denn ich weiss, dass ich mich umgebracht hätte, wenn er nicht in mir gewirkt hätte. Wie grossartig, dass er sein Leben gab, damit ich Leben haben und Liebe verstehen kann.»

Heute arbeitet Trevor Rubenstein für «Chosen People Ministries», einer Organisation, welche jüdischen Menschen den christlichen Glauben näherbringt.

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