Trotz schlimmer Vergangenheit – Darren Mulligan: «Jesus ist Spezialist für Menschen wie mich»

Der irische Sänger der christlichen Band «We are Messengers» erklärte, dass er 2003 aus Irland nach Amerika abhaute, um seine Musikkarriere voranzutreiben und seinen Verantwortungen daheim zu entgehen.

Der irische Sänger der christlichen Band «We are Messengers» erklärte, dass er 2003 aus Irland nach Amerika abhaute, um seine Musikkarriere voranzutreiben und seinen Verantwortungen daheim zu entgehen. Dabei geriet Darren Mulligen in eine Abwärtsspirale, von der er nicht alles erzählen kann – dennoch ist er inzwischen zum Hoffnungsträger geworden.

Der Musiker wuchs in einem traditionell irisch-katholischen Elternhaus auf. Doch er war es leid, in die Messe und zur Beichte zu gehen. «Ich hörte kein einziges Mal, dass Jesus Christus mich liebt und dass ich ihn lieben kann.»

«Ich war ein Ehebrecher und Trinker, war gewalttätig. Ich tat alles, was übel war – ich verletzte andere und lästerte über Gott. Es war klar, dass Gebete in einem religiösen Setting mich nicht befreien würden.»

Schlimme Dinge getan

«Ich habe Dinge getan, von denen ich gar nicht reden kann. Ich habe Dinge gesehen und war in Sachen involviert – wenn du mich gut kennen würdest, würdest du hinterher nicht mehr mit mir sprechen», sagte Darren Mulligan kürzlich zu einem Interviewer. «Oder vielleicht würdest du es doch, weil du weisst, wer Jesus ist und dass er Spezialist ist im Umgang mit Menschen wie mir.»

Als der Ire seine Heimat zurückliess, kämpfte seine Freundin mit Essstörungen und musste bewältigen, dass ihr Vater in die Alkoholsucht abglitt. «Heute ist sie, Heidi, meine Frau. Damals litt sie unter sehr schweren Umständen und ich stahl mich feige davon und rannte weg in die USA.» Tatsächlich machte er dort Karriere. «Doch als ich jeden Abend in der Woche in einer anderen Stadt in einem anderen Staat Rock-Shows spielte, ging es bergab mit mir.»

«Ich hasste, dass sie glücklich war und ich nicht»

Mulligan wusste nicht, dass Heidi in der Zwischenzeit zu Gott gefunden hatte. Bis sie ihm dies schliesslich am Telefon eröffnete. «Ich hasste den Gedanken, dass sie glücklich war, denn sie klang auch so, während es mir miserabel ging.» Nach ein paar Jahren kehrte Mulligan zurück nach Irland. «Heidi sagte mir, dass sie mich liebt und mir vergibt. Und so fand ich zu Jesus, durch die Wahl und die Liebe einer guten Frau.»

Er habe sich ausgesprochen dreckig und erbärmlich gefühlt. Er habe dies sogar richtig auf der Haut gespürt. «Gott wurde so real und so heilig für mich. Ich erkannte den tiefen Graben zwischen ihm und mir. Ich spürte das Schwergewicht und die Schuld – und so gab ich ihm in dieser Nacht mein Leben hin.» Er begann, in der Bibel zu lesen und es dauerte noch einige Zeit, bis er wirklich verstand, was dies bedeutet. «Ich verliebte mich in dieser Zeit in Gott und lernte mehr und mehr, wie er mich sieht – als reiner Mensch und als Königssohn.»

«Ich schäme mich nicht»

Er habe kein Problem zu sagen, er sei ein christlicher Musiker. «Ich bin ein christlicher Vater, ein christlicher Ehemann, ein christlicher Racquetball-Spieler. Ich bin ein christlicher Wähler und christlicher Gärtner. Alles, was ich tue, tue ich in seinem Namen», hält Mulligan fest.

Er könne es verstehen, wenn ein Musiker sagt, dass er an Christus glaubt, aber kein christlicher Musiker ist. «Doch ich schäme mich nicht für ihn, für das, was er für mich getan hat. Ich werde nie umkehren und sagen, 'ich bin kein christlicher Was-auch-immer'.»

«Glaube ist lebensverändernd»

Er sei erfüllt von der Güte Gottes. «Die Tatsache, dass ich heute atmen kann… das habe ich nicht verdient. Doch Gott sagt, dass ich heute atmen darf. Und er sagt, dass ich heute die Hand meiner Frau halten kann. Also bin ich ein christlicher Hände-halter. Es ist etwas aussergewöhnlich, das so zu sagen, doch es ist wahr.»

Deshalb mag er es, auf der Bühne mit seinen Songs auf die Güte von Christus aufmerksam zu machen. «Wir wollen den Glauben auf einfache Weise bekanntmachen und zeigen, dass er relevant und lebensverändernd ist.»

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