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Steve Prendergast

«Gib niemals auf!» – 3 Unfälle, 5 Überdosen, 2 Suizid-Versuche

Steve Prendergast entwickelte sich vom eingefleischten Christen seiner Jugendtage zum «unerschütterlichen» Atheisten. Er trank, nahm Drogen und verspottete seine betende Mutter.

Steve Prendergast entwickelte sich vom eingefleischten Christen seiner Jugendtage zum «unerschütterlichen» Atheisten. Er trank, nahm Drogen und verspottete seine betende Mutter.

«Ich hatte so gut wie keine Venen mehr, in welche ich Crack spritzen konnte», erinnerte sich der ehemalige Wrestler. Betrunken verursachte er einen Autounfall, nach welchem ein Bein amputiert werden musste.

«Ich danke Gott für meine beharrliche Mutter. Ich verdanke es einer Mama, die über 20 Jahre lang mit meiner Tante Linda gebetet hat.»

Nach drei Motorradunfällen, einem Bootsunfall, fünf Überdosen und zwei Selbstmordversuchen gab der Junge, der einst für Gott Feuer gefangen hatte, schliesslich auf und kehrte zu Gott zurück.

Wie ist es auf der anderen Seite?

Steve wuchs in einem christlichen Elternhaus mit viel Liebe zur Bibel auf. Aber die Neugier auf das, was die Welt scheinbar zu bieten hatte, verführte sein Herz. «Im Alter von 16 Jahren begann ich zu saufen. Ich wollte sehen, wie das Leben auf der anderen Seite des Zauns ist.»

Als seine junge christliche Freundin wegzog, gab er Gott die Schuld und suchte in der Kirche nach «Heucheleien», um seinen Sturz in die Versuchung zu rechtfertigen. Er wurde entschiedener Atheist: «Ich habe mich über Menschen lustig gemacht, einschliesslich meiner Mutter und meiner Freunde, die gläubig waren.»

Auch andere Religionen verschonte er nicht: «Ich hatte mich so weit entfernt, dass ich mich lustig machte, wenn jemand an irgendeine Form von Gottheit glaubte.»

Drogen, Alkohol und Parties

Bars, Drogen und Alkohol liessen ihn immer tiefer sinken. Er begann zusätzlich mit Drogen zu dealen. Steve Prendergast lancierte eine Wrestling-Laufbahn und wollte eines Tages mit seinem Promoter feiern – mit Kokain. Es folgte der eingangs erwähnte Autounfall, der zur Amputation seines Beins führte.

Seine Mutter versuchte ihn dazu zu bringen, sich in der Drogen-Entzugsklinik von «Teen Challenge» anzumelden, aber Steve wollte «nichts damit zu tun haben», weil sie über Gott sprachen. «Ich geriet immer tiefer in die Sucht, schlimmer als je zuvor. Ich war süchtig nach Crack.»

Fünf Entzugsversuche

Er durchlief fünfmal einen Entzug, wurde aber immer wieder rückfällig. Im Jahr 2007 bestand seine Mutter nun darauf, dass er es bei «Teen Challenge» probiert. Steve zeigte sich zynisch, liess sich aber darauf ein.

«Ich dachte, ich würde hingehen und am Ende aus dem Programm entlassen werden.» Stattdessen war er beeindruckt von der Freude der anderen Programm-Teilnehmer. «Sie hatten diese Freude, die ich nicht durch einen Nadelstich, eine Crackpfeife oder eine Flasche finden konnte», stellte er fest. «Sie hatten einfach diese Freude in sich, die in ihnen mitschwang, und diese erhielten sie von Jesus.»

«Niemals aufgeben!»

«Schliesslich kam ich an einen Punkt, an dem ich mich Gott unterwarf: 'Gott, nimm mich. Ich bin müde. Ich bin es leid, zu kämpfen, und ich will das, was sie haben – und das bist du!'»

Steve Prendergast erinnert sich: «Damit begann eine Reise. Es geschah nicht über Nacht. Es brauchte Zeit. Es war ein ständiger Prozess.»

Steven besuchte anschliessend das «Emmanuel Bible College» im kanadischen Ottawa. Dort lernte er Rachel kennen, die beiden heirateten und er arbeitet heute als zertifizierter Suchtberater. Er rät: «Gib niemals auf!»

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