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Brände in Australien

Hoffnung mitten in Asche – Australier berichtet, wie Gott die Feuerwand wendete

Das Gebet rettete Hunderte der australischen Küstenstadt Mallacoota, sagt David Jefferey. Seine Geschichte ging via «BBC» um die Welt. Ein unerklärlicher Wind stoppte die Feuerwand. Seine Nachbarn bezeugen dieses rettende Wunder.

Das Gebet rettete Hunderte in der australischen Küstenstadt Mallacoota, sagt David Jefferey. Seine Geschichte ging via «BBC» um die Welt. Ein unerklärlicher Wind stoppte die Feuerwand. Seine Nachbarn bezeugen dieses rettende Wunder.

David Jeffery gehört zu den «Gesichtern von Mallacoota» in der jüngsten «BBC»-Berichterstattung über die Buschfeuer. «Vergesst den Untergang – es gibt zu viele tolle Geschichten», sagt Jeffery und verweist auf die «wundersamen Ereignisse», die das Leben vieler in Mallacoota verschonten, darunter auch Jeffery und seine Nachbarn.

Er sei überwältigt, dass so viele Menschen gerettet wurden – einschliesslich der vielen Urlauber. David Jeffery, Besitzer des «Wave Oasis B&B» in Mallacoota, wurde zum internationalen Gesicht der australischen Buschfeuerkrise, nachdem er am 1. Januar in den «BBC News», «SkyNews» sowie «ABC» vorgestellt wurde.

«Atheist, der sich dem Gebet zuwandte»

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David Jeffrey

Jeffery wurde – fälschlicherweise – von einigen Medien als der «Atheist, der sich dem Gebet zuwandte» bezeichnet, als er Gott bat, die Windrichtung zu ändern, während die Feuerfront sich näherte. Und genau das ist passierte.

Einzig: Jeffery ist bereits seit mehr als 25 Jahren Christ. Er erwähnte seinen früheren Atheismus nur, um zu zeigen, dass er versteht, wie «lächerlich» seine Geschichte für diejenigen klingen mag, die nicht an «den Gott der Bibel» glauben. Deshalb erklärte er, dass er damals selbst Atheist war.

Jeffery glaubt, dass es schwer sei, dieses Ereignis als etwas anderes als eine wunderbare Antwort auf die Gebete zu verstehen. Dieses Wunder hätten Hunderte, wenn nicht Tausende am Mallacoota-Kai erlebt. «Das kann nicht alles nur Glück gewesen sein.»

Das Gebet

Als die Nachricht vom nahenden Feuer in den frühen Morgenstunden des Neujahrstages Mallacoota erreichte, bereiteten sich Jeffery und seine Nachbarn darauf vor, ihre Häuser gegen «einen glühenden Angriff» zu verteidigen.

Erst als Jeffery von einem Nachbarn der Polizei und einem Freund, der ehemaliger Feuerwehrchef ist, den Ratschlag erhielt, sich mit den Gästen des B&B an den Kai zurückzuziehen, verliess er das Gebäude.

Als die Feuerwand auftauchte – sie war laut Jeffery 20 Meter hoch und bewegte sich mit 90 Stundenkilometern – beteten Jeffery und zwei ältere «Gebetskrieger». «Wir konnten das Getöse hören. Es klang wie tausend Güterzüge, die auf uns zukamen. Dann drückte uns eine riesige Böe, als ob jemand die Tür eines Ofens geöffnet hätte... Es wurde schwarz. Der Rauch war so dicht, dass man kaum atmen konnte. Hätte der Herr das nächste Gebet nicht erhört, hätten wir wohl noch 30 Sekunden gehabt.»

«Wir brauchen Wind aus dem Osten»

«Ich betete: 'Herr, wir brauchen Wind aus dem Osten.' Sobald ich das sagte, fing es an, ein wenig von Osten zu wehen. Dann wurde ich lauter und der Wind wurde stärker. Dann wurde ich wieder lauter und es wurde wieder stärker... Ich spürte, wie es sich veränderte. Ich merkte: Je mutiger ich wurde, desto stärker wurde der Wind. Ich rief: 'In Jesu Namen, danke, Herr, dass du diese Menschen gerettet hast. Dränge es zurück, Herr, rette uns!'»

Er sei die Verzweiflung in Person gewesen. «Es war mir egal, wer mich hörte. Ich wusste, dass Gott das tat, worum ich ihn bat. Denn wenn er mir nicht antwortete, waren wir tot.»

Wind war nicht prognostiziert

Jeffery stellt später fest, dass kein Wind aus dem Osten prognostiziert war. «Was Gott tat, war, das Feuer vom Osten her zurückzudrängen, was unmöglich war, aber er tat es. Er tat dies fünf Minuten lang, was die Feuerfront so weit zerbrach, dass sie nicht mehr dorthin gelangen konnte, wo wir waren.»

«Die Feuerwand kam meinem Haus immer näher und näher. Wir waren dabei, alles zu verlieren. Ich konnte die Einheimischen hören, wie sie sagten: 'Das ist die 'Wave Oasis', die da oben liegt.'»

Er sei viel mehr um seine Nachbarn besorgt gewesen, die geblieben seien, um ihr Haus zu verteidigen, als um sein eigenes Eigentum.

«Bete!»

«Dann hörte ich Gott zu mir sagen, 'bete!' Ich begann mit einem armseligen kleinen Gebet. Dann erhob sich darin der Glaube.» Es war, als hätte Gott die Flamen ausgeschaltet. «Der ganze Brennstoff war noch da – die Häuser waren noch da, das Gras war noch da.»

Er beobachtete weiter: «Meine Nachbarn – die keine Christen sind – waren Augenzeugen und sie sagen mir 'Gott hat uns gerettet'. Sie dachten, sie würden vernichtet werden, weil der Feuerball direkt auf sie zukam. Aber die ganze Strasse wurde verschont und der Busch um uns herum ebenso. Es gab keine Brandspuren. Es ist wirklich kein einziger Grashalm versengt. Sie haben ein Wunder gesehen. Sie haben das Übernatürliche gesehen – Flammen, die zurückgeschlagen wurden, die Glut, die ins Gras spickte und nicht brannte, ohne auch nur einen Brandfleck.»

Es sei buchstäblich wie in der Bibel im Buch Daniel gewesen: «Wie bei Shadrach, Meshach und Abednego, die vom feurigen Ofen verschont blieben... Wir sind in Ehrfurcht vor dem, was Gott tut.»

Der Weckruf

Jeffery beschreibt ihre «wundersame» Flucht als «eine Gnade, denn, ehrlich gesagt, ich kenne die Alternative zur Ewigkeit, von der Jesus sprach, und er will nicht, dass jemand dorthin geht». Er hofft, dass diese Situation als «Weckruf» dienen könnte, der «den Menschen hilft zu erkennen, dass es einen Gott gibt und dass er sie liebt, dass der einzige sichere Ort hinter diesem Kreuz ist.»

Zusätzlich zu den Gesprächen mit den Nachbarn öffnet Jeffery nun sein Grundstück für die Verpflegung und Unterbringung von Polizei und anderen Notfalldiensten. «Nicht nur, dass dieses Gebäude nicht bis auf die Grundmauern niedergebrannt ist: Jetzt wird es auch noch unter unglaublichen Umständen genutzt. Dieses Gebäude bietet nun die Möglichkeit, dass die Liebe fliesst – so sehe ich das.»

Und er betont: «Es ist Zeit für die Menschen, aufzustehen und zu beten. Es ist Zeit, sich ernsthaft mit Gott auseinanderzusetzen und wieder sein Wort zu lesen.»

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