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Veronyka Sanchez

Veronyka wurde Tänzerin – «Die Welt schmeckt nach verbranntem Toast»

Mit zehn Jahren kleidete sich Veronyka Sanchez wie ein Junge und wollte ein «Gangster» sein. Nach einer dramatischen Wende wurde ihr Vater Christ, die Familie begann in die Kirche zu gehen. Doch Veronyka wandte sich ab und wurde Tänzerin.

Mit zehn Jahren kleidete sich Veronyka Sanchez wie ein Junge und wollte ein «Gangster» sein. Nach einer dramatischen Wende wurde ihr Vater Christ, die Familie begann in die Kirche zu gehen. Doch Veronyka wandte sich ab und wurde Tänzerin.Ihre Familie war kriminell. «Das ist genau das Leben, aus dem ich stamme. Die Generationen vor mir waren Gangster.»

Dann änderte sich alles, als ihr Vater Christ wurde. Veronyka, damals noch in ihren Jugendjahren, lernte in der christlichen Gemeinde ein völlig neues Leben kennen.

Doch nach einer Kostprobe des christlichen Lebens beschloss sie, ihren Freunden zu folgen und die Kirche wieder zu verlassen.

Alkohol und Partys

«Ich wollte in die christliche Gemeinde gehen, aber ich nabelte mich dennoch ab, trank und ging auf Partys. Ich lebte ein Doppelleben. Ich hatte nie eine echte Eins-zu-eins-Beziehung zu Gott.»

Als sie 17 Jahre alt war und die Welt richtig kennenlernte, empfand sie diese als grossartig und sie glaubte, nun in «Freiheit» zu leben. «Ich wurde schwanger. Von da an ging es mit mir nur noch bergab.»

Plötzlich Tänzerin

Veronyka zog von Zuhause aus und lebte nach der Geburt in den verschiedensten Häusern. Als ihr Kind ein Jahr alt wurde, wandte sich Veronyka dem zu, was ihrer Meinung nach ihre einzig mögliche Karriere war: «Ich begann zu tanzen.»

«Ich befand mich in einer wirklich schweren Lage, und ich fühlte mich sehr allein. Ich hatte das Gefühl, dass ich rasch an schnelles Geld kommen musste. Ich wusste nicht, dass ich in die Dunkelheit hinuntersteigen würde, sobald ich diese Tür öffnete.»

Ausgenutzt

Drei Jahre lang verdiente sie gutes Geld mit «Tanzen». Sie erhielt ihre eigene Wohnung und ihr eigenes Auto. «Ich liess mich mit einigen Leuten ein, die mich ausnutzten und manipulierten. Gelandet war ich in der Dunkelheit und ich erkannte, dass ich noch tiefer würde fallen können.»

Das habe sie enorm erschreckt und sie dachte daran, wieder zu Gott umzukehren.

Weit von Gott entfernt

«Ich war so weit von Gott entfernt, dass ich ihn nicht mehr spürte», erinnert sie sich. «Der Ort, an dem ich mich befand, und die dunklen Dinge, die ich tat, machten mir Angst. Ich war nicht glücklich. Zwar verdiente ich eine Menge Geld und ich hatte alles, was von aussen her gut aussah, aber eigentlich wollte ich sterben. Ich hasste mein Leben.»

Sie begann, kleine Schritte auf Gott zuzugehen. Alle zwei Wochen besuchte sie den Sonntagsgottesdienst. «Das erzeugte einen Welleneffekt, der mich zu Gott zurückschwemmte. Ich bin wirklich dankbar, dass Gott mich an diesem dunklen Ort gefunden hat.»

Wie verbranntes Toast

Sie begann nun wieder täglich zu beten und Predigten zu hören. «Ich wollte einfach jeden Tag von Gott hören.» Dann folgte ihre Umkehr und sie zog zurück nach Hause. «Materiell gesehen habe ich im Moment gar nichts», sagt die heute 22-jährige Veronyka. «Aber innerlich springe ich vor Freude. Ich habe lieber Gott als Materielles.»

Sie sei voller Freude in die Welt gerannt, «doch diese hat mich benutzt und missbraucht. Da habe ich gesehen, wie gut Gott ist. Deshalb habe ich mich entschieden, ihm zu dienen. Die Welt schmeckt wie verbranntes Toast. Gott schmeckt wie frische Früchte vom Baum.»

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