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Drew Worsham

Kein «Taschenspielertrick» – Aus Teufels Hand in Gottes Hand gewechselt

Das kostenlose Haus und die Gage in Nashville, die dem christlichen Magier Drew Worsham angeboten wurden, um seine Karriere als Entertainer in Gang zu bringen, waren verlockend – doch Worsham hatte andere Pläne…

Das kostenlose Haus und die Gage in Nashville, die dem christlichen Magier Drew Worsham angeboten wurden, um seine Karriere als Entertainer in Gang zu bringen, waren verlockend – doch Worsham hatte andere Pläne…

Drew Worsham zog durch das Land, um seine Tricks vorzuführen – inklusive einer Präsentation des Evangeliums – und wollte in den Staat Washington gehen, weil es zu dieser Zeit der am wenigsten kirchlich geprägte Staat war. Er wollte College- und Highschool-Kindern mit Hilfe der Tricks dienen, obwohl er keine finanziellen Garantien hatte.

«Ich war dabei, von diesem verlockenden Deal, ein nationaler Performer zu werden, wegzugehen. Der Umzug nach Washington fühlte sich an wie ein Umzug nach Afrika. Es war der am weitesten entfernte Punkt in den USA von dem Ort, an dem ich lebte.»

Aber er wurde von der überwältigenden Not angezogen. Von 35'000 College-Studenten in Washington besuchten nur 200 oder 300 eine Kirche. Also legte er seinen Traum von einer grossen Karriere beiseite.

Vom Glauben überrascht

Drews Liebe zu den Tricks begann mit einem Mickey-Mouse-Zauberbuch. Neben dem Erzählen von Witzen war Magie eine Möglichkeit, Menschen zu erfreuen, und jedes Mal, wenn Drew einen neuen Zaubertrick in einem Geschäft sah, wollte er ihn kaufen.

Er war nicht wirklich am Evangelium interessiert, bis ein älterer Mann anfing, ihm ohne Druck davon zu erzählen.

Die Strategie, weniger zu sagen und mehr zu zeigen, funktionierte wie ein Zaubertrick. Drew entzog sich der Hand des Teufels und landete in Gottes starker Hand. Nun baute Drew die Botschaft der Erlösung in seine Vorführungen ein.

Die Kluft überwinden

Zum Beispiel lässt er – scheinbar – eine Schwammkugel aus der Hand einer Person verschwinden und in seiner Hand auftauchen. Dann spricht er darüber, dass es für den Menschen unmöglich ist, die Kluft zwischen einem heiligen Gott und dem sündigen Menschen zu überwinden, aber Gott hat einen Weg durch das Kreuz Christi geschaffen.

Zusammen mit einem Bekannten vom College tingelte er nach dem Abschluss mit dem Auto ein Jahr lang quer durch die Vereinigten Staaten, um in Cafés und Jugendgruppen zu zaubern und zu musizieren – überall, wo sie durften. Die Leute öffneten ihre Häuser und kochten für sie.

Dann bekam er die Einladungen nach Washington und Nashville, mit einem Haus und einem Gehalt inklusive. Alles, was er tun musste, war, Auftrittsorte zu finden. «Ich möchte dir helfen, das auf die nächste Stufe zu bringen», sagte sein Gönner – ohne Bedingungen zu stellen.

Helfen statt Karriere

Aber dann dachte Drew, dass er anderen helfen wollte, statt seiner Karriere zum Erfolg zu verhelfen. Bis heute glaubt Drew, dass Gott mit beiden Entscheidungen einverstanden gewesen wäre. Aber er wählte Ungewissheit und Dienst statt Versorgung und ein Sprungbrett zum Erfolg.

Wie Gott es wollte, erlangte Drew nationalen Ruhm, obwohl er dachte, er hätte diesen Traum «an den Nagel gehängt». «Wir sind alle mit Gaben, Talenten und Fähigkeiten gesegnet. Wie können wir unser Leben und unsere Gaben für etwas Grösseres nutzen? Ich denke, das Abenteuer, in das Gott uns gerufen hat, ist so viel grösser, so viel beängstigender, aber so viel lohnender.»

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