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Tasha Layton

Tasha Layton – «Die persönlichsten Songs sind manchmal die universellsten»

Einst wollte sich Tasha Layton das Leben nehmen. «Ich habe sehr viel Mitgefühl mit denjenigen, die auf der Suche sind und die mit Depressionen und Angstzuständen zu kämpfen haben.» Sie spricht auch Ihnen Mut zu.

Einst wollte sich Tasha Layton das Leben nehmen. «Ich habe sehr viel Mitgefühl mit denjenigen, die auf der Suche sind und die mit Depressionen und Angstzuständen zu kämpfen haben.» Sie spricht auch Ihnen Mut zu.

Die christliche Sängerin Tasha Layton ist bekannt für ihren Hit «Look What You've Done», er wurde bei den diesjährigen Dove Awards als Song des Jahres nominiert. Viele Menschen schreiben ihr, dass das Lied für sie eine Hymne geworden sei, welche sie durch harte Zeiten gebracht hat.

Tasha Layton erinnert sich: «Ich wollte einen Song darüber schreiben, was Gott in meinem Leben getan hat. Manchmal, wenn wir die persönlichsten Songs schreiben, sind sie am Ende auch die universellsten.» Das sei bei diesem Lied der Fall gewesen. «Das Lied war sehr persönlich und am Ende wurde es zu etwas, das viele Leute verstanden haben. Ich bin erstaunt darüber, was Gott damit gemacht hat.»

Dunkle Momente

Das Leben von Tasha Layton war nicht immer positiv. Sie blickt auf einige dunkle Momente in ihrem Leben zurück, wo sie über Selbstmord nachdachte.

«Ich war in der Kirche sehr verletzt worden und konnte nicht verstehen, wie Christen so gemein sein konnten. Und ich hatte nicht die Mittel, um zu verarbeiten, was in meinem Leben vor sich ging. Also ging ich auf die Suche. Und am Ende dieser Suche fand ich mich bloss noch deprimierter und isolierter vor. Doch an diesem Tiefpunkt erkannte ich, dass Jesus der einzige ist, nachdem ich gesucht hatte. Er konnte mir wahren Frieden geben.»

«Ich habe viel Mitgefühl»

«Ich habe sehr viel Mitgefühl mit jenen, die auf der Suche sind und die mit Depressionen und Angstzuständen kämpfen. Ich glaube, dass meine eigenen Erfahrungen mir viel mehr Mitgefühl und Sensibilität geben, wofür ich sehr dankbar bin.»

Kürzlich sei sie nach einem Konzert von der Bühne gekommen, «ich ging auf die Toilette und weinte etwa 20 Minuten lang, einfach aus Dankbarkeit. Aus Dankbarkeit dafür, dass ich hier bin, dass ich eine wunderbare Familie habe. Und weil ich jeden Abend sehe, wie Menschen verändert werden. Viele Leute kommen nach der Show zu mir und weinen. Ich halte sie einfach fest, während sie weinen, weil die Songs ihnen so viel bedeutet haben. Das kann man gegen nichts eintauschen.»

«Es wird alles gut werden»

Das Lied «It's Going to be OK» schrieb sie über ihren Selbstmordversuch. «Als wir mit dem Demo fertig waren, war ich so hochschwanger, dass ich die Demo-Stimme etwa 30 Sekunden, nachdem wir den Song geschrieben hatten, aufgenommen habe. Und als ich dann später zurückging, um meine endgültige Stimme aufzunehmen, war ich so schwanger, dass ich gar nicht mehr singen konnte. Die Stimme, die man im Radio hört, ist also eine, die 30 Sekunden nach dem Schreiben des Songs aufgenommen wurde.» Die Emotionen im Raum waren bei dieser Aufnahme sehr echt, tief und roh. «Ich glaube, dass es das wirklich einfängt.»

Viele Menschen, die jemanden verloren haben, seien durch das Lied getröstet worden. «Ich habe nicht mit der Flut von Briefen und Nachrichten zu diesem Song gerechnet.»

Sie sei fest davon überzeugt, dass Gott sie zu dem gemacht hat, was sie ist. «Mein Ziel ist es, anderen zu helfen, das ebenfalls herauszufinden. Warum gräbst du nicht die Lügen in deinem eigenen Leben aus und findest heraus, zu wem Gott dich gemacht hat, wer du bist und wie besonders du bist? Du musst niemanden konkurrieren. Du kannst einfach du selbst sein. Vergleiche erdrücken die Kreativität.»

Tasha Layton rät dazu, zu erfahren, wer man in Christus ist, «und zu wissen, dass sein Timing perfekt ist». Ein Schritt, den jeder machen kann.

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