Ein Riesenwunder!» – 26-Jähriger überlebt 12 Stunden im Schnee ohne grössere Schäden

Nachdem Justin Smith 12 Stunden lang bei -20 Grad bewusstlos im Schnee gelegen hat, ist klar: Der 26-Jährige ist tot. Doch ein Arzt glaubt an ein Wunder – und während die Familie betet, geschieht das Unglaubliche: Sein Herz beginnt wieder zu schlagen

Nachdem Justin Smith 12 Stunden lang bei -20 Grad bewusstlos im Schnee gelegen hat, ist klar: Der 26-Jährige ist tot. Doch ein Arzt glaubt an ein Wunder – und während die Familie betet, geschieht das Unglaubliche: Sein Herz beginnt wieder zu schlagen…

Es geschah vor genau einem Jahr in Pennsylvania. Der damals 26-jährige Justin Smith läuft nach einem Treffen mit Freunden in einer nahegelegenen Bar nach Hause. Mit einem Mal rutscht er, fällt und bleibt bewusstlos liegen. Erst am nächsten Morgen findet sein Vater Dan ihn, bei etwa -20 Grad Celsius. «Er war blau angelaufen. Sein Gesicht war leblos. Ich prüfte den Puls, suchte einen Herzschlag. Aber es war nichts zu spüren…», berichtet Dan Smith.

«Er braucht eine Chance…»

Die Polizei kommt und startet Ermittlungen zur Todesursache. Trotz allem wird Justin ins Krankenhaus gebracht – und der dortige Arzt Dr. Gerald Coleman gibt ihn noch nicht auf. «Mein klinischer Gedanke war recht simpel: Du musst warm sein, um tot zu sein», erinnert sich der Arzt. «Etwas in mir sagte mir, dass dieser Mensch eine Chance brauchte.» Zwei Stunden lang versucht er, Justin wiederzubeleben. Gemeinsam mit dem Arzt Dr. James Wu beginnt er, Justins Blut nach und nach zu erwärmen und seine Körpertemperatur wieder hochzubekommen – und mit einem Mal beginnt sein Herz zu schlagen. Doch es besteht immer noch keine Hirnaktivität.

Ein Wunder vor ihren Augen

Während dessen betet Justins Familie ununterbrochen. «Wir wussten, wir brauchen ein riesengrosses Wunder!», berichtet Sissy Smith, Justins Mutter. Und nur zwei Wochen nach dem Ereignis, das ihn fast in den Tod brachte, wachte er wieder auf. Seine Zehen und die kleinen Finger verlor er durch die Kälte während der 12 Stunden im Schnee – doch der Rest seines Körpers hat sich komplett erholt.

Wieder im normalen Leben

Heute geht er wieder zur Uni, um sein Psychologie-Studium abzuschliessen. Und vor wenigen Tagen besuchte er erneut die Ärzte, die ihm vor einem Jahr eine Chance gaben und damit sein Leben retteten, um ihnen zu danken. Und die Ärzte freuten sich natürlich sehr darüber. «Alles, was geschieht, hat einen Grund», ist sich Dr. Coleman heute sicher. «Und das hat in gewisser Weise meinen Glauben erneuert, warum ich das tue, was ich jeden Tag tue!»

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