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Lauren Alaina

Sie wurde «Miss Piggy» genannt – Die Hater überwunden und Ewigkeit gespürt

Der Kritik in den sozialen Medien ausgesetzt, wurde das Selbstvertrauen der Sängerin Lauren Alaina untergraben. Doch die Country-Sängerin und «Americon-Idol»-Finalistin lernte, sich wieder aufzurichten, auch nach dem Verlust ihres Stiefvaters.

Der Kritik in den sozialen Medien ausgesetzt, wurde das Selbstvertrauen der Sängerin Lauren Alaina untergraben. Doch die Country-Sängerin und «Americon-Idol»-Finalistin lernte, sich wieder aufzurichten, auch nach dem Verlust ihres Stiefvaters.«Ich stehe auf der Bühne und all diese Leute schreien meinen Namen und singen meine Lieder. Und dann komme ich von der Bühne runter und fühle mich irgendwie einsam», berichtet Lauren Alaina. «Das Hoch auf der Bühne und dann ist man alleine im Hotelzimmer oder im Bus.»

Dennoch nagt dies nicht an ihr, da sie letztlich nicht alleine ist: «Ich bin nicht allein – denn je älter ich wurde, desto mehr lerne ich, Bibelstunden zu machen oder zu beten oder Freunde zu haben, mit denen ich über Jesus sprechen kann. Und das erdet mich wirklich und zentriert mich und hilft mir, zu wissen, wo ich bin und wer ich bin.»

Enormer Druck

Als sie als Teenagerin an der zehnten Staffel von «American Idol» teilnahm, rückte sie plötzlich ins Rampenlicht und war in den sozialen Medien Kommentaren und Kritiken ausgesetzt. Gleich ob Kleidung oder Gewicht – alles wurde diskutiert. Der Druck war enorm und untergrub ihr Selbstvertrauen, das durch eine Essstörung noch verstärkt wurde.

Heute will die Sängerin, die bei «Dancing with the Stars» dabei war, andere Mädchen mit ihrer Geschichte ermutigen.

Aufgewachsen ist sie in eher ärmlichen Verhältnissen, «aber wir hatten eine Menge Liebe, und meine Eltern haben beide sehr, sehr hart gearbeitet und dafür gesorgt, dass mein Bruder und ich alles hatten.» Im Alter von elf Jahren begann sie, an Gesangswettbewerben teilzunehmen und in der Kirche zu singen. Die Eltern förderten sie stark, «dafür bin ich ihnen sehr dankbar».

Plötzlich in der Lieblingsshow

Als Kind sei sie von «American Idol» besessen gewesen. «Als ich sechs Jahre alt war, sagte ich zu den Leuten, dass ich eines Tages dabei sein werde.» Dann machte sie bei «Chattanooga Idol» mit. «Gewinnt man dort, muss man bei 'American Idol' nicht in der Schlange stehen.» Sie erreichte den fünften Rang.

«Aber meine Eltern fuhren mich trotzdem nach Nashville zum Vorsingen bei 'American Idol'. Dann war der Typ dran, der bei 'Chattanooga Idol' gewonnen hatte. Er schaffte es nicht. Ich weinte und sagte: 'Mom, wir müssen nach Hause, er hatte mich ja geschlagen.' Doch meine Mutter sagte: 'Setz dich. Wir werden bleiben. Wenn du nicht vorsprichst, wirst du es für den Rest deines Lebens bereuen.'» Lauren schaffte es nicht nur in die Show – sie wurde sensationell Zweite.

«Die Leute können sehr gemein sein»

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Im Rampenlicht begann für sie ein schwierige Phase, besonders in den Lebensjahren 15 bis 19. «Online können die Menschen sehr, sehr gemein sein. Eine Zeit lang war es wirklich schwer für mich. Ich begann, mit einer Essstörung zu kämpfen, und dann ging ich ins nationale Fernsehen und die Leute machten Kommentare über mein Gewicht. Es gab Blogs, die mich nur Miss Piggy nannten, und sie setzten mir Schweinenasen ins Gesicht.»

Das sei eine Art Rezept für eine Katastrophe gewesen. Dann durchlief sie eine Therapie und begann sich auf Dinge zu konzentrieren, die sie an sich mag.

Der Glauben als Zentrum

Eine besondere Hilfe war ihr christlicher Glaube. Durch ihre Eltern hatte sie erfahren, dass Jesus sie bedingungslos liebt. «Ich hatte nie das Gefühl, nicht geliebt zu werden. Wir kehren ihm den Rücken zu, aber er kehrt uns nie den Rücken zu. Und wenn wir bereit sind, zu ihm zurückzukehren, ist er immer da.»

In den Jahren nach «American Idol» trug sie die Last des Wunsches, jemand zu sein, zu dem die Leute aufschauen können. «Ich versteckte, wer ich wirklich bin. Und dann habe ich angefangen, Lieder über diese wirklich persönlichen Dinge zu schreiben, und das hat mich befreit. Ich will nicht, dass irgendein junges Mädchen mich ansieht und denkt, dass ich einfach der selbstbewussteste Mensch der Welt bin, weil ich mich dafür entscheide, selbstbewusst zu sein. Das war für mich nicht selbstverständlich. Aber ich war lange Zeit sehr unsicher, und ich musste wirklich hart daran arbeiten, mich selbst lieben zu lernen.»

Unbeschreiblich schön

Vor rund zwei Jahren starb ihr Stiefvater Sam an einer Krebserkrankung. Er habe nie Selbstmitleid gehabt und immer wieder gesagt, dass er geheilt würde. Und sie selbst habe nie so häufig gebetet, wie in seinen letzten Monaten. Sie sei auch wütend auf Gott geworden.

In seiner letzten Woche war er kaum mehr ansprechbar. «Dann öffnete er noch einmal die Augen und sagte: 'Ich habe es gefunden.' Und ich fragte: 'Was hast du gefunden?' Er sagte: 'Den Himmel. Und er ist so schön.' Er beschrieb vieles, das unbeschreiblich schön war. Und dann sagte Sam: 'Ich liebe euch alle, aber ich muss jetzt gehen.' Dann schloss er seine Augen und ein paar Stunden später starb er.»

Dieser Tag veränderte ihr Leben für immer. «Ich werde das nie vergessen. Der Ausdruck in seinem Gesicht... er war so krank und hatte so grosse Schmerzen, und plötzlich war es, als ob alles weg wäre. Er beschrieb buchstäblich den Himmel.» Und sie weiss, dass es ein Wiedersehen in der Ewigkeit geben wird.

Gott sei ihr bester Freund und Vater. «Und er die Quelle der Kraft und jemand, mit dem ich reden kann. Wenn ich schwach bin und nicht verstehe, was vor sich geht, weiss ich, dass er immer zuhört und ich mit ihm reden kann.»

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