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Greg Wooldridge war Pilot bei der Flugstaffel «Blue Angels»

Zweimal Nahtod-Erlebnis – «Blue Angels»-Leader: «Glaube veränderte mein Leben»

Die «Blue Angels» sind eine der spektakulärsten Kunstflugstaffeln der Welt. Drei Saisons lang führte Greg Wooldridge die Formation an. Bei einem früheren Hochgeschwindigkeitsmanöver wäre er fast ums Leben gekommen.

Die «Blue Angels» bieten ein visuelles Spektakel von höchstem Unterhaltungswert. Die blau lackierten F-18-Jets fliegen bei Airshows atemberaubende Flugmanöver mit höchster Präzision in engen Formationen.

Die «Blue Angels» sind eine Jet-Kunstflugstaffel, ähnlich der in der Schweiz bekannten «Patrouille Suisse». Der neue Dokumentarfilm «The Blue Angels» gibt einen unvergleichlichen Einblick in das Innenleben der Staffel.

Nahtoderfahrung führte zum Glauben

Zu den prägenden Personen rund um den Film gehört Pilot Greg «Boss» Wooldridge, er führte die «Blue Angels» in den Showsaisons 1991, 1993 und 1996 an – er ist der einzige Pilot, der die Staffel während gleich drei Saisons angeführt hat. Und er gehörte zu den Piloten, die bei einem Hochgeschwindigkeitsmanöver in der Luft fast ihr Leben verloren...

Bevor Wooldridge für die «Blue Angels» ausgewählt wurde, nahm er an einem Luftkampftraining mit einer A-4 Skyhawk über Südkalifornien teil, als er bemerkte, dass die Steuerung plötzlich nicht mehr reagierte. Das Flugzeug stürzte zu Boden. Erst 150 Meter über dem Boden konnte Woolridge die Maschine wieder unter Kontrolle bringen und gerade noch abfangen.

Zum Handeln berufen

Pixabay / griepsma
Die «Blue Angels» im Einsatz

Woolridge, der vor sieben Jahren Christ wurde und auch einen Herzstillstand überlebte, sagt, seine Nahtoderfahrungen hätten ihn zu einem tiefen Glauben geführt und sein Engagement beim Film «The Blue Angels» geprägt. Er kommt im Streifen ausführlich zu Wort und ist einer der ausführenden Produzenten.

«Früher dachte ich, ich hätte einfach nur Glück gehabt», erinnert sich Wooldridge. «Dann hatte ich einen Herzstillstand. Ich wurde acht Minuten lang wiederbelebt. Es ist gut ausgegangen, ich habe keine Hirnschäden davongetragen.»

Heute sagt Woolridge, dass er seine Reise als einen Segen von Gott und einen Aufruf zum Handeln betrachtet.

Beziehung zu Gott aufgebaut

«Vor nicht allzu langer Zeit baute ich eine Beziehung zum Herrn Jesus auf, und mir wurde klar, dass er sagte: ‘Wooldridge, ich bin noch nicht fertig mit dir. Ich brauche dich da draussen, um ein paar Dinge zu tun. Wir müssen ein paar Leute an Bord holen.’ Das war ein Teil meiner Reise und diese ist noch ziemlich neu: Erst vor sieben Jahren habe ich wirklich angefangen zu glauben und zu wissen, dass mit Gebet und Glauben alles möglich ist. Das ist ein Teil davon, wie ich jetzt mein Leben lebe, mit diesem Gefühl der Liebe.»

Für Greg Wooldridge ist der Film auch eine Hommage an die Elitepiloten und eine starke Botschaft über Hingabe und Können. «Wir konzentrieren uns auf die Menschen und ihre Reise, ihre Kämpfe und ihre Erfolge bei der Überwindung von Hindernissen.»

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