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Ernestine Shepherd

Ernestine Shepherd (84) – Älteste Bodybuilderin der Welt ermutigt uns alle

Heute, am 16. Juni, feiert die älteste Bodybuilderin der Welt ihren Geburtstag: Die engagierte Christin, Fitnesstrainerin und Rednerin Ernestine Shepherd (84) ist laut dem «Guiness Buch der Rekorde» die älteste Bodybuilderin der Welt.

Heute, am 16. Juni, feiert die älteste Bodybuilderin der Welt ihren Geburtstag: Die engagierte Christin, Fitnesstrainerin und Rednerin Ernestine Shepherd (84) ist laut dem «Guiness Buch der Rekorde» die älteste Bodybuilderin der Welt. Sie steht früh auf, joggt, hebt Gewichte – danach geht sie ihrer Arbeit als Fitnesstrainerin nach.Im Leben von allen Menschen sollte das Training eine Schlüsselposition im Leben einnehmen, sagte Ernestine Shepherd laut der «Chicago Tribune» einmal auf einem Gesundheitskongress. Dies gelte auch für Senioren.

Ein später Einstieg ist möglich, wie ihre eigene Biografie zeigt: Sie begann im Alter von 56 Jahren mit dem Fitness-Training – und ist im Alter von 84 Jahren fitter als viele in ihren Jugendjahren. Auf ihrer Webseite hält sie fest, dass sie die beste Zeit ihres Lebens lebe («Having the time of my life»), in einem Alter, in dem viele finden, dass es ihnen schlechter geht und sie alt werden.

«Fühle mich besser als mit 40»

«Heute fühle ich mich besser als mit 40», schreibt Ernestine Shepherd auf ihrer Webseite. Und sie hält fest, dass man auch im fortgeschrittenen Alter nicht zum alten Eisen gehören würde. Sie gilt als Vorbild für viele ältere Frauen.

Bereits im März 2010, in Rom, wurde die heute 84-Jährige als älteste Bodybuilderin der Welt geehrt, die Aufnahme ins «Guiness Buch der Rekorde» erfolgte.

Etwas musste geschehen

Früher habe sie keine Workouts gemacht und auch sonst keinen Sport betrieben. Das Umdenken erfolgte, als sie mit 56 Jahren mit ihrer Schwester Velvet am Kleider-shoppen war. Die beiden lachten sich gegenseitig beim Anprobieren aus. An diesem Punkt angekommen wusste sie, dass etwas geschehen musste.

Die beiden besuchten ein Fitnesscenter, um an ihren Körpern zu arbeiten. Kurz darauf verstarb ihre Schwester an einem Hirn- Aneurysma und Ernestine besuchte das Gym nicht mehr – bis ihr nach ein paar Monaten jemand sagte, dass Velvet gewollt hätte, dass sie weitermacht.

Schritt für Schritt wurde sie nicht nur fitter, sondern sie bezeichnete sich mehr und mehr als glücklicher denn je zuvor.

Programm beginnt früh

Viele Jahre später, 2007, erfolgte ihre erste Teilnahme an einem Natural-Bodybuilding-Event – sie siegte und stach dabei Frauen aus, die um Jahrzehnte jünger waren.

Jeden Morgen steht sie bereits um vier Uhr auf, joggt bis zu 16 Kilometer und trainiert danach mit Gewichten. Verletzt sei sie nie gewesen und auch mit Schmerzen habe sie nie zu kämpfen. Wichtig, so die Athletin, sei eine gute Ernährung und ein langsamer Einstieg in diesen Sport.

Glaube wichtig

Wichtig ist ihr zudem der christliche Glaube, über den sie beispielsweise bei «Facebook» berichtet. So schrieb sie einmal, nachdem sie eine positive Rückmeldung von jemandem erhalten hatte: «Ich fiel auf die Knie, um Gott zu danken, dass er mir ermöglicht, andere Menschen zu berühren.» Es sei Gott, der all das bewirke.

Sie sei nicht fehlerlos, doch sie wisse, wie man betet und der Herr trage sie durch. «Gott ist so gut zu mir und ich bin so erfüllt. Es gibt ein Lied, das wir in unserer Gemeinde singen: 'Since I met this blessed Savior, since he cleansed and made me whole, I will never cease to praise him, I 'll shout it while eternity rolls.'» (Sinngemäss übersetzt: Seit ich diesen wunderbaren Retter getroffen habe, seit er mich gereinigt und ganz gemacht hat, werde ich nie aufhören ihn zu loben, ich verkünde dies, während die Ewigkeit heranrückt.)

Auftritte in Gemeinden

Ernestine macht auch älteren Menschen Mut, fit zu bleiben und an Gott zu glauben. Dazu tritt sie regelmässig in christlichen Gemeinden auf.

Schon früher sagte sie: «Mit Gottes Hilfe können wir alles tun. Daran glaube ich stark, es kommt einzig auf den Glauben an.» Shepherd war damals elf Jahre jünger als heute, damals zählte sie 73 Lenze. «Man sieht die Resultate, die das Gebet dem geistlichen Körper gibt. Und durch das Training sieht man die Ergebnisse am physischen Körper.» Und sie hört nicht auf, andere zu ermutigen – ein geistlicher und physischer Lichtblick für uns alle in diesen bewegten Zeiten!

Zu ihrer Webseite:
Ernestine Shepherd

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