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Cody McCarver

Tod des Vaters brachte Wende – Cody McCarver: «Bei Jesus gibt es Hoffnung!»

Cody McCarver sagt, dass er einst seinen Glauben verloren hat. Doch der Country-Musiker fand zurück zu Gott, nachdem sein Vater gläubig geworden war, ehe er im Gefängnis starb. Cody selbst war früher verstrickt in Drogen, Alkohol und Hass auf Gott.

Cody McCarver sagt, dass er einst seinen Glauben verloren hat. Doch der Country-Musiker fand zurück zu Gott, nachdem sein Vater gläubig geworden war, ehe er im Gefängnis starb. Cody selbst war früher verstrickt in Drogen, Alkohol und Hass auf Gott.

Sein Vater verbüsste eine lebenslange Haftstrafe, weil er des Mordes angeklagt war. «Meinen Vater auf diese Art zu verlieren, hatte einen grossen Einfluss auf meinen Weg mit Jesus. Es geschah so unerwartet und ich geriet in einen inneren Kampf.» Drei Wochen vor dem Tod seines Vaters betete Cody nach einem Gefängnisbesuch noch für die Freiheit seines Dads.

Nach dessen Tod war McCarver wütend auf Gott. Doch dabei erlebte er erstmals, wie der Schöpfer zu ihm sprach. Sein Vater hatte Freiheit gefunden, nur nicht auf die Art, wie sich der Sänger das vorgestellt hatte.

Die Rückkehr

«Als ich mit dem Gefängnisseelsorger die Zelle räumte, sagte mir dieser, dass mein Vater sein Leben Jesus Christus übergeben hatte. Und ich las die Bibelstudie, die mein Vater begonnen hatte.» Nachdem McCarver entdeckt hatte, dass sein Vater in der Lage gewesen war, sein Leben Jesus Christus anzuvertrauen, bevor er die Erde verliess, erneuerte auch er seinen Glauben.

Seit diesem Tag folge er ganz Jesus nach, so Cody. Viele würden sich nicht vorstellen können, wie sehr die Eltern ein Kind prägen. «Siebzig Prozent aller Kinder, die einen Elternteil im Gefängnis haben, landen selbst später hinter Gittern.»

Drogen und Alkohol entflohen

Cody McCarver, der früher in der Country-Band «Confederate Railroad» spielte, ist dankbar für die wundersame Wende, die er in seinem Leben erleben durfte. Früher war er verstrickt in Drogen, Alkohol und Hass auf Gott.

Dabei hatte seine Laufbahn einst im jungen Alter in der Kirche begonnen, doch er entfernte sich, nachdem seine Familie nicht mehr hinging. «Davor hatte ich im Alter von neun Jahren Piano in der Gemeinde gespielt und meine Mutter war Sonntagsschullehrerin.» Doch nach einem Disput mit einem anderen Gemeindemitglied verliess die Familie die Gemeinde.

«Es war das Ende der Familie»

«Wir gingen nie mehr hin und dies war mein Ende und das meiner Familie. Später realisierte ich, dass wir unseren Glauben in Menschen gesetzt hatten und nicht in Gott», bilanziert Cody McCarver. Bald begann die erwähnte Abwärtsspirale. «Ich merkte, dass ich in Bars Musik machen und so Geld verdienen konnte. Und das machte mir sogar noch Freude!»

Als er dann mit der Band «Confederate Railroad» unterwegs war, schlitterte er im Tour-Leben in ein Alkoholproblem hinein. «Wir tranken und machten Party.» Dies zusehends extremer. Eine Anzeige wegen Trunkenheit am Steuer folgte ebenso wie eine Alkohol-Vergiftung.

Die Abwärtsspirale

Ausgerechnet am 14. August 1998, dem Geburtstag von Cody, wurde sein Vater unter Arrest gesetzt und zu einer lebenslangen Haftstrafe wegen Mordes verurteilt. An Codys wildem Lebensstil änderte sich nichts. Erst 15 Jahren nach der Inhaftierung veränderte sich sein Leben völlig durch den eingangs erwähnten Tod seines Vaters.

«Leben ohne Jesus ist kein Leben»

Mit seinen diversen Alben erinnert Cody McCarver seine Hörer daran, dass es Hoffnung in Christus gibt. «Meine Lyrik richtet sich an Menschen, die nicht in eine christliche Gemeinde gehen. Ich hoffe, dass ich ihnen einen besseren Weg zeigen kann. Ich hoffe, dass ich zeigen kann, dass ein Leben ohne Jesus kein Leben ist. Und für jene, die bereits gläubig sind, hoffe ich zu zeigen, dass Gott wirklich jeden gebrauchen kann.»

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